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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 21. März 2013

EU kündigt neue Finanzmittel zur Förderung des Wachstums und des Zugangs zu Energie in der Pazifikregion an

Der Europäische Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, kündigte heute an, die EU werde neue Mittel in Höhe von 10 Mio. EUR für die Förderung der Erschließung nachhaltiger Energiequellen auf den Pazifikinseln zur Verfügung stellen. Im Vorfeld des Pazifik-Energiegipfels in Auckland, Neuseeland, am 24. und 25. März betonte der Kommissar, die Finanzierung werde die Versorgung der ärmsten Bevölkerungsgruppen in den entlegensten Gebieten der Pazifikregion mit erschwinglicher und sicherer Energie sicherstellen und damit zu einer erheblichen Zunahme der Handels- und Wachstumschancen in der Region beitragen.

Die neue Unterstützung wird zusätzlich zu einer früheren Mittelzuweisung aus der Investitionsfazilität für die Pazifikregion (IFP) bereitgestellt, mit der Lücken in der Projektfinanzierung durch eine Kombination aus Zuschüssen und Geldern von Finanzinstitutionen und dem Privatsektor geschlossen werden sollen. Diese vergangenes Jahr angekündigte Mittelzuweisung aus der IFP beläuft sich auf 10 Mio. EUR und es ist noch eine weitere Aufstockung um bis zu 10 Mio. EUR möglich. Dadurch wird die IFP zur Mobilisierung wesentlicher zusätzlicher Mittel beitragen, wobei schwerpunktmäßig Investitionen in Bereichen wie Energie, Klimawandel und Wasser gefördert werden sollen.

Kommissar Piebalgs erklärte: „Die Pazifikregion leidet derzeit unter ihrer isolierten Lage und dem mangelnden Zugang zu Energie. Es liegt auf der Hand, dass ohne nachhaltige und erschwingliche Energie keine Entwicklung möglich ist. Gleichzeitig eröffnen sich dem Privatsektor bedeutende Möglichkeiten in diesem Bereich. Daher ist unsere neue Investitionsfazilität so wichtig, denn sie bietet Gebern, Finanzinstitutionen und Unternehmen gleichermaßen eine hervorragende Gelegenheit, sich zusammenzuschließen, und durch Investitionen in nachhaltige und umweltgerechte Projekte die Armut zu verringern. Wir sollten das riesige Potenzial dieser Region erschließen und sie auf dem Weg zu mehr Wachstum weiter voranbringen“.

Wegen der isolierten Lage der Pazifikinseln und der daraus resultierenden hohen Kosten von Brennstoffimporten ist der Zugang zu erschwinglicher und nachhaltiger Energie stark erschwert. Dies wirkt sich erheblich auf Gesundheit, Bildung und Handelsmöglichkeiten in der Region aus. Rund 46 % der Einwohner der Pazifikinseln werden als benachteiligt angesehen.

Am 3. und 4. April wird Kommissar Piebalgs auf Samoa an einer Zusammenkunft hochrangiger Vertreter der EU und nationaler Behörden der Pazifikinseln teilnehmen, um die Prioritäten der Zusammenarbeit zwischen der EU und dem Pazifikraum für die kommenden Jahre zu erörtern.

Hintergrund

Die Unterstützung der Europäische Union beläuft sich derzeit auf 100 Mio. EUR für den Energiesektor in der Pazifikregion und soll 100 000 Menschen zugute kommen.

Die AKP-EU-Energiefazilität wurde eingerichtet, um den AKP-Staaten (Staaten in Afrika, im karibischen Raum und im Pazifischen Ozean) die Versorgung mit erschwinglicher, leicht zugänglicher Energie zu ermöglichen. Zwischen 2008 und 2013 hat die EU 140 Mio. EUR für über 150 Projekte im Rahmen der Energiefazilität bereitgestellt, von denen mehr als 15 Millionen Menschen profitieren sollen.

Die heute beschlossene Unterstützung wird aus der Initiative „Energie für die Entwicklung“ finanziert, dem Beitrag der EU zur UN-Initiative „Nachhaltige Energie für alle“, den die Kommission im vergangenen Frühjahr auf einem hochrangigen Gipfeltreffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon angekündigt hat. Die Initiative beinhaltet die Zusage, 500 Millionen Menschen den Zugang zu nachhaltiger Energie zu ermöglichen.

Weitere Informationen:

Infoblatt „Energy in the Pacific Islands: How the EU is providing access to energy for all”:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/acp/documents/factsheet_energy-in-pacific-islands_2013_en.pdf

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

Website von EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Kontakt:

Alexandre Polack (+32 229-90677)


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