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Vierte Vergabe des EU-Preises für hervorragenden Gesundheitsjournalismus

European Commission - IP/13/63   30/01/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 30. Januar 2013

Vierte Vergabe des EU-Preises für hervorragenden Gesundheitsjournalismus

Gestern Abend gab Tonio Borg, der EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucher, auf einer Veranstaltung zur Preisverleihung in Brüssel die Gewinner des vierten EU-Gesundheitspreises für Journalisten bekannt. Die ausgezeichneten Artikel, die aus 557 Beiträgen von Journalisten aus der ganzen EU ausgewählt wurden, behandeln Themen im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Versorgung und medizinischen Leistungen. Einen zusätzlichen Sonderpreis gab es für das Thema „Raucherentwöhnung“. Folgende Gewinner wurden ausgezeichnet:

1. Platz Petr Třešňàk, der für die tschechische Zeitschrift „Respekt“ schreibt, für seinen Artikel mit dem Titel „Abenteuer auf Station 14“. Darin erzählt er die Geschichte einer psychiatrischen Krankenhausstation, auf der die schwierigsten Fälle behandelt werden, und eines engagierten Krankenpflegers, dessen Einsatz viel bewirkt hat.

2. Platz: Ailbhe Jordan, die für die irische Zeitschrift „Medical Independent“ schreibt, für ihren Artikel mit dem Titel „Sind Vorsorgeuntersuchungen Geldverschwendung?“, in dem sie einen schonungslosen Blick auf die Debatte über Wert und Kosteneffizienz der Krebsvorsorge, insbesondere der Brustkrebsvorsorge, wirft.

3. Platz: Daniela Cipolloni, die für die italienische Zeitschrift „Oggi Scienza“ schreibt, für ihren Artikel mit dem Titel „All diese Lügen, die von Nabelschnurbanken verbreitet werden“. Wie der Titel schon andeutet, betrachtet sie darin das kontroverse Thema der Aufbewahrung der Nabelschnur eines Babys für eine zukünftige medizinische Behandlung.

Gewinner des Sonderpreises: Tobias Zick, der für die deutsche Zeitschrift „NEON“ schreibt, für seinen tiefgründigen Artikel „Dicke Luft“. Darin beschreibt er, wie sich das Bild des Rauchens in Deutschland von „cool“ zu „uncool“ gewandelt hat, und gibt einen Überblick über die historischen, politischen, rechtlichen und philosophischen Aspekte der Bekämpfung des Rauchens.

Auf der Veranstaltung zur Preisverleihung sagte Kommissar Borg: „Alle vier Journalisten, die heute ausgezeichnet werden, fassen heiße Eisen an und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Den ausgezeichneten Artikeln zu den verschiedensten Themen, wie Psychiatrie, Krebsvorsorge, Nabelschnurblutbanken und Bekämpfung des Rauchens ist eines gemeinsam: sie greifen heikle Themen auf, die auf EU-Ebene diskutiert werden müssen.“

Hintergrund

Der EU-Gesundheitspreis für Journalisten soll – nunmehr zum vierten Mal – für wichtige Gesundheitsfragen sensibilisieren, die das Leben der Menschen in der gesamten EU betreffen. Es handelt sich dabei um Themen, die die Kommission im Rahmen von Rechtsvorschriften oder anderen Initiativen aufgreift. Der Preis soll außerdem hervorragenden Gesundheitsjournalismus in ganz Europa fördern und auszeichnen.

Im Mittelpunkt der Preisverleihung stand auch in diesem Jahr wieder die Kampagne „Europa für Patienten“, die ein breites Spektrum von Themen im Zusammenhang mit der gesundheitlichen Versorgung und der Patientensicherheit umfasst. „Aktivität und Gesundheit im Alter“ wurde ebenfalls als Thema aufgenommen, da ja 2012 das Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen war. Darüber hinaus wurde nun zum zweiten Mal ein Sonderpreis vergeben für ein Thema, das mit der vorrangigen Arbeit der Kommission zur Bekämpfung des Rauchens verbunden ist.

Die Auswahl der Gewinner erfolgte in zwei Schritten. Erst wählten einzelstaatliche Auswahlgremien einen nationalen Finalisten für das Hauptthema und, in einigen Fällen, einen Finalisten für den Sonderpreis aus. Daraufhin kam die EU-Jury, der Beamte der Europäischen Kommission, Sachverständige für öffentliche Gesundheit und Journalisten angehörten, in Brüssel zusammen, um über die vier auszuzeichnenden Artikel zu entscheiden. Alle Finalisten wurden nach Brüssel eingeladen, um an einem Medienseminar und der Veranstaltung zur Preisverleihung teilzunehmen.

Die Gewinner des vierten EU-Gesundheitspreises für Journalisten erhalten folgende Preise:

  • Erster Preis: 6 000 EUR

  • Zweiter Preis: 2 500 EUR

  • Dritter Preis: 1 500 EUR

  • Sonderpreis zum Thema Raucherentwöhnung: 3 000 EUR.1

Weitere Informationen über den EU-Gesundheitspreis für Journalisten und die Artikel der Gewinner und der Finalisten sind von folgender Wegsite abrufbar:

http://ec.europa.eu/health-eu/journalist_prize/index_de.htm

Twitter: @EU_Health

Kontakt:

Shirin Wheeler (+32 2 296 65 65)

Annemarie Huber (+32 2 299 33 10)

1 :

Der Preis wird aus dem EU-Gesundheitsprogramm finanziert.


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