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Harpa gewinnt Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur/Mies-van-der-Rohe-Preis 2013

Commission Européenne - IP/13/376   29/04/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel/Barcelona, 29. April 2013

Harpa gewinnt Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur/Mies-van-der-Rohe-Preis 2013

Das Konzerthaus und Konferenzzentrum Harpa in Reykjavik, Island, wird mit dem Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur/Mies-van-der-Rohe-Preis 2013 auszeichnet, wie die Europäische Kommission und die Stiftung Mies van der Rohe heute bekanntgaben. Das von Henning Larsen Architects, Batteríið Architects und Studio Olafur Eliasson entworfene Gebäude hat zur Umgestaltung und Neubelebung des Hafens von Reykjavik beigetragen und die Stadt und den Hafenbezirk stärker zusammengeführt. Der Sonderpreis für junge Architekten geht an María Langarita und Víctor Navarro für die Nave de Música Matadero (Red Bull Music Academy) in Madrid, Spanien. Die Preisverleihung findet am 7. Juni im Mies-van-der-Rohe-Pavillon in Barcelona (Spanien) in Kombination mit einer Feier zum 25-jährigen Bestehen des Preises statt.

„Architektur ist eine der sichtbarsten Ausdrucksformen der zeitgenössischen Kultur. Meine herzlichsten Glückwünsche gehen an die diesjährigen Preisträger – vielmehr an alle, die die Endrunde erreicht haben. Sie haben Bauwerke geschaffen, die nicht nur den höchsten ästhetischen und technischen Ansprüchen genügen, sondern auch unsere Gefühle ansprechen und Menschen zusammenbringen. Ich möchte der Stiftung Mies van der Rohe für ihre hervorragende Zusammenarbeit danken, mit der sie weltweite Aufmerksamkeit auf die beste zeitgenössische Architektur in Europa gelenkt hat,“ sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Harpas kristalline Struktur orientiert sich am Vorbild isländischer Landschaften und Traditionen. Das dramatische Design erfasst und reflektiert das Licht von Stadt, Meer und Himmel und erzielt damit eine faszinierende Wirkung. Peer Teglgaard Jeppesen von Henning Larsen Architects erklärte: „Im Namen des Teams möchte ich der Europäischen Kommission und der Stiftung Mies van der Rohe für diese Auszeichnung danken. Wir fühlen uns enorm geehrt. Harpa ist das Ergebnis eines gemeinschaftlichen Arbeitsprozesses, in den viele Menschen eingebunden waren, durch deren Einsatz, Hingabe und Tatkraft Harpa ein Symbol für die neue Dynamik in Island geworden ist.“

Wiel Arets, der Vorsitzende der Jury, kommentierte: „Harpas kultverdächtige, transparente und durchlässige Glasbausteine erzeugen ein sich stets wandelndes farbiges Lichtspiel, das einen Dialog zwischen der Stadt und dem Gebäudeinneren herstellt. Dieses Projekt verleiht einer Gesellschaft, die seit langem für ihre Sagen bekannt ist, eine Identität. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Henning Larsen Architects und dem Künstler Olafur Eliasson macht das Projekt zu einer wichtigen Botschaft an die Welt und an das isländische Volk, dem ein lang gehegter Traum erfüllt wird."

Die mit dem Sonderpreis für junge Architekten ausgezeichnete Nave de Música Matadero (Red Bull Music Academy) wurde in nur zwei Monaten für ein Musikfestival erbaut und befindet sich in einem Lagerhallenkomplex aus dem frühen 20. Jahrhundert in Madrid. Das Projekt erfüllte die technischen Bedürfnisse der Veranstaltung und förderte und bereicherte zugleich künstlerische Zusammenkünfte zwischen den Musikern.

Antoni Vives, Präsident der Stiftung Mies van der Rohe, sagte: „Es war der Stadt Barcelona und der Mies-van-der-Rohe-Stiftung eine Ehre, diesen Preis gemeinsam mit der Europäischen Kommission während der letzten 25 Jahre auszurichten: ein Vierteljahrhundert Spitzenarchitektur in Europa. Ich möchte den Preisträgern dieser 13. Auflage gratulieren und alle Architektinnen und Architekten ermutigen, ihre Rolle als Katalysatoren für die Umgestaltung von Städten weiterzuführen.“

Hintergrund

Die Preisträger wurden unter 335 Bewerbern aus 37 europäischen Ländern ausgewählt. Fünf Arbeiten kamen in die Endauswahl. Die übrigen Finalisten waren: Rathaus (Gent, Belgien; Robbrecht en Daem architecten, Marie-José Van Hee architecten); Superkilen (Kopenhagen, Dänemark; BIG Bjarke Ingels Group, Topotek1, Superflex); Seniorenheim (Alcácer do Sal, Portugal; Aires Mateus Arquitectos) und Metropol Parasol (Sevilla, Spanien; J. Mayer H).

Die Mitglieder der Jury, die die Finalisten für das Jahr 2013 ausgewählt haben, sind: Wiel Arets, Vorsitzender der Jury/Leiter von Wiel Arets Architekten, Maastricht, und Dekan am College of Architecture IIT Chicago; Pedro Gadanho, Kurator für zeitgenössische Architektur, Museum of Modern Art (MoMA), New York; Antón García-Abril, Ensamble Studio, Madrid; Louisa Hutton, Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin; Kent Martinussen, Vorstand, Danske Arkitekter Center (DAC), Kopenhagen; Frédéric Migaryou, Direktor für Architektur & Design, Centre Pompidou, Paris; Ewa Porebska, Chefredakteurin, Architektura-murator, Warschau; Giovanna Carnevali, Sekretärin der Jury/Direktorin, Stiftung Mies van der Rohe, Barcelona.

Die Architekturbranche ist das Herzstück des dynamischen Kultur- und Kreativsektors Europas. Mehr als eine halbe Million Menschen sind direkt in dieser Branche beschäftigt, weitere 12 Millionen im Baugewerbe. Die Kultur- und Kreativbranche trägt insgesamt bis zu 4,5 % zum BIP der EU bei.

Der Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur/Mies-van-der-Rohe-Preis unterstreicht den Beitrag europäischer Architektinnen und Architekten zur Entwicklung neuer Ideen und Technologien in der modernen Stadtentwicklung. Die 1987 ins Leben gerufene und gemeinsam vom EU-Programm „Kultur“ und der Stiftung Mies van der Rohe finanzierte Auszeichnung ist der renommierteste europäische Architekturpreis. Er wird alle zwei Jahre an ein Projekt verliehen, das in den vorangegangenen zwei Jahren fertiggestellt wurde. Das Siegerprojekt erhält 60 000 EUR. Nominiert werden die Projekte von unabhängigen Fachleuten, den Mitgliedsverbänden des Rates der europäischen Architekten (ACE), nationalen Architektenverbänden sowie den Mitgliedern des Beirats für den Preis.

Der Preis ist nach Ludwig Mies van der Rohe benannt, der als einer der Vorreiter moderner Architektur im 20. Jahrhundert gilt. Zu seinen berühmtesten Werken gehören der deutsche Pavillon auf der Weltausstellung von Barcelona (1929), die Villa Tugendhat in Brno (Tschechien), das Seagram-Gebäude in New York und die Nationalgalerie in Berlin.

Für eine vollständige Liste der 335 Nominierungen klicken Sie auf die Ländernamen:http://www.miesarch.com/index.php?option=com_mipress&Itemid=17&cerca=&autor=-1&officina=-1&tipologia=-1&classificacio=-1&pais=84&lang=en

Albanien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien (EJRM), Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Slowakische Republik, Slowenien, Schweden, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich und Zypern.

Frühere Gewinner waren u. a.:

Neues Museum, Berlin, Deutschland; David Chipperfield/David Chipperfield Architects in Zusammenarbeit mit Julian Harrap

Norwegisches Opernhaus „Den Norske Opera & Ballet“, Oslo, Norwegen; SNØHETTA/Kjetil Trædal Thorsen, Tarald Lundevall, Craig Dykers

MUSAC, León, Spanien: Luis M. Mansilla, Emilio Tuñón / Mansilla + Tuñón Arquitectos

Niederländische Botschaft in Berlin, Deutschland; OMA/Rem Koolhaas, Ellen van Loon

Kongresshalle Kursaal, San Sebastián, Spanien: Rafael Moneo

Stadtbahn-Terminal Hoenheim Nord, Straßburg, Frankreich; Zaha Hadid/Zaha Hadid Architects

Kunsthaus Bregenz, Österreich; Peter Zumthor

Französische Nationalbibliothek, Paris, Frankreich; Dominique Perrault

Waterloo International Station, London, Vereinigtes Königreich; Nicholas Grimshaw / Nicholas Grimshaw & Partners

Städtisches Sportstadion, Badalona (Barcelona), Spanien; Esteve Bonell, Francesc Rius

Flughafen Stansted, London, Vereinigtes Königreich; Norman Foster/Norman Foster + Partners

Bankgebäude Borges e Irmão, Vila do Conde, Portugal; Álvaro Siza Vieira

Weitere Informationen

http://ec.europa.eu/culture

http://www.miesarch.com

Twitter: @VassiliouEU

@EUMiesAward

Facebook: EU Prize for contemporary architecture/ Mies van der Rohe award

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258);

Dina Avraam (+32 229-59667)


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