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![]() Europäische Kommission Pressemitteilung Brüssel, den 24. April 2013 Internet im Fernsehen, Fernsehen im Internet: Kommission holt Meinungen zum rasanten Zusammenwachsen der audiovisuellen Welt ein Millionen Europäer sehen ihre Lieblingsserien, die sie im Fernsehen verpasst haben, auf dem Weg zur Arbeit mit ihrem Smartphone an, schauen sich Internetinhalte am Fernseher im Wohnzimmer an oder stellen ihre eigenen Inhalte ins Netz. Bereits heute gibt es in Europa mehr als 40,4 Millionen Fernsehgeräte mit Internetanschluss („Connected TVs“). Bis 2016 könnte die Mehrzahl der EU-Haushalte mit solchen Geräten ausgestattet sein. Durch diese Veränderungen verwischen sich die herkömmlichen Grenzen zwischen Verbrauchern, Rundfunk und Internet immer mehr. Die Kommission möchte herausfinden, was diese Konvergenz der Technik und der Inhalte für das Wirtschaftswachstum und die Innovation, die kulturelle Vielfalt und die Verbraucher in Europa bedeuten könnte (insbesondere auch für schutzbedürftige Verbraucher, z. B. für Kinder). Die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes erklärte hierzu: „Connected-TV ist die nächste große Entwicklung in der kreativen und digitalen Welt. Dank der Konvergenz dieser beiden Bereiche erhalten die Menschen eine größere Auswahl aus hochwertigen Inhalten, aber es wird auch Störungen und Probleme geben. Wir brauchen eine EU-weite Diskussion, die beide Bereiche einbezieht, um mit diesen Veränderungen richtig umzugehen. So helfen wir den Unternehmen, fördern die Kreativität und schützen unsere Werte.“ Mit einem heute angenommenen Grünbuch lädt die Kommission ab sofort alle Interessenträger und die allgemeine Öffentlichkeit dazu ein, bis Ende August 2013 ihre Meinungen und Standpunkte u. a. zu folgenden Themen zu äußern:
Diese neue Realität wird in mehreren EU-Ländern und im Europäischen Parlament bereits öffentlich diskutiert. Es gibt durchaus unterschiedliche Meinungen über den Umgang mit diesen Entwicklungen. Einige fordern sofortige Änderungen der Regeln und Vorschriften, andere zeigen sich vorerst mit dem gegenwärtigen Zustand zufrieden, andere wiederum befürworten eine Selbst- oder Mitregulierung. Das Grünbuch nimmt keinerlei Maßnahmen vorweg, aber nach Auswertung der Antworten könnte die Kommission durchaus regulatorische oder politische Maßnahmen prüfen, darunter auch die Möglichkeit der Selbstregulierung. Hintergrund Das Zusammenwachsen der Bereiche ist schon seit vielen Jahren im Gange und nimmt nun schnell Fahrt auf. Es eröffnet eine Reihe von Möglichkeiten:
Die europäische Rechtsvorschrift, die von den Folgearbeiten auf dieses Grünbuch betroffen sein könnte, ist die Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) (2010/13/EU), einen Binnenmarkt gewährleisten und Rechtssicherheit für das Fernsehen und die audiovisuellen Medien in Europa schaffen soll, indem sie gleiche Wettbewerbsbedingungen im Bereich des Rundfunks und der audiovisuellen Mediendienste auf Abruf schafft. Angesichts der fortschreitenden Konvergenz mit den Online-Diensten wirft das Grünbuch die Frage auf, ob das gegenwärtige Konzept auch in Zukunft noch angemessen sein wird. Darüber hinaus hat die Kommission kürzlich eine öffentliche Konsultation über die Freiheit und Vielfalt der Medien und vor allem über die Unabhängigkeit der Regulierungsstellen für audiovisuelle Medien eingeleitet (siehe IP/13/267). Nützliche Links MEMO/13/371 - Antworten auf häufig gestellte Fragen E-Mail-Adresse (CNECT-CONVERGENCE-AV@ec.europa.eu) für Beiträge zum Grünbuch über die Vorbereitung auf die vollständige Konvergenz der audiovisuellen Welt: Wachstum, Schöpfung und Werte Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste Hash-Tags: #connectedTV; #convergence Neelie Kroes auf Twitter Connected TV – Familie Clikker kontaktiert Neelie über das Fernsehen
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