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6. Gipfel EU-Brasilien: Beziehungen immer enger

Commission Européenne - IP/13/24   18/01/2013

Autres langues disponibles: FR EN PT

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 18. Januar 2013

6. Gipfel EU-Brasilien: Beziehungen immer enger

Die Beziehungen zwischen der EU und Brasilien sind seit Gründung der Strategischen Partnerschaft im Juli 2007 immer enger geworden. In diesem Kontext werden beide Seiten anlässlich des 6. Gipfels EU-Brasilien am 24. Januar 2013 in Brasilia auf höchster Ebene zusammentreffen. Die Strategische Partnerschaft hat auch zu einer stetigen Diversifizierung der Beziehungen zwischen der EU und Brasilien geführt, die durch eine erhebliche Intensivierung des politischen Austauschs auf hoher Ebene und zur Einrichtung eines Dialogs in rund 30 Bereichen geprägt war. Der 6. Gipfel wird die Gelegenheit bieten, die bereits soliden Verbindungen zwischen den beiden strategischen Partnern weiter zu festigen.

Die Gipfelteilnehmer werden eine breite Palette von Themen ansprechen, darunter der Frieden und die Sicherheit weltweit, einschließlich Abrüstung und Nichtweiterverbreitung von Kernwaffen, die internationale Finanz- und Wirtschaftslage und der G20-Prozess, der internationale Handel und die Entwicklungsagenda von Doha, der Klimawandel und die Ergebnisse der Rio+20-Konferenz der Vereinten Nationen zur nachhaltigen Entwicklung, Energiefragen, der Mercosur und die laufenden Verhandlungen über ein Assoziationsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur sowie der Gipfel EU-CELAC, der am 26. und 27. Januar in Santiago de Chile stattfindet. Die Gipfelteilnehmer werden außerdem Meinungen zur politischen Lage in Nahost, Nordafrika und Westafrika austauschen. Sie werden ferner die Fortschritte prüfen, die bei der Umsetzung der Strategischen Partnerschaft erzielt wurden, insbesondere bei der bilateralen Zusammenarbeit in Bereichen wie Wissenschaft, Technologie und Innovation, Bildung und Menschenrechte.

Präsident Van Rompuy erklärte: „Die EU und Brasilien sind enge Partner, die sich durch dasselbe starke Engagement für demokratische Werte, einen wirksamen Multilateralismus und die Rechtsstaatlichkeit auszeichnen. Wir teilen die Vision einer Welt, in der internationale Gerechtigkeit und weniger soziale Ungleichheit herrschen. Gemeinsam können die EU und Brasilien innerhalb der internationalen Gemeinschaft Gutes bewirken. Der offene und freie Dialog, der das Herzstück unserer Freundschaft bildet, ist daher äußerst wertvoll. Ich freue mich darauf, mit Präsidentin Rousseff die wirksame Zusammenarbeit mit Brasilien in Kernfragen zu erörtern, darunter die weltweite wirtschafts- und finanzpolitische Steuerung, der Klimawandel, die Menschenrechte sowie aktuelle außenpolitische Fragen.“

Präsident Barroso fügte hinzu: „Die einzigartigen Beziehungen zwischen der EU und Brasilien untermauern die intensive und weitreichende strategische Partnerschaft, die über die Jahre gewachsen ist und sich vertieft hat. In einer immer komplexeren und enger verflochtenen Welt sollten wir diese Verbundenheit und unsere Gemeinsamkeiten nutzen, um die globale Agenda voranzutreiben. Ich bin überzeugt, dass die EU und Brasilien die Richtung weisen können, wenn es darum geht, eine verstärkte multilaterale Governance zu fördern, die globalen Kollektivgüter zu wahren, die G20-Verpflichtungen umzusetzen, die Handelsöffnung beizubehalten und die Grundlage für ein nachhaltiges und breitenwirksames globales Wachstum zu schaffen. Gestützt auf unsere gemeinsamen Werte werden wir weiter mit Brasilien zusammenarbeiten, um diese Ziele zu erreichen, Brücken zu bauen und Unterschiede abzubauen.“

Auf dem Gipfel werden die Gemeinsame Forschungsstelle der Europäischen Kommission und das brasilianische Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Innovation eine Vereinbarung über Gastaufenthalte von 100 brasilianischen Forschern in der Gemeinsamen Forschungsstelle im Rahmen des brasilianischen Mobilitätsprogramms „Wissenschaft ohne Grenzen“ unterzeichnen.

Die EU wird auf dem Gipfel vom Präsidenten des Rates Herman Van Rompuy und vom Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Barroso vertreten. Brasilien wird durch Präsidentin Dilma Rousseff vertreten, die von Außenminister Antonio Patriota und weiteren Ministern begleitet wird.

Weitere Informationen: siehe MEMO/13/17

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)

Dirk De Backer (+32 497 59 99 19)

Maja Kocijancic (+32 2 298 65 70)

Michael Mann (+32 2 299 97 80)

Eamonn Prendergast (+32 2 299 88 51)

Helene Banner (+32 2 295 24 07)


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