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Zukunft Europas: Kommissionsmitglied Vassiliou im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Zypern

European Commission - IP/13/1158   25/11/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 25. November 2013

Zukunft Europas: Kommissionsmitglied Vassiliou im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Zypern

Die Debatte über die Zukunft Europas kommt am 28. November nach Zypern. Androulla Vassiliou, die EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, wird im Veranstaltungszentrum Carob Mill in Limassol ein offenes Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern aus vielen Bereichen des öffentlichen Lebens führen.

„Diese Bürgerdialoge sind für die politischen Entscheider in Europa eine hervorragende Gelegenheit, den Puls der Menschen zu fühlen. Ich möchte, dass an dem Gespräch in Zypern möglichst viele teilnehmen können: Schüler und Studenten, Mütter und Väter, Büroangestellte und Verkäufer, Geschäftsleute, Zivilgesellschaft und ältere Menschen. Alle sind willkommen. Das ist der Moment, zu sagen, wo der Schuh drückt. Ich weiß, dass meine Landsleute Vieles sagen möchten, vor allem zur Wirtschaft, zur Arbeit und zur europäischen Solidarität. Dieser offene Dialog gibt allen die Möglichkeit, ihre Meinung zu äußern, und ich werde das Gehörte mit nach Brüssel nehmen.“

Dieser Bürgerdialog in Zypern ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die 2013, im Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger, stattfindet. Bisher hat es fast 40 solcher Gespräche gegeben, verteilt über ganz Europa.

Die Veranstaltung in Limassol findet von 17.30 bis 20.00 Uhr in der Carob Mill in der Vasilissis Street statt. Geleitet wird sie von dem Fernsehmoderator Loukas Fourlas. Die Beiträge werden simultan in beide Richtungen auf Griechisch, Türkisch und Englisch gedolmetscht. Die Debatte hat drei Schwerpunkte: Die Zuständigkeitsbereiche von Kommissarin Vassiliou (vor allem Bildung und Jugend), die Wirtschaftskrise und die Zukunft Europas.

Sichern Sie sich einen Platz und melden Sie sich hier an. Die Debatte wird außerdem live als Webstream übertragen. Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa können sich via Twitter über den Hashtag #EUDeb8 beteiligen.

Hintergrund

Worum geht es beim Bürgerdialog?

Im Januar hat die Europäische Kommission das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger eingeläutet (IP/13/2), das den Bürgern und ihren Rechten gewidmet ist. Das ganze Jahr hindurch debattieren EU-Kommissare überall in der EU mit den Menschen darüber, was sie denken und welche Erwartungen an die Zukunft Europas sie haben.

In den 20 Jahren seit Einführung der EU-Bürgerschaft wurde viel erreicht. Bei einer von der Kommission im vergangenen Jahr durchgeführten Befragung kannten 55 % der Zyprer ihre Rechte als Bürger der EU (der Schnitt in der EU insgesamt lag bei 46 %). 86 % der Befragten sagten auch, sie würden gerne mehr über diese Rechte erfahren (EU-Schnitt 59 %). Deshalb widmet die Kommission das Jahr 2013 den Bürgerinnen und Bürgern und ihren Rechten. Die Bürgerdialoge stehen im Mittelpunkt dieses Europäischen Jahres.

Warum führt die Kommission gerade jetzt diese Dialoge?

Europa steht am Scheideweg. Die kommenden Monate und Jahre werden für die künftige Entwicklung der EU entscheidend sein. Einige meinen, dass die Union stärker politisch ausgerichtet sein oder eine Art Vereinigte Staaten von Europa werden sollte. Die europäische Integration muss aber Hand in Hand gehen mit einer Stärkung der demokratischen Legitimation der Union; deshalb drängt die Kommission alle Bürgerinnen und Bürger, in den bevorstehenden Europa-Wahlen ihren Willen zum Ausdruck zu bringen.

Was ist von den Bürgerdialogen zu erwarten?

Eines der wichtigsten Ziele der Dialoge ist es, die Wahlen zum Europäischen Parlament 2014 vorzubereiten. Die Rückmeldung aus den Bürgerdialogen wird der Kommission Orientierungshilfe bei der Planung einer künftigen EU-Reform geben.

Am 8. Mai 2013 hat die Europäische Kommission ihren zweiten Bericht über die Unionsbürgerschaft veröffentlicht. Er enthält zwölf neue, konkrete Maßnahmen zur Lösung von noch immer bestehenden Problemen der Bürger (IP/13/410 und MEMO/13/409). Der Bericht trägt den Antworten auf eine groß angelegte Online-Konsultation vom Mai 2012 (IP/12/461) und den in Bürgerdialogen zu den Rechten der Unionsbürger und zu ihrer Zukunft aufgeworfenen Fragen und Anregungen Rechnung.

Im Übrigen hat veröffentlicht die Kommission am Mittwoch ein Paket von Maßnahmen mit denen die Bürgerrechte für den Zugang zu Justiz und Rechtsbeistand bei Aufenthalten im Ausland gestärkt werden sollen.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Bürgerdialog in Limassol

Debatte über die Zukunft Europas

Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger

Europäer haben das Wort - Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Thema Rechte der Unionsbürger

Website von Androulla Vassiliou

Vertretung der Europäischen Kommission in Zypern

Androulla Vassiliou auf Twitter: @VassiliouEU

Beteiligen Sie sich an der Debatte auf Twitter: #EUdeb8

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 2 295 92 58); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 2 295 96 67)

Anhang: Zentrale Themen in Zypern

Arbeitslosigkeit und Wirtschaftslage beschäftigen die Zyprer am meisten

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Standard Eurobarometer 79 – Mai 2013

Die Zyprer kennen ihre Rechte als EU-Bürger, wollen aber mehr wissen

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Standard Eurobarometer 79 – Mai 2013

Das Vertrauen in die nationalen und europäischen Institutionen ist in Zypern gering

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Quelle: Standard Eurobarometer 79 – Mai 2013


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