Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR DA ES SV EL CS LV PL SL

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 7. Juni 2013

Kulturhauptstädte Europas: EU-Jury schlägt Riga und Umeå für den mit 1,5 Mio. EUR dotierten Melina-Mercouri-Preis vor

Die europäische Jury, die die Vorbereitungsarbeiten der Europäischen Kulturhauptstädte 2014 – Riga (Lettland) und Umeå (Schweden) – überwacht, hat empfohlen, die Europäische Kommission möge beide Städte aufgrund ihrer guten Vorbereitungen mit dem Melina-Mercouri-Preis auszeichnen. Das Preisgeld beläuft sich auf 1,5 Mio. EUR je Stadt.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „Ich gratuliere beiden Städten zu ihrer gewissenhaften Vorbereitung. Die Initiative der Europäischen Kulturhauptstädte gehört zu den erfolgreichsten Programmen der EU. Seit über 25 Jahren sind sie ein Katalysator für Beschäftigung, Sanierungsmaßnahmen, Tourismus und die langfristige Weiterentwicklung der betreffenden Städte. Ich wünsche beiden Europäischen Kulturhauptstädten 2014 viel Glück bei den abschließenden Vorbereitungen für ein Jahr, das – davon bin ich überzeugt – ein voller Erfolg werden wird.“

Wie die anderen Europäischen Kulturhauptstädte vor ihnen wurden Riga und Umeå von einer Überwachungs- und Beratungsjury bewertet. Diese stellt sicher, dass die Programme den einschlägigen Anforderungen entsprechen und dass die vor der offiziellen Ernennung gemachten Zusagen auch eingehalten werden.

Das Kulturprogramm muss eine starke europäische Dimension aufweisen, was sich zum einen in den gewählten Themen und zum anderen in der Einbeziehung von Kunst- und Kulturschaffenden aus verschiedenen Ländern widerspiegeln muss. Weiterhin müssen die Städte dafür sorgen, dass die Veranstaltungen für das Publikum attraktiv sind und eine Langzeitwirkung auf die kulturelle und soziale Entwicklung der Stadt von ihnen ausgeht.

Die zweite und abschließende Überwachungssitzung für die Europäischen Kulturhauptstädte 2014 fand im April in Brüssel statt. In ihrem Bericht hat die Jury die Vorbereitungsarbeiten der beiden Städte gelobt und der Kommission vorgeschlagen, beide mit dem Melina-Mercouri-Preis auszuzeichnen. Dieser Preis ist nach der ehemaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri benannt, die die Initiative „Europäische Kulturhauptstadt“ 1985 ins Leben gerufen hatte.

Hintergrund

Die Ernennung zur Europäischen Kulturhauptstadt ist für die Städte eine ausgezeichnete Gelegenheit, ihr Image zu verbessern, sich auf globaler Ebene mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, mehr Touristen anzuziehen und ihre kulturelle Weiterentwicklung im Interesse ihrer Einwohner neu zu bewerten. Der Titel hat langfristige Auswirkungen, nicht nur kultureller, sondern auch sozialer und wirtschaftlicher Art, und zwar sowohl für die Stadt als auch für das Umland.

Nach Riga und Umeå im Jahr 2014 sind die nächsten Kulturhauptstädte im Jahr 2015 Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik), 2016 Donostia-San Sebastián (Spanien) und Breslau/Wrocław (Polen), 2017 Paphos (Zypern) und Aarhus (Dänemark) und 2018 Valetta (Malta). Für das Jahr 2018 wird zudem noch eine niederländische Stadt als Europäische Kulturhauptstadt ausgewählt.

Europäische Überwachungs- und Bewertungsjury

Die Jury setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen, die von den Europäischen Institutionen benannt wurden. Dazu gehören

  • von der Europäischen Kommission benannt: Manfred Gaulhofer (Österreich), geschäftsführender Direktor von „Graz – Kulturhauptstadt 2003“ und Leiter zahlreicher europäischer Projekte; Sir Jeremy Isaacs (Vereinigtes Königreich), Fernsehproduzent und ehemaliger Direktor des Royal Opera House in Covent Garden;

  • vom Rat benannt: Anu Kivilo (Estland), derzeitiger geschäftsführender Direktor des International Arvo Pärt Centre; Norbert Riedl (Österreich), Abteilungsleiter der Abteilung für bilaterale und multilateralekulturelle Auslandsangelegenheiten beim österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur;

  • vom Europäischen Parlament benannt: Steve Green (Vereinigtes Königreich), Forscher im Bereich Kulturpolitik; Jordi Pardo (Spanien), verantwortlich für internationale Kulturprojekte;

  • vom Ausschuss der Regionen benannt: Elisabeth Vitouch (Österreich), Mitglied des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen und österreichische Kommunalpolitikerin.

Weitere Informationen

Europäische Kommission: Kultur

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258)

Dina Avraam (+32 229-59667)


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website