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eTwinning: Die besten grenzübergreifenden Schulprojekte des Jahres

European Commission - IP/13/225   14/03/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Lissabon/Brüssel, 14. März 2013

eTwinning: Die besten grenzübergreifenden Schulprojekte des Jahres

Bei der eTwinning-Preisverleihung 2013 in Lissabon werden heute die besten Schulpartnerschaftsprojekte des Jahres gewürdigt. Der erste Preis geht in diesem Jahr an das Projekt „Rainbow Village“, das 12- bis 15-Jährige aus Frankreich, Griechenland, Rumänien, dem Vereinigten Königreich, der Türkei, Italien, der Slowakei und Polen zusammenführte. Die Schülerinnen und Schüler erschufen eine virtuelle post-apokalyptische Welt und erforschten Themen wie Überleben, Umweltschutz und Bürgerschaft. Das eTwinning-Netzwerk ist ein virtuelles Klassenzimmer, in dem sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte von 100 000 Schulen in 33 europäischen Ländern über das Internet an interaktiven Projekten beteiligen. Insgesamt werden bei der heutigen Feier neun Preise vergeben (siehe unten).

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „Meine herzlichsten Glückwünsche an alle preisgekrönten Schulen: Sie sind die Klassenbesten! In diesem Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger passt es sehr gut, dass ein Projekt, in dessen Zentrum die Bürgerschaft steht, den ersten Preis errungen hat. Wir sind sehr stolz auf den Erfolg der eTwinning-Aktion. Sie gibt den jungen Menschen nicht nur das Gefühl, auf ihr lokales Umfeld und auf Europa stolz sein zu können, sondern ermöglicht ihnen auch, ihren Horizont zu erweitern und zu lernen, selbst aktive Bürgerinnen und Bürger Europas zu werden.”

Aus den 300 Einsendungen wurden Gewinner aus drei Altersgruppen (4-11 Jahre, 12-15 Jahre, 16-19 Jahre) und sechs weiteren Einzelkategorien ausgewählt: Sprachenlernen (Spanisch, Französisch, Deutsch und Englisch), Marie-Skłodowska-Curie-Preis für Mathematik und Naturwissenschaften, und Mevlana-Preis für interkulturelle Verständigung.

Den Preis in der Altersgruppe 4-11 Jahre gewann das Projekt „Friends Fur-ever“, in dem sich zum Thema „Hunde als beste Freunde des Menschen“ Schulen aus Rumänien, Polen und Portugal zusammengeschlossen haben. In der Altersgruppe der 16- bis 19-Jährigen schufen die Gewinner ein Projekt, das auf den Abenteuern eines Wanderflohs basiert und bei dem die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit hatten, als Autoren, Zeichner und Übersetzer mitzuwirken. An diesem Projekt waren Schulen aus Frankreich, Spanien, Italien, der Türkei, Bulgarien, Portugal und der Tschechischen Republik beteiligt.

Der Sprachenpreis für Spanisch geht an Schulen in Italien, Spanien, Portugal und Dänemark, der Preis für Französisch an Schulen in Italien und Polen, der Preis für Deutsch an Schulen in Frankreich, Polen und Griechenland und der Preis für Englisch an Schüler in Griechenland, Lettland, Frankreich, Österreich und Portugal.

Den Marie-Skłodowska-Curie-Preis erhält das Projekt „Fly Me to The Moon“, das wissenschaftliche Beobachtungen und Messungen mit Forschung über lokale Traditionen und Einstellungen kombiniert. Die Gewinnerschulen kommen aus Slowenien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Polen und der Türkei.

Die Gewinner des Mevlana-Preises entwickelten das Projekt „Interkultureller Dialog durch Märchen, Theater und Kunst“. Beteiligt waren Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte aus 29 Ländern, die die Kulturen der Heimatländer der Partnerschulen kennenlernen wollten.

Hintergrund

Die Preisverleihung in Lissabon findet im Rahmen einer Konferenz statt, an der 500 Lehrkräfte aus 33 europäischen Ländern teilnehmen. Auf dieser Konferenz werden Ideen für neue Lehrmethoden ausgetauscht, die z. B. auf einem optimalen Einsatz von IKT basieren.

Die eTwinning-Aktion gehört zum EU-Programm Comenius und wird jedes Jahr mit rund 10 Mio. EUR gefördert. Im Rahmen dieser Aktion werden keine Einzelprojekte unterstützt, sondern Lehrkräften und Lernenden Werkzeuge und Unterstützung angeboten, z. B. das eTwinning-Portal oder Lehrerfortbildungen.

Nationale Unterstützungsdienste in allen EU-Ländern sowie in Kroatien, Island, Norwegen, der Türkei, der Schweiz und der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien fördern eTwinning, organisieren Schulungen und bieten online und per Telefon Hilfe an.

Einer kürzlich veröffentlichten Studie zufolge ist eTwinning eine einfache und kostengünstige Möglichkeit für Schulen, grenzüberschreitend zusammenzuarbeiten. Außerdem wurde festgestellt, dass die an der Aktion beteiligten Lehrkräfte ihre Kompetenzen ausgebaut, ihre Beziehung zu den Schülerinnen und Schülern verbessert und ihre beruflichen Netzwerke erweitert haben. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich motivierter und lernten, besser im Team zu arbeiten.

Als Teil des neuen Programms Erasmus für alle, das 2014 beginnen wird, hat die Kommission vorgeschlagen, eTwinning zu einer Plattform für alle Schulen auszubauen, die mit EU-Unterstützung grenzüberschreitend zusammenarbeiten möchten.

Die Aktion eTwinning trägt zur Verwirklichung der EU-Ziele bei, was die Verbesserung der digitalen Kompetenz und des „Collaborative Peer Learning“ angeht. Noch in diesem Jahr wird die Kommission eine Strategie zur Öffnung der Bildungssysteme veröffentlichen. Ziel ist es, die Bildung und den Erwerb von Qualifikationen mithilfe neuer Technologien und freier Lehr- und Lernmaterialien zu verbessern.

Anfang dieses Monats hat die Kommission die Aktion „eTwinning Plus“ eingeleitet, mit der das Netzwerk der Schulen auch auf Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und die Ukraine ausgeweitet wird. Die Kommission plant die schrittweise Ausweitung der Aktion auf die Nachbarn im Süden, beginnend mit Tunesien (IP/13/183).

Weitere Informationen:

Website der eTwinning-Konferenz

Europäische Kommission: Programm Comenius

Europäische Kommission: Erasmus für alle (2014-2020)

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter: @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott +32 229-59258; Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam +32 229-59667


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