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Öko-Innovation: EU-geförderte KMU demonstrieren Möglichkeiten für die Schaffung von Arbeitsplätzen und umweltverträgliches Wachstum

European Commission - IP/13/492   31/05/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 31 Mai 2013

Öko-Innovation: EU-geförderte KMU demonstrieren Möglichkeiten für die Schaffung von Arbeitsplätzen und umweltverträgliches Wachstum

Investitionen in KMU, die im Bereich öko-innovativer Technologien tätig sind, erbringen einem neuen Bericht zufolge überdurchschnittliche Renditen, schaffen wertvolle Arbeitsplätze und verringern zudem Umweltauswirkungen. Die Leistung junger KMU, die in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen der Komponente „Öko-Innovation“ des EU-Programms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) eine finanzielle Unterstützung erhalten haben, wurde untersucht, wobei beeindruckende Ergebnisse zutage traten. Die investierten EU-Fördermittel für Öko-Innovation erbringen eine zwanzigfache Rendite, d. h. jeder investierte Euro hat den Empfängern 20 Euro beschert. Außerdem wurden mit jedem unterstützten Projekt acht zusätzliche dauerhafte Vollzeitarbeitsplätze geschaffen.

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte hierzu: „Die neue Studie zeigt, dass unternehmerischer Erfolg, Schaffung von Arbeitsplätzen und Umweltschutz Hand in Hand gehen können. Dies deutet darauf hin, dass Europa in der grünen Wirtschaft eine solide Nische innehat - eine Nische, die ein wettbewerbsfähiges, ressourceneffizientes und nachhaltiges Wachstum fördern kann.“

Die EU-Fördermittel für Öko-Innovation werden in fünf großen Bereichen eingesetzt: Materialrückführung, Wasser, nachhaltige Baustoffe, umweltfreundliche Geschäftspraktiken, Lebensmittel und Getränke. Investitionen, die ausschließlich der Energieeffizienz dienen, fallen nicht darunter.

Mehr als 240 im Rahmen der Öko-Innovationsinitiative unterstützte Projekte laufen bereits. Sie wurden vor allem von kleinen Unternehmen entwickelt, die innovative Konzepte verfolgen und Startkapital benötigen, um ihr Wachstumspotenzial realisieren zu können.

Die finanzierten Öko-Innovationsprojekte decken eine breite Palette von Bereichen und Tätigkeiten ab, die von der Gewinnung von Omega-3-Fettsäuren aus Algen bis zur Lederherstellung ohne Umweltverschmutzung reichen.

Eine Analyse der EU-finanzierten Projekte lässt auch erhebliche Umweltvorteile in Form von Wassereinsparungen erkennen (170 Mio. m3, was dem jährlichen Wasserverbrauch einer Stadt in der EU mit 350 000 Einwohnern entspricht). Die vermiedenen Treibhausgasemissionen (11,6 Mio. t einschließlich der durch Energieeinsparungen vermiedenen CO2-Emissionen) entsprechen den Emissionen aus dem jährlichen Stromverbrauch von 1,7 Millionen Haushalten in der EU, und die vermiedenen Abfälle in Höhe von 609 000 Tonnen gleichen das jährliche Abfallaufkommen einer Stadt in der EU mit 125 000 Einwohnern aus.

In Geld umgerechnet ergeben diese Einsparungen einen Betrag von über 800 Mio. EUR in fünf Jahren.

Im Mai hat die Europäische Kommission eine neue Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht, um weitere 45 Öko-Innovationsprojekte mit neuartigen Umweltlösungen auszuwählen. Für diese Projekte stehen Investitionsmittel in Höhe von 31,5 Mio. EUR zur Verfügung.

Hintergrund

Die über das Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (CIP) finanzierte Initiative „Öko-Innovation“ ist für den Zeitraum 2008-2013 mit rund 200 Mio. EUR ausgestattet. Sie unterstützt technisch erprobte Lösungen (Produkte, Prozesse, Technologien), die dazu beitragen, die natürlichen Ressourcen in Europa besser zu nutzen. Die „Öko-Innovation“ ist der „grüne“ Teil des CIP und trägt zum Aktionsplan für Öko-Innovationen (Öko-Innovationsplan) bei. Das Programm wird von der Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) verwaltet.

Links

Zusammenfassung des von der Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI) im Namen der GD Umwelt in Auftrag gegebenen und von ICF GHK erstellten Berichts „Analysing and reporting the results achieved by the CIP Eco-innovation market replication projects”:

http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/discover/publications/index_en.htm

Die CIP-Initiative „Öko-Innovation“: http://ec.europa.eu/environment/eco-innovation/

Twitter: @EU_ecoinno

Projektbeispiele:

Verbesserung der Technologie für die Wiederverwendung alter Ziegelsteine: REBRICK – http://www.gamlemursten.dk/uk

Herstellung von Lederschuhen ohne schädliche Chemikalien: TiLeather Projekt - http://www.tileather.eu/default.aspx

Verwendung von CO2 zur Nutzung einer natürlichen Omega-3-Quelle: Phobior Projekt - http://www.ecoduna.com/projects/demo-plant-austria-phobior/

Eine neue Technik bei der Teppichherstellung: EuroC2C Carpetchain Projekt - http://www.desso.com/Desso/EN/EN-Cradle_to_Cradle/EU_Eco-Innovation_Project.html

Kontaktpersonen:

Bei der Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EACI):

Hussein Sattaf (+32 229-96423)

Bei der Europäischen Kommission:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Monica Westeren (+32 229-91830)


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