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Kommissar Hahn begrüßt Eröffnung der Brücke „Neues Europa“ als kraftvolles Symbol der europäischen Zusammenarbeit

European Commission - IP/13/537   14/06/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 14. Juni 2013

Kommissar Hahn begrüßt Eröffnung der Brücke „Neues Europa“ als kraftvolles Symbol der europäischen Zusammenarbeit

Mit seiner Anwesenheit bei der heutigen Eröffnung der neuen Brücke zwischen Bulgarien und Rumänien unterstreicht der EU-Kommissar für Regionalpolitik Johannes Hahn die historische Bedeutung des Ereignisses für die beiden Länder und insbesondere für die benachbarten Regionen Vidin und Calafat. Neben dem Kommissar werden der bulgarische Staatspräsident Plevneliev und der bulgarische Premierminister Orescharski sowie der rumänische Premierminister Ponta zugegen sein. In den Bau der vor Kurzem auf den Namen „Neues Europa“ getauften Brücke sind 106 Mio. EUR an EU-Mitteln geflossen. Die Brücke ist erst die zweite Donau-Brücke entlang der 630 km langen Grenze zwischen den beiden Ländern. Für die EU bildet sie ein wesentliches Glied der Verbindung zwischen den Ostsee-Anrainerstaaten über Mitteleuropa nach Rumänien und Bulgarien sowie später auch weiter nach Griechenland.

Nach einer 15-jährigen Vorlaufzeit wurde 2007 mit den Brückenbauarbeiten begonnen. Anstoß für Ausführung und Vollendung des Projekts waren die EU-Strategie für den Donauraum mit ihren besonderen Kooperationsformen und das Engagement von Kommissar Hahn.

Zur Brückeneinweihung erklärte der Kommissar: „Die Brücke ist kraftvoller Ausdruck der EU-Regionalpolitik, die die Menschen in den Regionen miteinander verbindet und ganz wichtige Wirtschaftsbeziehungen stiftet. Die Brücke „Neues Europa“ ist ab heute nicht nur für den Verkehr freigegeben, sie eröffnet auch vielfältige Chancen für Handel und Forschung auf beiden Seiten des Flusses.“

Er fügte hinzu: „Ich bin davon überzeugt, dass die Kooperation zwischen Rumänien und Bulgarien, die wir im Rahmen der Donau-Strategie gefördert haben und die dieses Projekt erst ermöglicht hat, zur Entstehung weiterer Kontakte führen und beiden Ländern in hohem Maße nutzen wird.“

Die Brücke „Neues Europa“, die offiziell „Calafat-Vidin-Brücke“ heißt, ist ein zentraler Bestandteil der prioritären Straßen- und Schienenverkehrskorridore der EU. Sie soll die Fahrtdauer im Personen- und Güterverkehr zwischen Südosteuropa, der Türkei und Mitteleuropa drastisch verkürzen. Ihr volles Potenzial wird die Brücke entfalten, sobald sie auf beiden Seiten an ein gut ausgebautes Schienen- und Straßennetz angeschlossen ist. Rumänien und Bulgarien haben bereits mit den Arbeiten an diesen wichtigen Anbindungen begonnen.

Hintergrund

Der Bau der Brücke wurde im Interesse einer zügigen Realisierung eng von der Europäischen Kommission überwacht. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 282 Mio. EUR und wurden aus EU-Mitteln (106 Mio. EUR) sowie mit staatlichen und privaten Geldern in Form von Finanzhilfen und Darlehen bestritten. Dort, wo die Brücke steht, ist die Donau rund 1 300 Meter breit. Die Brücke selbst hat eine Länge von ca. 1,8 km und verfügt über vier Fahrspuren, ein Bahngleis sowie Fußgänger- und Fahrradwege.

Weitere Informationen

Brücke „Neues Europa“

www.danube-region.eu

Twitter: @EU_Regional @JHahnEU

Kontakt:

Shirin Wheeler (+32 229-66565)

Annemarie Huber (+32 229-93310)


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