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Erklärung der Hohen Vertreterin Catherine Ashton zum Weltfrauentag am 8. März 2013

Commission Européenne - IP/13/204   08/03/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 8. März 2013

Erklärung der Hohen Vertreterin Catherine Ashton zum Weltfrauentag am 8. März 2013

Catherine Ashton, Hohe Vertreterin der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Kommission, hat heute die folgende Erklärung abgegeben:

„Heute begehen wir den Weltfrauentag. In aller Welt bemühen sich Frauen darum, die Zukunft ihrer Länder, Gesellschaften und Familien zu gestalten. Sie kämpfen um bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und für ein Leben ohne Angst und Gewalt. Wohin ich auch reise, treffe ich mutige Frauen, die für eine gleichberechtigte Rolle bei der Gestaltung einer demokratischen Zukunft ihrer Länder kämpfen. Diese Frauen aus der Europäischen Union und aus der ganzen Welt sind eine Inspiration für mich. Ich möchte den heutigen Tag nutzen, um Ihnen für ihren Einsatz zu danken.

Heute kommen in New York mehr als 5 000 Menschen zusammen, um im Rahmen der 57. Tagung der VN-Kommission für die Rechtsstellung der Frau zu erörtern, wie alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen beseitigt und verhindert werden können. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein weltweites Phänomen, das keine Grenzen kennt und innerhalb aller Generationen, Nationalitäten und Gemeinschaften auftritt. Doch allzu oft bleibt diese Gewalt im Verborgenen, viele Fälle werden nicht aufgedeckt und weder polizeilich noch strafrechtlich verfolgt. Das darf nicht so bleiben. Die EU wird sich nachdrücklich dafür einsetzen, dass sich die Schlussfolgerungen, in denen alle Formen von Gewalt gegen Frauen verurteilt werden, auf möglichst breite Zustimmung stützen können. Im Laufe des letzten Jahrzehnts hat die EU mit insgesamt 80 Mio. EUR mehr als 100 Projekte gefördert, die direkt dem Thema „Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ gewidmet sind. Dazu gehört auch das EU-Programm „Daphne“, mit dem die Zivilgesellschaft, Hochschulen und lokalen Gebietskörperschaften in ihrer täglichen Arbeit zur Bekämpfung von Gewalt und bei der Hilfe für Gewaltopfer finanziell unterstützt werden.

Jetzt ist es an der Zeit, durch eine Bündelung der Kräfte raschere Fortschritte bei der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erzielen, damit in Zukunft für alle Frauen und Männer ein Leben in Frieden und Wohlstand möglich wird“.

Kontakt :

Sebastien Brabant (+32 229-86433)

Maja Kocijancic (+32 229-86570)

Michael Mann (+32 229-99780)

Nabila Massrali (+32 229-69218)

Eamonn Prendergast (+32 229-98851)


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