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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 26. Februar 2013

Mobilfunk: Entwicklung der 5G-Technik mit neuen Forschungszuschüssen in Höhe von 50 Mio. EUR für 2013

Neelie Kroes, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, hat Forschungsgelder in Höhe von 50 Mio. EUR für die Entwicklung des 5G-Mobilfunks bis 2020 angekündigt, durch die Europa wieder eine Führungsrolle in der globalen Mobilfunkindustrie erlangen soll. „Durch europäische Forschungsarbeit und mit der Aussicht auf neue Arbeitsplätze in Europa soll die europäische Wirtschaft Wegbereiterin der nächsten Mobilfunkgeneration 5G werden. Dafür werden wir Geld bereitstellen“, so Kroes.

Bis 2020 wird allein im Mobilfunk der Datenverkehr im Vergleich zu 2010 um das 33-fache zunehmen. Internetanschlüsse werden künftig vor allem über drahtlose Geräte wie Smartphones, Tablet-Computer, Maschinen und Sensoren genutzt werden, die eine effizientere, überall ständig verfügbare Datenübertragungstechnik benötigen.

Die digitale Technik ist aus der Wirtschaft nicht mehr wegzudenken und kein Unternehmen oder Bürger in der EU will mehr auf einen benutzerfreundlichen, verlässlichen und schnellen Internetzugang unterwegs verzichten. Eine ganze Welle neuer Forschungsvorhaben verspricht den europäischen Verbrauchern eine innovative, ultraschnelle, hochleistungsfähige mobile Breitbandtechnik für den alltäglichen Gebrauch.

METIS, 5GNOW, iJOIN, TROPIC, Mobile Cloud Networking, COMBO, MOTO und PHYLAWS sind nur einige der neuen EU-Forschungsprojekte, die sich mit den Architektur- und Funktionsanforderungen der 5G‑ und „Beyond 4G“-Netze befassen.

Zu den Branchenvertretern in der EU, die sich im Rahmen dieser Projekte mit Hochschulen und Forschungsinstituten zusammengetan haben, gehören weltweit führende Telekommunikationsunternehmen (British Telecom, Deutsche Telekom, France Telecom/Orange, Telecom Italia, Telefónica, Portugal Telecom), die weltweit größten Gerätehersteller (Alcatel-Lucent, Ericsson, Nokia Siemens Networks, Thales Communications), der führende Anbieter von Unternehmenssoftware SAP sowie renommierte internationale Automobilkonzerne (BMW).

Insbesondere in das Projekt METIS werden neue EU-Mittel in Höhe von 16 Mio. EUR fließen.

Im Zeitraum von 2007 bis 2013 wird die EU insgesamt über 700 Mio. EUR für Forschungsarbeiten zu künftigen Netzen bereitstellen, die Hälfte davon für Drahtlostechnik zur Entwicklung von Netzen der vierten Generation (4G) und darüber hinaus.

Das technische Gesamtziel von METIS ist beispielsweise die Entwicklung eines Systemkonzepts, das Folgendes unterstützt:

  • ein 1000-mal höheres mobiles Datenübertragungsvolumen je Gebiet: Netzbetreiber können dadurch gleichzeitig deutlich mehr Benutzer bedienen;

  • eine 10- bis 100-mal höhere Anzahl verbundener Geräte: für Verbindungen zum Auto oder Kühlschrank oder zur Überwachung des häuslichen Energie‑ und Wasserverbrauchs werden dann neue intelligente Technologien zur Verfügung stehen;

  • eine 10- bis 100-mal höhere übliche Datenübertragungsrate je Benutzer: so können selbst bandbreitenintensive Videoinhalte unterwegs abgerufen werden;

  • 10-mal längere Akkulaufzeiten durch energiesparenden Datenaustausch zwischen Endgeräten: dies bietet mehr Flexibilität unterwegs bei geringerem Stromverbrauch;

  • eine 5-mal niedrigere Durchlaufzeit der Daten: dies wird die Interaktion mit bandbreitenintensiven Anwendungen erleichtern und Wartezeiten verkürzen.

Hintergrund

Die Zahl der Nutzer mobiler Breitbanddienste liegt derzeit bei 1,2 Milliarden und steigt jährlich um hunderte Millionen.

Die langfristige EU-Forschungsförderung hat sich bewährt, wenn die Risiken des Netzausbaus mit einem Entwicklungszyklus von mehr als zehn Jahren mit der Branche geteilt werden sollen.

Schon in der Vergangenheit hat die EU-Forschungsförderung viele der heute selbstverständlich erscheinenden Entwicklungen im Mobilfunk ermöglicht, u. a. den (heute von 80 % der Mobilfunknetze weltweit genutzten) GSM-Standard sowie Technik, die für die aktuellen UMTS-Standards (Universal Mobile Telecom System) der dritten Generation (3G) und den Long-Term-Evolution-Standard (LTE-Standard) eingesetzt wird (siehe IP/09/1238).

Nützliche Links

EU-Forschung zu Netztechnologien

Website zur Digitalen Agenda

Website von Neelie Kroes

Neelie Kroes auf Twitter

Twitter-Hashtags: #METIS #4G #5G #broadband #mobile

Ansprechpartner:

Ryan Heath (+32 229-61716)

Linda Cain (+32 229-99019)


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