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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. Dezember 2013

Verbraucher: Achtung vor Online-Betrug in der Weihnachtszeit

12 % der Internetnutzer in der EU waren bereits einmal Opfer von Online-Betrug und 8 % von Identitätsdiebstahl. Ein neuer Bericht des Netzes der Europäischen Verbraucherzentren (ECC-Net) beleuchtet betrügerische Aktivitäten, mit denen Verbraucher beim Online-Einkauf konfrontiert sind.

Der Bericht konzentriert sich auf Betrug im grenzüberschreitenden elektronischen Geschäftsverkehr und auf die Frage, was Verbraucher tun können, um sich vor Online-Betrug zu schützen. Grundlage waren Beschwerden von Verbraucherinnen und Verbrauchern beim ECC-Net im Jahre 2012.

Kommissar Neven Mimica, zuständig für Verbraucherpolitik, erklärte: „Online-Einkauf wird immer beliebter: Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen zunehmend die Vorteile des digitalen Binnenmarktes. Aber auch das Betrugsrisiko steigt. Der ECC-Bericht erinnert Verbraucherinnen und Verbraucher aus gegebenem Anlass daran, dass sie beim Einkauf Vorsicht walten lassen sollten, um Betrügern nicht in die Falle zu gehen.“

Schätzungen zufolge bringt der Online-Einkauf Einsparungen in Höhe von 11,7 Mrd. EUR, das entspricht 0,12 % des BIP in der EU. Viele Verbraucher nutzen diese Chance jedoch nicht. Studien zeigen, dass 62 % der Verbraucher sich aus Angst vor Betrug nicht trauen, online einzukaufen1.

Laut dem Eurobarometer zur Cyber-Sicherheit2 sind die höchsten Zahlen der Internet-Nutzer, die Online-Betrug erlebt haben, in Polen (18 %), Ungarn (17 %), Malta (16 %) und im UK (16 %) zu verzeichnen, während Befragte in Griechenland (3 %), Slowenien (6 %) und Spanien (7 %) am seltensten Online-Betrug erlebt haben.

In dem Bericht werden einige Tipps und Tricks genannt, wie man böse Überraschungen beim Online-Einkauf vermeiden kann. So sollte man stets eine sichere Zahlungsmethode nutzen und niemals per Barüberweisung zahlen. Auch wird erläutert, wie man sich gegenüber unbekannten Online-Händlern verhält und was man tun sollte, wenn man einer betrügerischen Website zum Opfer gefallen ist.

Am häufigsten sind laut den teilnehmenden Verbraucherzentren (70 %) betrügerische Websites, die eine Banküberweisung verlangen und die angebotenen Waren nie liefern. An zweiter Stelle – von 45 % der Zentren genannt – steht der Online-Verkauf von Gebrauchtwagen, es folgen Produktpiraterie und betrügerischer Ticketverkauf. Der Bericht analysiert auch neue Probleme durch Schadsoftware für Mobiltelefone und Betrugsmaschen, bei denen es um Glücksspiele und Online-Partnerbörsen geht.

Hintergrund

Das ECC-Net ist ein europäisches Netz von Verbraucherzentren, das den Bürgerinnen und Bürgern Europas kostenlose professionelle Beratung bei Problemen im grenzüberschreitenden Einkauf – während einer Auslandsreise oder auch online – bietet. Das Netz umfasst europäische Verbraucherzentren in 30 Ländern (in allen EU-Mitgliedstaaten sowie Norwegen und Island).

Weitere Informationen (einschließlich Zugang zum ausführlichen Bericht des ECC-Net „Fraud in Cross Border e-commerce“ - Betrug im grenzüberschreitenden Online-Handel): http://ec.europa.eu/consumers/ecc/news_en.htm

Siehe auch: MEMO/13/1102

Twitter:

@EU_Consumer

@NevenMimicaEU

Kontakt:

David Hudson (+32 2 296 83 35)

Madalina Chiriac (+32 2 297 44 13)

1 :

5. Verbraucherbarometer und Flash Eurobarometer 299 „Consumer attitudes towards cross-border trade and consumer protection“ (Verbrauchereinstellung zu grenzüberschreitendem Handel und Verbraucherschutz), März 2011.

2 :

http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_390_en.pdf


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