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Taifun Haiyan: Europäische Kommission stockt Hilfe auf 40 Mio. EUR auf

European Commission - IP/13/1264   17/12/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 17. Dezember 2013

Taifun Haiyan: Europäische Kommission stockt Hilfe auf 40 Mio. EUR auf

Die Europäische Kommission stellt weitere 20 Mio. EUR als Soforthilfe für die am härtesten vom Taifun Haiyan getroffenen Gemeinschaften auf den Philippinen bereit, die nach wie unter den massiven Schäden leiden.

Die ersten Tage waren sehr schwer für die Opfer. Es gab weder Nahrungsmittel, noch Wasser, noch Strom, noch funktionierten die Telekommunikationssysteme. Die Gesamtsituation verbessert sich allmählich, doch es sind noch enorme Herausforderungen zu bewältigen. Wir sind weiterhin fest entschlossen, die Not der am schlimmsten Betroffenen zu lindern“, erklärte Kristalina Georgieva, die EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. Die Kommissarin besuchte kurz nach dem Wirbelsturm einige der am stärksten verwüsteten Gebiete, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen, mit den Behörden des Landes zu sprechen und sich von Sachverständigen vor Ort eingehend informieren zu lassen.

Mit dem heutigen Beschluss steigt die Hilfe der Kommission für die betroffenen Gemeinschaften auf 40 Mio. EUR. Unmittelbar nach der Katastrophe wurde humanitäre Hilfe von 10 Mio. EUR bereitgestellt. Es folgten weitere 10 Mio. EUR aus Entwicklungsmitteln der EU, um einen raschen Wiederaufbau zu finanzieren. Das EU-Katastrophenschutzverfahren wurde aktiviert und die Kommission unterstützt den Transport der europäischen Hilfe in das Katastrophengebiet mit mehr als 3,5 Mio. EUR.

Mit der zusätzlichen Unterstützung wird ein Beitrag zur Arbeit der Regierung sowie der humanitären und Entwicklungsorganisationen geleistet, die den Überlebenden helfen, ihre Grundbedürfnisse zu decken und allmählich ihr normales Leben wiederaufzunehmen. Das Einkommen der meisten Betroffenen hängt von Landwirtschaft und Fischerei ab, die durch die Katastrophe schwere Schäden erlitten haben. Ziel ist es nun, die Ernährungshilfe und die Unterstützung der Existenzgrundlagen zu verstärken. Weitere Prioritäten sind Unterkünfte, die Instandsetzung von Schulen, die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung.

Die Hilfsmaßnahmen der Europäischen Kommission werden über Partnerorganisationen abgewickelt, wie das Welternährungsprogramm, die Internationale Föderation der Rotkreuzgesellschaften, UNICEF, Action Contre la Faim, Save the Children, CARE, Merlin, Plan International, Oxfam, das Büro der Vereinten Nationen zur Koordinierung der humanitären Hilfe (UNOCHA) und die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Hintergrund

Der Taifun Haiyan (vor Ort Yolanda genannt) war einer der stärksten jemals verzeichneten Wirbelstürme. Er traf Anfang November auf die Philippinen, wo er massive Zerstörungen in den zentralen Gebieten verursachte. Nach offiziellen Angaben gibt es mehr als 6 000 Todesopfer, zudem werden 1 770 Personen vermisst und 4 Millionen mussten fliehen. Insgesamt sind zwischen 14 und 16 Millionen Menschen betroffen, davon sechs Millionen Kinder.

Die Philippinen zählen zu den am stärksten katastrophengefährdeten Ländern der Erde mit mehreren Erdbeben und etwa 20 Wirbelstürmen pro Jahr. Allein im Jahr 2013 stellte die Europäische Union umfangreiche humanitäre Hilfe für den Inselstaat bereit: 2,5 Mio. EUR für Maßnahmen nach dem Erdbeben, das sich vor zwei Monaten in Bohol und den umliegenden Provinzen ereignete, insgesamt 10 Mio. EUR für den Wiederaufbau der im Dezember 2012 durch den Taifun Bopha (Pablo) verwüsteten Gemeinden im Südosten Mindanaos, ECHO-Mittel von 200 000 EUR für die Opfer der Überschwemmungen nach dem Taifun Trami (Maring) im August und 300 000 EUR für die im Oktober durch den Konflikt vertriebenen Menschen in Zamboanga.

Weitere Informationen

Informationsblatt zum Taifun Haiyan:

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/philippines_haiyan_en.pdf

IP/13/1088: Besuch von EU-Kommissarin Georgieva auf den Philippinen: Mehr Hilfe für die Überlebenden des Taifuns Haiyan

IP/13/1059: Europäische Kommission stellt Soforthilfe für Opfer von Taifun „Haiyan“ bereit

IP/13/1063: EU reagiert auf Haiyan-Katastrophe mit koordinierten Hilfemaßnahmen

IP/13/1068: EU mobilisiert weitere Unterstützung für Wiederaufbaumaßnahmen auf den Philippinen

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

Irina Novakova (+32 229-57517)

David Sharrock (+32 229-68909)


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