Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 17. Januar 2013

EU wird Delegationen in Myanmar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnen

Auf der Grundlage eines Beschlusses von Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission, wird die EU demnächst Delegationen in Birma/Myanmar und in den Vereinigten Arabischen Emiraten eröffnen. Die EU-Delegation in der Republik Suriname wird geschlossen. Mit Umsetzung dieser Maßnahmen wird die Europäische Union weltweit mit insgesamt 141 Delegationen und Büros vertreten sein.

Catherine Ashton erklärte: „Die historischen Veränderungen in Birma/Myanmar werden von der Europäischen Union genau verfolgt und begrüßt. Wir ermuntern das Land, seine umfassenden Reformen fortzusetzen. Die Eröffnung einer Delegation in Rangun wird es der EU ermöglichen, ihren Dialog und die Zusammenarbeit mit den nationalen Behörden und anderen Akteuren auszubauen und einen Beitrag zur wirtschaftlichen, politischen und sozialen Entwicklung des Landes zu leisten. Ich freue mich, dass ich zudem die Eröffnung einer EU-Delegation in den Vereinigten Arabischen Emiraten ankündigen kann. Dieser Beschluss trägt sowohl unseren geostrategischen Interessen als auch unseren politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu diesem Land sowie zum Golf-Kooperationsrat (GCC) als Ganzes Rechnung.“

Den Beschlüssen der Hohen Vertreterin/Vizepräsidentin gingen am 28. September bzw. 19.  Dezember 2012 entsprechende Beschlüsse des Rates der Europäischen Union und der Kommission voraus. Die Umsetzung soll im Laufe des Jahres 2013 erfolgen.

Bislang war die Delegation der Europäischen Kommission in Riad (Saudi-Arabien) die einzige ständige diplomatische Vertretung der EU in den sechs Ländern des Golf‑Kooperationsrats und als solche für die Beziehungen zum GCC sowie zu Bahrain, Katar, Kuwait, Oman und den Vereinigten Arabischen Emiraten zuständig.

Die Entscheidung, eine Delegation in Myanmar zu eröffnen, beruht auf der entschlossenen Abkehr von einer autoritären Herrschaft, die in Myanmar seit Anfang 2011 zu beobachten ist, sowie den Reformzusagen des Landes und den deutlichen Schritten hinzu einer offeneren Gesellschaft.

Die Schließung der EU-Delegation in Suriname ist Folge einer Mittelumschichtung. Die EU wird ihre Beziehungen zu dem Land jedoch auch künftig wahren, da der Leiter der Delegation im benachbarten Guyana in Suriname diplomatisch akkreditiert sein wird. Die EU-Delegation in Guyana wird auch die Zuständigkeit für die EU-Programme in Suriname und den Dialog mit dem Land übernehmen.

Weitere Informationen:

Beziehungen der EU zu Birma/Myanmar:

http://eeas.europa.eu/myanmar/index_en.htm

Beziehungen der EU zum Golf-Kooperationsrat:

http://eeas.europa.eu/gulf_cooperation/index_en.htm

Beziehungen der EU zu Suriname: http://www.eeas.europa.eu/suriname/index_en.htm

Kontakt:

Maja Kocijancic (+32 2 298-6570)

Michael Mann (+32 2 299-9780)

Eamonn Prendergast (+32 2 299-8851)


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site