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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 27. Mai 2013

Fangsaison 2013 für Roten Thun: EU setzt sich für die vollständige Umsetzung eines erweiterten mehrjährigen Wiederauffüllungsplans ein

Die Europäische Kommission setzt sich entschlossen für die nachhaltige Bewirtschaftung von Rotem Thun während der Hauptfangsaison 2013 im Mittelmeer und im Ostatlantik ein. Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 24. Juni dürfen große Schiffe, d. h. Wadenfänger, Roten Thun befischen. Auf Fischfallen und Ringwadenfänger entfallen 83 % der gesamten EU-Quote in Höhe von 7548,1 Tonnen für das Jahr 2013. Schiffe aus sieben EU-Mitglied­staaten sind in dieser Fischerei tätig (Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, Portugal, Malta und Zypern).

Die Fischerei auf Roten Thun wird durch die Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) geregelt, der die EU und ihre Mitgliedstaaten angehören. Auf ihrer letzten Jahresversammlung im November 2012 hat die ICCAT einen erweiterten mehrjährigen Wiederauffüllungsplan für Roten Thun verabschiedet. Dadurch werden die nachhaltige Bewirtschaftung des Bestands ausgeweitet und eine Reihe neuer Kontrollmaßnahmen eingeführt.

Auf der Grundlage der Erfahrungen aus den Vorjahren und angesichts der Besonderheiten der diesjährigen Fangsaison wurde ein strenges Kontroll- und Inspektionsprogramm eingerichtet. Es sieht einen umfangreichen Einsatz von Inspektoren, Patrouillenschiffen und ‑flugzeugen vor, der von der Europäischen Fischereiaufsichtsagentur (EFCA) und den betreffenden Mitgliedstaaten koordiniert wird. Zudem überwacht die Europäische Kommis­sion kontinuierlich die Fänge und wertet laufend die Daten des Schiffsüberwachungs­systems (eines satellitengestützten Kontrollsystems) aus, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften und insbesondere die Quoten der einzelnen Schiffe uneingeschränkt beachtet werden.

In enger Zusammenarbeit mit der EFCA, den Mitgliedstaaten und anderen ICCAT-Vertragsparteien werden alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die umfassende Einhaltung der neuen Bestimmungen und somit letztlich den Erfolg des Wiederauffüllungs­plans sowie die langfristige Nachhaltigkeit der Bestände zu gewährleisten.

Kontaktpersonen:

Oliver Drewes (+32 229-92421)

Lone Mikkelsen (+32 229-60567)


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