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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 28. November 2013

Europäisches Kulturerbe-Siegel: erste Stätten bekanntgegeben

Heute hat eine unabhängige, von der Europäischen Kommission eingesetzte Jury die ersten vier Stätten benannt, die das Europäische Kulturerbe-Siegel tragen werden, nämlich der Archäologische Park Carnuntum, ein rekonstruiertes römisches Stadtviertel in Bad Deutsch-Altenburg, Österreich; die mittelalterliche Große Zunfthalle in Tallinn, Estland; der 100-jährige Friedenspalast in Den Haag und die Gedenkstätte Camp Westerbork, ein Durchgangslager der Nazis aus dem Zweiten Weltkrieg in Hooghalen, ebenfalls in den Niederlanden.

Mit dem Kulturerbe-Siegel soll das Bewusstsein für Stätten geschärft werden, die eine wichtige Rolle in der Geschichte, Kultur und Entwicklung der Europäischen Union gespielt haben. Außerdem soll deren europäische Dimension durch Informations- und Bildungsmaßnahmen unterstrichen werden. Der eigentliche Sinn des Europäischen Kulturerbe-Siegels ist jedoch die Stärkung des Zugehörigkeitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger zur Europäischen Union. Die Kommission wird die Kulturstätten im Januar 2014 offiziell auszeichnen.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Kultur, erklärte: „Ich gratuliere den ersten Stätten, die das neue Europäische Kulturerbe-Siegel tragen werden. Meiner Einschätzung nach hat diese Initiative das Potenzial, eine der erfolgreichsten und beliebtesten Maßnahmen zu werden, die die EU organisiert. Sie hat einen starken Bildungsanspruch, insbesondere für junge Menschen, die die Geschichte der Europäischen Union besser verstehen werden, wenn sie die Stätten sehen, die diese Geschichte symbolisieren. Wir freuen uns auf weitere herausragende Bewerbungen in den kommenden Jahren.“

Gemäß dem Beschluss zur Schaffung des Kulturerbe-Siegels, in dem auch die entsprechenden Kriterien festgelegt sind, konnten 2013 fünf EU-Länder (Österreich, Estland, Dänemark, Luxemburg und die Niederlande) Kulturstätten für das Siegel vorschlagen. Insgesamt wurden neun Vorschläge1 eingereicht. Eine aus 13 unabhängigen Kulturexperten bestehende europäische Jury bewertete die Vorschläge anhand der vereinbarten Kriterien: europäische Bedeutung der Stätte, zur Bekanntmachung vorgeschlagene Maßnahmen und solides Management der Stätte, damit genügend Publikum angezogen wird.

Weitere 18 Mitgliedstaaten (Belgien, Bulgarien, Zypern, die Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Italien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, die Slowakei, Slowenien und Spanien) dürfen im Jahr 2014 Kulturstätten vorschlagen. Schweden, Finnland, das Vereinigte Königreich, Irland und Kroatien werden zunächst nicht teilnehmen, können sich der Initiative jedoch später anschließen, wenn sie dies wünschen.

Weitere Informationen

MEMO/13/1068 Europäisches Kulturerbe-Siegel: Häufig gestellte Fragen

Europäische Kommission: Allgemeine und berufliche Bildung

Androulla Vassilious Website

Androulla Vassiliou auf Twitter folgen: @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)

1 :

Die 9 Stätten in der Vorauswahl: http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/label/european-heritage-label_de.htm


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