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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 5. März 2013

Taifun „Bopha“: EU stellt 7 Mio. EUR zur Katastrophenbewältigung in den Philippinnen bereit

Die Europäische Union stockt ihre Soforthilfe für die Opfer des Taifuns „Bopha“ um 7 Mio. EUR auf. Damit steigt die humanitäre Hilfe, die die EU seit Dezember 2012, als die Region von der Wucht dieses Taifuns erfasst wurde, bereitgestellt hat, auf insgesamt 10 Mio. EUR.

Die Gelder werden dazu verwendet werden, die Instandsetzung durch den Taifun beschädigter Häuser zu finanzieren, Nahrungsmittelhilfe zu leisten, die vor allem bei Kindern weit verbreitete gravierende Unternährung zu bekämpfen und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in den betroffenen Provinzen zu unterstützen.

„Der Taifun, der die süd-philippinische Insel Mindanao Anfang Dezember heimsuchte, hat zu den schwersten Verwüstungen seit dem Taifun „Ketsana“ im Jahr 2009 geführt”, sagte hierzu Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. „Drei Monate später leben Hunderttausende Überlebende weiterhin unter äußert schwierigen humanitären Bedingungen. Um diesen dringenden Bedarf zu decken, müssen die EU und andere Partner ihre Hilfe aufstocken.“

Experten von ECHO, der für humanitäre Hilfe zuständigen Generaldirektion der Europäischen Kommission, reisten im vergangenen Monat in die vom Taifun betroffene Region. Sie stellten kritische Lücken in den bisherigen Hilfsmaßnahmen fest, insbesondere in den Bereichen Unterkunft, Ernährung, Basisgesundheitsversorgung und Einkommensunterstützung.

Nach den Zerstörungen des Taifuns im Dezember wurde die Region noch zwei Mal von starken Stürmen heimgesucht, die zu weiteren Erdrutschen und Überschwemmungen führten. Dadurch mussten noch mehr Menschen ihre Heimatorte verlassen.

Hintergrund

Der Taifun „Bopha“, von der einheimischen Bevölkerung „Pablo“ genannt, erreichte die südphilippinische Insel Mindanao am 4. Dezember 2012. Mehr als 6 Mio. Menschen bekamen seine Folgen zu spüren. Nach dem Taifun „Washi“ im Dezember 2011, der mehr als 1500 Todesopfer im nördlichen Teil Mindanaos forderte, war es bereits der zweite schwere Sturm, der in den letzen beiden Jahren über die Insel hinwegfegte.

Bis zum Nachlassen des Sturms am 9. Dezember waren Berichten zufolge mehr als Tausend Tote und über 850 Vermisste zu beklagen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden rund 250 000 Häuser, öffentliche Gebäude und Geschäfte beschädigt oder zerstört. Darüber hinaus wurden Tausende Hektar Agrarland, darunter große Kokos- und Bananenplantagen, verwüstet. Damit verloren Hunderttausende Menschen ihre Einkommens- und Nahrungsmittelquelle.

Nach der Entsendung eines humanitären Expertenteams der Kommission am 7. Dezember 2012 stellte ECHO 3 Mio. EUR zur Deckung des dringendsten Bedarfs von 165 000 besonders bedürftigen Menschen bereit.

Weitere Informationen:

Die humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission für die Philippinen

http://ec.europa.eu/echo/aid/asia/philippines_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Kontakt:

Irina Novakova (+32 2 295 75 17)

David Sharrock (+32 2 296 89 09)


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