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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 25. Juli 2013

Neue EU-Unterstützung für Gesundheit und Entwicklung in Belarus

Die Europäische Kommission hat ein neues Programm für Belarus verabschiedet, das die Gesundheit der Bevölkerung sowie die lokale und regionale Entwicklung fördern wird.

Das Programm beinhaltet zwei Komponenten, die der belarussischen Bevölkerung zugutekommen. Die erste konzentriert sich auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Wohlergehens der Menschen, indem die Modernisierung des Gesundheitswesens, die Anpassung der wichtigsten Arzneimittelprüflabors an internationale Standards, die Prävention nicht ansteckender Krankheiten und die Förderung einer gesunden Lebensweise unterstützt werden.

Die zweite Komponente fördert die regionale Entwicklung und die Schaffung besserer Lebensbedingungen für die Gemeinschaften in den Regionen Grodno und Minsk durch Kapazitätsaufbau (z. B. Vermittlung von Sachwissen, Schulungen) und Unterstützung für Bürgerinitiativen (z. B. Erleichterung von Partnerschaften zwischen lokalen Behörden und Zivilgesellschaft oder Informationsveranstaltungen über Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte lokaler Gemeinschaften).

Eine verstärkte Unterstützung für die Bürger von Belarus ist äußerst wichtig für die Zusammenarbeit der EU mit der belarussischen Gesellschaft. Die neue Hilfe wird für die Menschen in Belarus etwas bewirken und zur Verbesserung ihrer Lebensqualität beitragen. Indem wir die Gesellschaft in den Mittelpunkt stellen, wollen wir auch ein besseres Verständnis der Europäischen Union und ihrer grundlegenden Werte fördern“, so Štefan Füle, Kommissar für Erweiterung und die Europäische Nachbarschaftspolitik.

Hintergrund

Dieses Programm ist Teil der Östlichen Partnerschaft, die die östliche Dimension der Europäischen Nachbarschaftspolitik darstellt und darauf abzielt, sechs Länder in der östlichen Nachbarschaftsregion (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau und Ukraine) enger an die Europäische Union anzubinden.

Das Programm 2013 setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:

Internationale Akkreditierung von Arzneimittelprüflabors und Unterstützung der Gesundheitsversorgung in Belarus (BELMED): Mit EU-Geldern von insgesamt 8 Mio. EUR soll vor allem zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Wohlergehens der belarussischen Bevölkerung beigetragen werden. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Aspekte:

  1. internationale Akkreditierung von Arzneimittelprüflabors

  2. Prävention nicht ansteckender Krankheiten und Förderung einer gesunden Lebensweise, u. a. durch Zuschüsse für in diesem Bereich tätige NRO

  3. politische Beratung bei der Modernisierung des Gesundheitswesens als Übergangsmaßnahme für mögliche weitere Aktionen

Ausdehnung des Programms „Unterstützung der regionalen und lokalen Entwicklung in Belarus" (RELOAD-2): Durch Bereitstellung von 3,5 Mio. EUR wird das 2011 verabschiedete Regionalprogramm auf zwei weitere Regionen ausgedehnt, nämlich Grodno im Westen und Minsk in der Mitte des Landes. Zwei Maßnahmen werden gefördert:

  1. Aufbau von Kapazitäten regionaler Behörden für die Formulierung und Aktualisierung regionaler Entwicklungsstrategien durch eine Reihe von Pilotprojekten in den Bereichen Umwelt, Privatwirtschaft und Verbesserungen im Wohnungsbau und im Gemeindewesen

  2. schwerpunktmäßige Förderung lokaler Gemeinschaften (Durchführung durch das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen – UNDP), u. a. durch Zuschüsse für die Finanzierung von Projekten lokaler Gemeinschaften

Weitere Informationen

Jahresaktionsprogramm 2013 für Belarus zum Herunterladen:

http://ec.europa.eu/europeaid/work/ap/aap/2013_en.htm

Belarus auf der Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/country-cooperation/belarus/belarus_en.htm

Delegation der Europäischen Union in Belarus:

http://eeas.europa.eu/delegations/belarus/index_en.htm

Beziehungen zwischen der EU und Belarus:

http://eeas.europa.eu/belarus/index_en.htm

Östliche Partnerschaft:

http://ec.europa.eu/europeaid/easternpartnership

Website von Kommissar Štefan Füle:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/fule/index_en.htm

Kontakt:

Peter Stano (+32 22957484)

Anca Paduraru (+32 22966430)


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