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Zentralafrikanische Republik: EU intensiviert Hilfsmaßnahmen und startet Luftbrücke für humanitäre Hilfe

European Commission - IP/13/1225   08/12/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 8. Dezember 2013

Zentralafrikanische Republik: EU intensiviert Hilfsmaßnahmen und startet Luftbrücke für humanitäre Hilfe

Die Europäische Kommission mobilisiert mit sofortiger Wirkung ihren humanitären Flugdienst, um im Rahmen verstärkter internationaler Anstrengungen zur Stabilisierung des krisengeschüttelten Landes eine lebenswichtige Verbindung nach Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik, herzustellen.

Das erste Flugzeug (im Auftrag von ECHO Flight, dem humanitären Flugdienst der EU) mit einer Kapazität von 50 Passagieren bzw. fünf Tonnen Fracht wird morgen in Duala (Kamerun) eintreffen. Das Flugzeug vom Typ CRJ 200 wird täglich zwischen Bangui und Duala verkehren und über diese humanitäre Luftbrücke Hilfsgüter und -kräfte in das Land bringen.

„In den vergangenen Tagen haben wir erschreckende Berichte über Massaker in der Zentralafrikanischen Republik gehört“, erklärte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. „Die Ankunft internationaler Streitkräfte in Bangui und ihr Einsatz auch außerhalb der Hauptstadt stellen die einzige Hoffnung auf Sicherheit für Millionen von Menschen dar, die dieses Jahr überwiegend in Angst verbracht haben.

ECHO Flight ermöglicht wesentliche lebensrettende Dienste und leistet damit einen unverzichtbaren Beitrag dazu, dass die humanitäre Hilfe die Bedürftigsten erreicht. Ich möchte den Helfern von Nichtregierungsorganisationen, Rotem Kreuz und den Vereinten Nationen danken, die in den vergangenen Monaten vor Ort geblieben sind, um den Menschen in Bangui und im Landesinneren zu helfen.

Der Bedarf wird noch für einige Zeit außerordentlich groß sein. Auch wenn die EU ihre humanitäre Hilfe bereits auf zwanzig Millionen EUR verdoppelt hat, ist klar, dass noch viel mehr Geld benötigt wird. Ich appelliere an die internationalen Geber, sich mitfühlend und großzügig zu zeigen angesichts einer Krise, die viel zu lange vergessen wurde.“

Neben der Mobilisierung von ECHO Flight verdoppelt die EU ihr in Bangui stationiertes Expertenteam für humanitäre Hilfe, das mit humanitären Hilfsorganisationen zusammenarbeitet, um die Hilfe für die Bevölkerung dorthin zu leiten, wo sie am dringendsten benötigt wird.

Hintergrund:

Mehr als 400 000 Menschen wurden im Zuge der Kämpfe in der Zentralafrikanischen Republik vertrieben. Mit Hilfen in Höhe von 20 Mio. EUR seit Anfang 2013 ist die Europäische Kommission der größte Geber humanitärer Hilfe für das Land.

Die Europäische Kommission leistet Unterstützung in vielen Bereichen, beispielsweise Schutz, Zugang zu medizinischer Versorgung, Ernährung, Trinkwasserversorgung, Abwasserentsorgung, Logistik und Koordinierung der humanitären Maßnahmen. Zudem trägt sie den Bedürfnissen der unmittelbar von Kampfhandlungen betroffenen Menschen Rechnung.

Der humanitäre Flugdienst der EU, ECHO Flight, hat seinen Sitz in Nairobi und betreibt dauerhaft mehrere Luftfahrzeuge, um Luftverkehrsdienste für humanitäre Organisationen im Gebiet der Großen Seen zu erbringen. Er kann aber auch kurzfristig andernorts eingesetzt werden, um in der gesamten Region Zentralafrika Dienste zu erbringen.

Näheres dazu unter:

http://ec.europa.eu/echo/files/aid/countries/factsheets/car_en.pdf

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

David Sharrock (+32 229-68909)

Irina Novakova (+32 229-57517)


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