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Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Kommission leitet öffentliche Konsultation zum künftigen Politikrahmen der EU ein

European Commission - IP/13/491   31/05/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 31. Mai 2013

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: Kommission leitet öffentliche Konsultation zum künftigen Politikrahmen der EU ein

Im Nachgang zur Evaluierung der europäischen Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation eingeleitet, um von der Öffentlichkeit Meinungen und Beiträge einzuholen. Dadurch sollen aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz erkannt und Lösungen gefunden werden. Alle Bürgerinnen und Bürger sowie Organisationen sind eingeladen, sich vom 31. Mai bis 26. August 2013 an dieser Konsultation zu beteiligen. Besonders willkommen sind Beiträge von Behördenvertretern aus den Mitgliedstaaten, von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen, von Interessenträgern sowie von Fachleuten im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

László Andor, EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration: „Die Zahl der Arbeitsunfälle hat einen historisch niedrigen Stand erreicht, und die Arbeitsschutzstandards in der Europäischen Union dienen weltweit als Orientierung. Investitionen in die Sicherheit am Arbeitsplatz zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus: erhöhte Produktivität, besseres Wohlbefinden der Mitarbeiter, weniger Fehlzeiten, niedrigere Personalfluktuation und mehr Arbeitsplatzzufriedenheit, insbesondere in der derzeitigen Krise. Jedoch sieht sich dieser Politikbereich auch Herausforderungen gegenüber. Gemeinsam müssen wir Lösungen finden und diesen Herausforderungen begegnen.“

Als Grundlage für die Konsultation veröffentlichte die Europäische Kommission heute die Ergebnisse der Evaluierung der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012.

In den Schlussfolgerungen dieser Evaluierung wird die Bedeutung der europäischen Dimension der Arbeitsschutzpolitik hervorgehoben, insbesondere vor dem Hintergrund der rückläufigen Arbeitsunfälle und in Bezug auf die Rolle der EU-Strategie bei der Koordinierung der Arbeiten und Schaffung eines gemeinsamen Handlungsrahmens.

Es bedarf jedoch noch weiterer Anstrengungen, insbesondere um die Umsetzung von Arbeitsschutzbestimmungen in KMU und Mikrounternehmen zu verbessern, genauere Überwachungs- und Erhebungsinstrumente zu entwickeln, den Fokus stärker auf neue Risiken und Berufskrankheiten zu legen und wirksam die Sicherheits- und Gesundheitsprobleme anzugehen, die mit der Alterung der Erwerbsbevölkerung zusammenhängen.

Hintergrund

Seit 2002 kommt die EU ihrer politischen Aufgabe im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz durch mehrjährige Strategien nach, die die Kommission im Nachgang zu Konsultationen formell annimmt und die dann von den Mitgliedstaaten und Interessenträgern auf freiwilliger Basis umgesetzt werden.

Bislang wurden zwei einschlägige Strategien angenommen: die erste für den Zeitraum 2002 bis 2006, die zweite für den Zeitraum 2007 bis 2012.

Letztere Strategie sieht ein ehrgeiziges Ziel für alle Mitgliedstaaten vor: Reduzierung der Zahl der Arbeitsunfälle um 25 %. Darüber hinaus wurde eine Reihe spezifischer Ziele festgelegt, wie z. B.:

  • Verbesserung und bessere Umsetzung des EU-Rechtsrahmens zum Arbeitsschutz

  • Anpassung des Rahmens an die Entwicklungen in der Arbeitswelt

  • Entwicklung kohärenter, an die besonderen Gegebenheiten des jeweiligen Mitgliedstaates angepasster nationaler Strategien

  • Anregung von Verhaltensänderungen und Förderung einer Präventionskultur, die auf alle Teile der Gesellschaft abzielt

Im April 2011 veröffentlichte die Kommission einen Zwischenbericht über die Strategie 2007-2012. Die abschließende Evaluierung ist nun online verfügbar. Sie basiert auf einer breit angelegten Konsultation aller wesentlichen Interessenträger: Arbeitsschutzbehörden der Mitgliedstaaten, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberorganisationen auf EU- und nationaler Ebene, Fachleute und andere Interessenträger.

Weitere Informationen

Öffentliche Konsultation zum neuen Politikrahmen der EU im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Evaluierung der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Website von László Andor

László Andor auf Twitter:

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Kontakt:

Jonathan Todd (+32 229-94107)

Cécile Dubois (+32 229-51883)


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