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Europäische Kommission

Pressemitteilungen

Brüssel, 12. Dezember 2013

Kulturhauptstadt Europas 2019: Vier bulgarische Städte in der engeren Wahl

Die Jury, die für die Prüfung der bulgarischen Bewerbungen um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2019“ zuständig ist, trat vom 10. bis 12. Dezember in Sofia zusammen und empfahl heute dass Plowdiw, Sofia, Warna und Weliko Tarnowo sind die bulgarische Städte in die engere Wahl zu nehmen. Nach Bestätigung dieser Empfehlung durch Bulgarien haben die Städte bis nächsten Sommer Zeit, ihre Anträge zu ergänzen. Die Jury tritt dann im dritten Quartal 2014 erneut zusammen, um eine Empfehlung auszusprechen, welche Stadt im Jahr 2019 Kulturhauptstadt Europas werden soll.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „Ich freue mich sehr, dass sich acht bulgarische Städte an dieser Ausschreibung beteiligt haben und erste bulgarische Kulturhauptstadt Europas werden möchten. Ich gratuliere den vier Städten, die es in die engere Auswahl geschafft haben. Allein die Tatsache, in der engeren Auswahl zu sein, kann für die betreffenden Städte wichtige kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile mit sich bringen, sofern die Bewerbung Teil einer längerfristigen kulturorientierten Entwicklungsstrategie ist. Die Kulturhauptstädte bieten den Europäerinnen und Europäern Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und das gemeinsame historische Erbe sowie gemeinsame Werte miteinander zu teilen: Mit anderen Worten, sie können die Zugehörigkeit zu einer europäischen Gemeinschaft erleben. Ich möchte alle Städte, die jetzt in der engeren Wahl sind, dazu ermuntern, das Beste aus diesem Projekt zu machen.“

Gemäß dem entsprechenden Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates1 richten im Jahr 2019 Bulgarien und Italien diese Veranstaltung aus. Die Vorauswahlrunde in Italien erfolgte bereits im November (IP/13/1092).

Nach Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei) in diesem Jahr werden nächstes Jahr Umeå (Schweden) und Riga (Lettland) den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen. 2015 sind es Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik), 2016 Breslau/Wrocław (Polen) und Donostia-San Sebastián (Spanien), 2017 Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) sowie 2018 Valletta (Malta). Als weitere Kulturhauptstadt Europas 2018 ist Leeuwarden (Niederlande) vorgeschlagen worden.

Hintergrund

Bulgarien rief Ende 2012 interessierte Städte auf, sich zu bewerben. Acht Städte sind dieser Einladung gefolgt: Burgas, Gabrowo, Plowdiw, Russe, Schumen, Sofia, Warna und Weliko Tarnowo.

Die Bewerbungen wurden von einer Jury aus 13 unabhängigen Kulturexpertinnen und ‑experten geprüft – sechs von ihnen wurden von Bulgarien ernannt, sieben von den EU-Institutionen.

Die EU-Institutionen entsandten folgende Personen als Jurymitglieder:

Europäische Kommission: Sir Jeremy Isaacs (Vereinigtes Königreich), Fernsehproduzent und früherer Direktor des Royal Opera House, Covent Garden; Manfred Gaulhofer (Österreich), ehemaliger geschäftsführender Direktor des Projekts „Graz – Kulturhauptstadt 2003“.

Rat: Anu Kivilo (Estland), Geschäftsführer des International Arvo Pärt Centre; Norbert Riedl (Österreich), Leiter der Abteilung für bilaterale und multilaterale kulturelle Auslandsangelegenheiten des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

Europäisches Parlament: Jordi Pardo (Spanien), zuständig für Kulturprojekte im Bereich der internationalen Kultur; Steve Green (Vereinigtes Königreich), der bei EUNIC (European Network of National Cultural Institutes) und dem British Council umfassende Erfahrung im Bereich internationale Kulturbeziehungen und mit der Rolle von Kultur und Sprachen in der Gesellschaft gesammelt hat.

Ausschuss der Regionen: Elisabeth Vitouch (Österreich), Vertreterin des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen und Abgeordnete zum Wiener Landtag und Gemeinderat.

Das Verfahren zur Auswahl der Kulturhauptstädte Europas umfasst laut den derzeit geltenden Bestimmungen zwei Runden: eine Vorauswahlrunde, bei der eine Liste der in die engere Wahl kommenden Städte erstellt wird, und eine Endauswahlrunde neun Monate später. Anschließend werden die ausgewählten Städte vom EU-Ministerrat offiziell ernannt.

Weitere Informationen

Kulturhauptstadt Europas

Europäische Kommission: Kultur

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)

1 :

Beschluss Nr. 1622/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 2006.


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