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Zusammenarbeit mit der EU wird von den Nachbarländern positiv wahrgenommen

European Commission - IP/13/246   20/03/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 20. März 2013

Zusammenarbeit mit der EU wird von den Nachbarländern positiv wahrgenommen

Die Bürger in der europäischen Nachbarschaftsregion beurteilen die Beziehungen ihres Landes zur Europäischen Union allgemein positiv, wie aus dem heute veröffentlichten EU-Nachbarschafts-Barometer (EU Neighbourhood Barometer) hervorgeht. Dies gilt vor allem für die südlichen Nachbarschaftsländer, in denen über die Hälfte der Befragten die Beziehungen als gut bezeichnet.

Die EU hat ein positives Image bei den Bürgern von 16 Partnerländern in der Europäischen Nachbarschaftsregion, wobei „Menschenrechte“ und „Solidarität“ als die Merkmale genannt werden, die die EU in den östlichen und südlichen Partnerländern am besten repräsentieren.

Was die Zusammenarbeit zwischen Ländern betrifft, so sind nach Ansicht der Befragten „Frieden und Sicherheit“ die wichtigsten Bereiche, gefolgt von „Handel“ und „Menschenrechten“ in den südlichen Ländern bzw. von „Bekämpfung der Armut“ und „Menschenrechten“ in den östlichen Ländern.

„Die heute verkündeten Ergebnisse helfen uns, den Demokratisierungsprozess in unseren Partnerländern besser zu verstehen. Damit wir besser auf die Anliegen der Bürger in den EU-Nachbarschaftsländern eingehen und sicherstellen können, dass unsere Unterstützung den Erwartungen gerecht wird, müssen wir uns unbedingt einen Überblick über die dortige öffentliche Meinung verschaffen“, erklärte Štefan Füle, EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik.

Eine Mehrheit der Bürger im Süden (64 %) ist allgemein weiterhin zufrieden mit ihrem Leben, während dies nur für 47 % der Bürger im Osten gilt. Die Bürger aus den südlichen Nachbarländern schätzen außerdem die wirtschaftliche Situation in ihrem Land positiver ein als jene aus den östlichen Partnerländern: 39 % beurteilen sie als sehr oder ziemlich gut (gegenüber 25 % im Osten) und erklären, dass sie von einer weiteren Verbesserung dieser Lage in den nächsten 12 Monaten ausgehen.

Auch in Bezug auf die Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung sind die Nachbarn im Süden optimistischer: Die Hälfte der Bürger ist der Meinung, dass die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt ihren Höhepunkt bereits erreicht haben (gegenüber jedem Dritten im Osten). In beiden Regionen wird die EU gleich nach den nationalen Regierungen als bester Geber gesehen, der wirksame Maßnahmen gegen die Auswirkungen der Krise in ihrem Land ergreift (dies geben 19 % der Befragten in den Ländern der Östlichen Partnerschaft im Vergleich zu 9 % in den südlichen Partnerschaftsländern an).

Dieselbe Umfrage hat allerdings auch ergeben, dass viele Menschen sich nicht gut darüber informiert fühlen, auf welche Weise die EU in ihren Ländern tätig ist. Dies zeigt, wie wichtig es ist, die Bürger in den Partnerländern besser über die Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftspolitik (ENP) sowie ihre Ziele, Instrumente und Errungenschaften aufzuklären.

Hintergrundinformation

EU-Nachbarschafts-Barometer (EU Neighbourhood Barometer)

Das EU-Nachbarschafts-Barometer führt zweimal jährlich (im Frühjahr und im Herbst) Standard-Meinungsumfragen in den an der Europäischen Nachbarschaftspolitik teilnehmenden 16 Partnerländern und Gebieten sowie in Russland durch und erstellt jährlich ein Sonderbarometer. Anhand der zweimal jährlich stattfindenden Erhebungen soll ermittelt werden, was die Bevölkerung über die EU, die Europäische Nachbarschaftspolitik sowie die Kooperationsmaßnahmen und –programme weiß bzw. wie sie diese wahrnimmt.

EU-Nachbarschaftspolitik

Die Europäische Nachbarschaftspolitik (ENP) bietet 16 östlichen und südlichen Nachbarländern der EU die Möglichkeit einer engeren politischen, handelspolitischen und wirtschaftlichen Integration, größere Mobilität sowie Unterstützung von Sektorreformen. Ziel der ENP ist es, gemeinsam mit den Partnerländern eine prosperierende, sichere und stabile Nachbarschaft auf der Grundlage gemeinsamer Werte und Interessen aufzubauen sowie mehr Wohlstand, Stabilität und Sicherheit für alle Beteiligten zu fördern.

Das wichtigste Finanzinstrument zur Unterstützung der Nachbarschafts-Partnerländer ist das Europäische Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI), das im Finanzierungszeitraum 2007-2013 mit 12 Mrd. EUR ausgestattet ist.

Heute wird zusammen mit den Fortschrittsberichten zu den einzelnen Ländern ein Jährliches Maßnahmenpaket zur Europäischen Nachbarschaftspolitik angekündigt. Weitere Informationen siehe IP/13/245.

Weitere Informationen:

Website des EU-Nachbarschafts-Barometers - http://euneighbourhood.eu

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

Website von Štefan Füle, EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/fule/index_en.htm

Europäisches Nachbarschafts- und Partnerschaftsinstrument (ENPI):

www.ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/

Informationsstelle für die EU-Nachbarschaftspolitik:

http://www.enpi-info.eu

Memo/13/241 Algerien

Memo/13/242 Armenien

Memo/13/243 Aserbaidschan

Memo/13/244 Belarus

Memo/13/245 Ägypten

Memo/13/246 Georgien

Memo/13/247 Israel

Memo/13/248 Jordanien

Memo/13/249 Libanon

Memo/13/250 Libyen

Memo/13/252 Moldau

Memo/13/253 Marokko

Memo/13/254 Besetzte Palästinensische Gebiete

Memo/13/255 Syrien

Memo/13/256 Tunesien

Memo/13/257 Ukraine

Kontakt:

Peter Stano (+32 229-57484)

Anca Paduraru (+32 229-66430)

Image der EU

Beziehungen zur Europäischen Union

Die wichtigsten Bereiche der Zusammenarbeit

Auswirkungen der Krise auf die Beschäftigung


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