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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Athen, den 18. April 2013

12. FEMIP-Konferenz — blaue Wirtschaft im Mittelmeerraum: Ausbau der marinen und maritimen Zusammenarbeit

Anlässlich der 12. Konferenz der Investitions- und Partnerschaftsfazilität Europa-Mittelmeer (Facility for Euro-Mediterranean Investment and Partnership – FEMIP) (18.-19. April) kommen Maria Damanaki, EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten und Fischerei, Philippe de Fontaine-Vive, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), und Andrew Winbow, stellvertretender Generalsekretär der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization – IMO), in Athen (Griechenland) zusammen. Dort werden sie ihr Engagement für die Zusammenarbeit und Partnerschaft für eine nachhaltige blaue Wirtschaft im Mittelmeerraum und die Maximierung der marinen und maritimen Zusammenarbeit mit allen angrenzenden Ländern bekräftigen. Auch die für maritime Angelegenheiten zuständigen Minister aus Bulgarien, Kroatien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Malta und Palästina werden vor Ort sein.

Das Potenzial des Meeres steht im Mittelpunkt der Anstrengungen zur Förderung des blauen Wachstums. Die Europäische Kommission hat ihr Konzept für eine Partnerschaft mit dem südlichen Mittelmeerraum für Demokratie und gemeinsamen Wohlstand festgelegt. Dessen besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung einer integrativen wirtschaftlichen Entwicklung und der Stärkung der sektoralen Zusammenarbeit. Die gesamte finanzielle Unterstützung, die den Nachbarstaaten im südlichen Mittelmeerraum zwischen 2007 und 2012 bereitgestellt wurde, beläuft sich auf 7,48 Mrd. EUR1. Die EIB hat ihre Unterstützung für die Region im Rahmen der FEMIP aufgestockt. Zwischen Ende 2002 und 2012 hat die EIB mehr als 13 Mrd. EUR an Finanzmitteln in die Partnerländer im Mittelmeerraum fließen lassen. Zusätzlich hat sie gemeinsam mit internationalen Finanzinstitutionen, bilateralen Agenturen und dem privaten Sektor rund 35 Mrd. EUR zusätzliches Kapital mobilisiert, um die Integration der Region zu fördern. Aufgabe der IMO ist es, dafür zu sorgen, dass weltweit die höchstmöglichen Standards für die Sicherheit und Gefahrenabwehr auf See, die Effizienz des Schiffsverkehrs sowie die Verhütung und Bekämpfung der Meeresverschmutzung durch Schiffe eingehalten werden.

Ich freue mich, heute ein Verfahren für eine verstärkte Zusammenarbeit zugunsten der Meereswirtschaft der Region einzuleiten. Durch unsere Zusammenarbeit sowie die Kooperation mit der Union für den Mittelmeerraum, den einschlägigen regionalen Organisationen und allen betroffenen Ländern können wir einen Beitrag zu Demokratie, langfristigem Wohlstand, integrativem Wachstum, menschenwürdiger Arbeit und der Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region lesiten. Wir wollen zunächst den Aufbau von maritimen Clustern als hilfreiche Plattformen für die Einbeziehung zahlreicher Interessengruppen fördern. Des Weiteren sollten wir die Bildung eines Netzwerks maritimer Ausbildungseinrichtungen unterstützen, z. B. nach dem Vorbild des Leuchtturmprojekts über europäische Exzellenzzentren für maritime Ausbildung im Ostseeraum. In einer Region wie dem Mittelmeer ist die grenz- und sektorüberschreitende Zusammenarbeit entscheidend für ein besseres gemeinsames Funktionieren und, damit die dringend notwendige kritische Masse erreicht wird“, erklärte Kommissarin Maria Damanaki.

Andrew Winbow von der IMO stellte fest: „Es ist klar, dass den Möglichkeiten entsprechend die Erhaltung und der Ausbau der Qualität und Nachhaltigkeit der Umwelt Schlüsselthemen sind. Dazu ist nicht nur ein sorgfältiger Umgang mit den begrenzten Ressourcen erforderlich, sondern auch eine gründliche Prüfung der konkurrierenden Ansprüche der Meeresnutzer. Zwei wichtigen Aktionsbereichen scheint grundlegende Bedeutung zuzukommen: zum einen der Bildung, Ausbildung und Verbreitung von Informationen; zum anderen einer gewissen Form der Überwachung und Aufsicht, um zu gewährleisten, dass die einzuhaltenden Maßnahmen und Verfahren beachtet und wirksam durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang kann der verstärkte Technologieeinsatz helfen. Die Satellitenüberwachung und Datenerhebung sowie die bevorstehende Umsetzung der E-Navigation können zur Unterstützung des Umweltschutzes genutzt werden. Gemeinsam mit den entsprechenden Organisationen der EU, die auf der Konferenz vertreten sind, steht die IMO bereit, um die Staaten in der Region bei der Sicherung einer nachhaltigen Zukunft zu unterstützen, wie wir sie alle zum Ziel haben.“

Philippe de Fontaine-Vive von der EIB sagte: „Wir müssen jede Gelegenheit zur Förderung weiterer Synergien zwischen Maßnahmen und Investitionsmöglichkeiten ergreifen. Unser Ziel ist nun, Maßnahmen zu ermitteln und einzuleiten, um die Entwicklung von Kompetenzen, Schaffung von Arbeitsplätzen, Sicherheit und Gefahrenabwehr sowie den Umweltschutz und das blaue Wachstum in der Region zu fördern. Die EIB sollte sich bei diesen Bemühungen auf die Mobilisierung von Mitteln aus dem privaten Sektor stützen.“

Einschlägige Hintergrundinformationen finden Sie auf der Konferenz-Website:

http://www.amiando.com/12thFEMIP_Conference.html

Kontaktpersonen:

Europäische Kommission: Oliver Drewes (+32 229-92421)

Lone Mikkelsen (+32 229-60567)

Europäische Investitionsbank: Anne-Cécile Auguin (+352 621-361948)

Internationale Seeschifffahrtsorganisation: Ashok Mahapatra (+44 20-75873212)

1 :

Mittel für die bilaterale und regionale/interregionale Zusammenarbeit, ausgenommen grenzübergreifende Zusammenarbeit und Verwaltungsmittel.


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