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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 26. November 2013

Intelligentere Städte für Europa

Auf einer heute von der Europäischen Kommission veranstalteten Konferenz haben Stadtvertreter, Führungskräfte aus der Wirtschaft und zivilgesellschaftliche Vertreter die im "Strategischen Durchführungsplan für intelligente Städte" vorgesehenen Maßnahmen und ihre Umsetzung in die Praxis erörtert. Die Kommission kündigte an, sie werde im Frühjahr 2014 eine „Aufforderung zu Verpflichtungen im Bereich intelligente Städte und Gemeinschaften" aussprechen, um die Umsetzung der Prioritäten des Aktionsplans anzukurbeln. Der Plan ist Teil der fünften Europäischen „Innovationspartnerschaft“.

Der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Kommission Siim Kallas erklärte: „Ich freue mich sehr, dass wir Verkehrsbetreiber, Telekommunikationsunternehmen, Kraftfahrzeughersteller, Städteplaner, Energieunternehmen und Forscher in einem Raum versammeln konnten, um über die Zukunft unserer Städte zu sprechen. Die Initiative ‚Intelligente Städte‘ bietet die große Chance, Veränderungen in Form von weniger Staus und besseren Geschäftsmöglichkeiten in unseren Städten zu bewirken. Diese Dynamik müssen wir aufrechterhalten und von der Planung nun zur Tat schreiten.“

Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, sagte: „Die künftige Infrastruktur- und Städteplanung wird sich auf die Integration der IKT-Systeme und die Nutzung von Massendaten stützen, wodurch die Lebens- und Arbeitsbedingungen in unseren Städten attraktiver gestaltet werden sollen. Diese neuen Systeme müssen auf offenen Standards für Hardware, Software, Daten und Dienstleistungen basieren, die wir durch diese Europäische Innovationspartnerschaft entwickeln werden.“

Der für Energie zuständige EU-Kommissar Günther H. Oettinger kommentierte: „Bei der Europäischen Innovationspartnerschaft ‚Intelligente Städte und Gemeinschaften‘ geht es darum, dass in möglichst vielen Städten in die nachhaltige Entwicklung investiert wird. Die Gründung gleichberechtigter Partnerschaften zwischen Städten und Unternehmen unter Nutzung der Synergien zwischen den Bereichen IKT, Energie und Mobilität wird Projekte ermöglichen, die unseren Alltag entscheidend verbessern werden."

Die Kommission wird aus den Haushaltsmitteln 2014-2015 des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizont 2020“ rund 200 Mio. EUR für die intelligenten Städte und Gemeinschaften bereitstellen, um raschere Fortschritte und eine breiter angelegte Einführung von Lösungen für intelligente Städte zu fördern. Darüber hinaus wird es Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen der europäischen Struktur- und Investitionsfonds geben.

Die Europäische Innovationspartnerschaft „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ konzentriert sich auf Bereiche, in denen sich IKT, Energie und Mobilität überschneiden, wobei die wirksamsten gemeinsamen Vorgehensweisen und Lösungen aufgezeigt werden. Die europäischen Städte und Regionen sind zwar recht unterschiedlich, haben aber viele ähnliche Bedürfnisse, auf die am besten durch ein gemeinsames Konzept eingegangen werden kann. Hier kann die Partnerschaft ihren Mehrwert entfalten.

Die Partnerschaft bringt Vertreter der Städte, der Wirtschaft und der Öffentlichkeit zusammen und bietet ihnen ein Forum, mit dessen Hilfe sie innovative Lösungen identifizieren, entwickeln und verwirklichen können. Der Schwerpunkt der Innovationspartnerschaft „Intelligente Städte und Gemeinschaften“ wird auf einer nachhaltigen Mobilität in den Städten, nachhaltigen Bezirken und einer nachhaltigen bebauten Umwelt sowie integrierten Infrastrukturen und Prozessen in den Bereichen Energie, IKT und Verkehr liegen. In dem Papier zur Innovationspartnerschaft werden auch Maßnahmen genannt, die erforderlich sind, um eine Fokussierung auf die Bürger und ihre Anliegen zu gewährleisten und neue Geschäfts- und Finanzierungsmodelle zu entwickeln, die zu einer raschen und breit angelegten Einführung von Lösungen für intelligente Städte beitragen.

Die heute von der Kommission angekündigte „Aufforderung zu Verpflichtungen“ bietet den Akteuren, die diese Verpflichtungen eingehen, einen Mehrwert, indem ihre Sichtbarkeit innerhalb Europas erhöht wird und sie eine ausgezeichnete Gelegenheit zur Zusammenarbeit bei gleichartigen Fragestellungen und zur Aufstellung groß angelegter Investitionsprogramme erhalten, die für mehr und raschere Innovationen in den Städten sorgen werden.

Sämtliche Städte, Unternehmen, Verbände, Regierungsstellen und Forschungseinrichtungen sind aufgefordert, die im Strategischen Durchführungsplan enthaltenen Empfehlungen umzusetzen, indem sie selbst Initiativen entwickeln und Verpflichtungen eingehen, die die Entstehung intelligenter Städte durch Investitionen, neue Formen der Zusammenarbeit und eine gemeinsame Ressourcennutzung fördern.

Weitere Informationen

http://ec.europa.eu/eip/smartcities/

siehe MEMO/13/1049

Kontakt:

Helen Kearns (+32 229-87638)

Marlene Holzner (+32 229-60196)

Ryan Heath (+32 229-61716)


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