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Programmleitfaden für Erasmus+ veröffentlicht; für 2014 stehen 1,8 Mrd. EUR zur Verfügung

European Commission - IP/13/1241   12/12/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilungen

Programmleitfaden für Erasmus+ veröffentlicht; für 2014 stehen 1,8 Mrd. EUR zur Verfügung

Organisationen, die 2014 eine Finanzierung aus dem Programm Erasmus+ – dem neuen EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport – beantragen möchten, können ab heute ihre Finanzhilfeanträge vorbereiten. Der neue Programmleitfaden für Erasmus+ mit detaillierten Angaben zur Antragstellung kann über diesen Link aufgerufen werden. Das Programm steht Organisationen in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport offen. Ab Ende Jänner können Anträge online eingereicht werden. Einzelpersonen können nicht direkt um eine Finanzhilfe ansuchen, sondern müssen sich an ihre Universität, Hochschule oder Organisation wenden, die dann den Antrag stellt.

„Die Vorbereitungen für Erasmus+ sind fast abgeschlossen, und wir sind bereit für die Umsetzungsphase. Ich lade die Organisationen ein, den Programmleitfaden sorgfältig zu studieren, damit sie zum Start des Online-Antragsverfahrens gut vorbereitet sind. Die 40 %-ige Mittelaufstockung für Erasmus+ bedeutet, dass mehr als 4 Millionen Personen – Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten, Lehrkräfte und Freiwillige – in den nächsten sieben Jahren in den Genuss eines Stipendiums kommen können“, erklärte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Insgesamt stehen für 2014 über Erasmus+ 1,8 Mrd. EUR für folgende Zwecke zur Verfügung:

Förderung von Mobilitätschancen für Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten, Lehrkräfte und anderes Bildungspersonal, junge Menschen auf Jugendaustausch, Jugendleiter/innen und Freiwillige. Die Antragsfrist für Mobilitätsprojekte zu Lernzwecken endet am 17. März 2014.

Gründung bzw. Stärkung von Partnerschaften zwischen Einrichtungen und Organisationen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung sowie Jugend tätig sind, und der Arbeitswelt. Die Bewerbungsfrist endet im April 2014.

Förderung des Dialogs und des Aufbaus einer Wissensbasis, die die Voraussetzung für eine Reform der Bereiche allgemeinen und beruflichen Bildung sowie Jugend sind.

Konsortien, Koordinierungsorganisationen und Gruppen müssen im Namen mehrerer Organisationen einen einzigen Antrag einreichen.

Neben Universitäten und berufsbildenden Einrichtungen werden erstmals auch neue, innovative Partnerschaften finanziert: Mit den sogenannten „Wissensallianzen“ und „Allianzen für branchenspezifische Fertigkeiten“ sollen Synergien zwischen Bildung und Berufswelt entstehen: Hochschul- und Fortbildungseinrichtungen sowie Unternehmen können Innovationen und Unternehmergeist fördern und neue Curricula und Qualifikationen ausarbeiten, um die Lücke bei den benötigten Fertigkeiten zu schließen.

Beim Sport liegt der Schwerpunkt auf transnationalen Projekten zur Förderung des Breitensports und auf dem Kampf gegen grenzüberschreitende Probleme wie Spielabsprachen, Doping, Gewalt und Rassismus, sowie auf der Förderung verantwortungsvollen Handelns, der Geschlechtergleichstellung, sozialer Inklusion und körperlicher Aktivität für alle.

Hintergrund

Der Programmleitfaden zu Erasmus+ enthält Einzelheiten zu den Zielen, Prioritäten und Fördermöglichkeiten für jede Aktion, darunter technische Informationen zur Beantragung einer Finanzhilfe und zum Auswahlverfahren sowie zu den für die Vergabe von Finanzhilfen geltenden Finanzierungs- und Verwaltungsbestimmungen.

Mit Erasmus+ werden sämtliche derzeit im Rahmen der EU finanzierten Programme im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugend zusammengefasst: Lebenslanges Lernen (Erasmus, Leonardo da Vinci, Comenius, Grundtvig), Jugend in Aktion und fünf internationale Kooperationsprogramme (Erasmus Mundus, Tempus, Alfa, Edulink und das Programm für die Zusammenarbeit mit Industrieländern). Zum ersten Mal gibt es auch Fördermöglichkeiten für Sport. Mit dem integrierten Programm haben Antragstellende einen besseren Überblick über die verschiedenen Finanzhilfen; darüber hinaus wurde der Zugang durch weitere Vereinfachungen erleichtert.

Erasmus+ startet in einer Zeit, in der fast sechs Millionen junge Menschen in der EU arbeitslos sind – in einigen Ländern übersteigt die Jugendarbeitslosigkeit die 50 %-Marke. Gleichzeitig gibt es mehr als zwei Millionen freie Stellen und ein Drittel der Arbeitgeber/innen haben Schwierigkeiten, Personal mit den von ihnen benötigten Fertigkeiten zu rekrutieren. Europa leidet also unter einer signifikanten Qualifikationslücke. Erasmus+ soll helfen, diese Lücke dadurch zu schließen, dass Menschen die Möglichkeit erhalten, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Arbeitserfahrung zu sammeln oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben.

Durch die Förderung verbesserter Lehr- und Lernmethoden, neuer Curricula und der beruflichen Weiterentwicklung von Lehrpersonal und in der Jugendarbeit Tätigen, u. a. durch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen dem Bildungsbereich und der Arbeitswelt, sollen Qualität und Relevanz der europäischen Organisationen und Systeme im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der Jugend erhöht werden.

Im Betrag von 14,7 Mrd. EUR für die Jahre 2014-2020 ist die entsprechende geschätzte Inflation bereits berücksichtigt und die Summe ist 40 % höher als das Budget für das aktuelle Programm. Es wird damit gerechnet, dass für den Kapazitätenaufbau und die Studierendenmobilität, an der Nicht-EU-Länder teilnehmen, zusätzliche Mittel zugewiesen werden. Die entsprechenden Verhandlungen sollen 2014 abgeschlossen werden.

Nächste Schritte

Interessierte Organisationen sind eingeladen den Programmleitfaden zu lesen, um mehr über die einzelnen Finanzierungsmöglichkeiten zu erfahren. Anträge können (meist online) bei der nationalen Agentur des jeweiligen Landes oder bei der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur eingereicht werden.

Mehr dazu:

Programmhandbuch und Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen

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Diskutieren Sie auf Twitter mit #ErasmusPlus

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


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