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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 9. Juli 2013

Umwelt: Sagen Sie uns Ihre Meinung zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Gebäuden

Die Europäische Kommission holt Meinungen zur Verringerung der Umweltauswirkungen von Gebäuden ein. In Gebäuden wird bei Planung, Bau, Nutzung und Abriss eine große Zahl von Ressourcen verbraucht, und ihre Auswirkungen auf Umwelt, Energieverbrauch und Klimawandel sind erheblich. Die Verbesserung von Konstruktionstechniken ist daher wichtig, damit Europas Wirtschaft nachhaltiger werden kann.

Im Rahmen der Konsultation werden Bürger, Unternehmen, NRO und Behörden nach Ideen zur Verringerung der Auswirkungen des Baugewerbes, zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Gebäuden und zur Schaffung umweltfreundlicher Möglichkeiten für Unternehmen befragt.

Die Umweltauswirkungen von Gebäuden gehen über den Energieverbrauch für Heizung, Kühlung und Beleuchtung hinaus. In der EU entfallen auf den Gebäudesektor

  • 42 % des Endenergieverbrauchs (während der Nutzungsphase);

  • 35 % der Treibhausgasemissionen (während der Nutzungsphase);

  • 50 % aller geförderten Werkstoffe (Bau und Nutzung);

  • 30 % des Wasserverbrauchs (Bau und Nutzung);

  • 30 % der insgesamt erzeugten Abfälle (Bau, Abriss und Renovierung).

Dies zeigt, wie die bestehenden politischen Initiativen der EU im Bereich der Umweltleistung von Gebäuden, die im Wesentlichen auf die Energieeffizienz abzielen, durch Strategien für Ressourceneffizienz mit Blick auf ein breiteres Spektrum von Ressourcennutzung und Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden ergänzt werden könnten.

Es gibt derzeit keine gemeinsamen Kriterien zur Messung der Umweltleistung von Gebäuden. Dies erschwert es den Akteuren im Baugewerbe, Umweltaspekte in ihrer Geschäftstätigkeit und bei ihren Kaufentscheidungen zu berücksichtigen.

An der Konsultation Teilnehmende werden ersucht, ihre Ansichten zu den wichtigsten Umweltfragen für den Gebäudesektor, der Verfügbarkeit von Daten sowie Bewertungs- und Mitteilungssystemen zur Umweltleistung von Gebäuden zu übermitteln. Außerdem wird gefragt, wie die Nachfrage stimuliert und Baustoffe effizienter genutzt werden könnten.

Die nächsten Schritte

Die Konsultation läuft bis zum 1. Oktober 2013 unter

http://ec.europa.eu/environment/consultations/buildings_en.htm

Die Kommission wird Ideen zu einem späteren Zeitpunkt in einer Mitteilung über nachhaltige Gebäude vorstellen.

Hintergrund

Am 20. September 2011 hat die Europäische Kommission den Fahrplan für ein ressourcenschonendes Europa angenommen. Darin heißt es, dass die bisherigen politischen Strategien zur Förderung der Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien in Gebäuden durch Strategien für Ressourceneffizienz ergänzt werden müssen, die auf ein breiteres Spektrum von Umweltauswirkungen während des gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastruktur abzielen, und dass die Europäische Kommission 2013 eine Mitteilung über nachhaltige Gebäude vorlegen wird.

Weitere Informationen:

Link zur Website der GD ENV über nachhaltige Gebäude:

http://ec.europa.eu/environment/consultations/buildings_en.htm

Siehe auch:

http://ec.europa.eu/environment/resource_efficiency/about/roadmap/index_en.htm

http://ec.europa.eu/environment/eussd/escp_en.htm

Kontaktpersonen:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Monica Westeren (+32 229-91830)


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