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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 13. Februar 2013

Kommissar Oettinger begrüßt Unterzeichnung der Regierungsvereinbarung für die Trans-Adria-Pipeline

EU-Energiekommissar Günther Oettinger begrüßte die heutige Unterzeichnung einer trilateralen Regierungsvereinbarung als wichtigen Schritt zur Vorbereitung des Projekts der Trans-Adria-Pipeline (TAP). Bei der TAP handelt es sich um eine wichtige Gasfernleitung zwischen Italien, Albanien und Griechenland mit einer Anfangskapazität von mindestens 10 Mrd. Kubikmetern (m³) pro Jahr. EU-Energiekommissar Oettinger erklärte dazu: „Diese Pipeline ist von entscheidender Bedeutung für die Verbindung der Gasmärkte Italiens und Griechenlands sowie für den Gastransport nach Albanien und möglicherweise in andere unserer Nachbarländer der Energiegemeinschaft. Sie könnte eine der ersten Komponenten des südlichen Gaskorridors sein, der die Europäische Union direkt mit den reichhaltigen Gasvorkommen der kaspischen Region verbinden soll.“

Das Regierungsabkommen, das heute in Athen zwischen Albanien, Griechenland und Italien geschlossen wurde, bildet den Rechtsrahmen für die TAP-Fernleitung. Das Abkommen enthält eine Reihe von Verpflichtungen Griechenlands, Italiens und Albaniens und soll die Zusammenarbeit dieser Staaten bei der Entwicklung der TAP-Fernleitung gewährleisten.

Hintergrund

Die Trans-Adria-Pipeline beginnt in Komotini (Griechenland) und verläuft über Albanien nach Italien und verbindet bestehende Infrastrukturen in Italien und Griechenland. Anfang 2012 wurde die TAP vom Shah-Deniz-Konsortium in Aserbaidschan als bevorzugter Partner für den Gastransport über die südliche Route gewählt.

Ebenfalls im Jahr 2012 hat das Shah-Deniz-Konsortium „Nabucco West“ als bevorzugten Partner für die Gasfernleitung nach Mitteleuropa genannt. Statt für einen einstufigen Ansatz hat sich das Konsortium für ein Vorgehen auf der Grundlage einer regionalen Vorauswahl entschieden. Bei den betreffenden Regionen handelt es sich um Mitteleuropa, Südeuropa und die Türkei.

Wie auch immer die endgültige Entscheidung – eine oder mehrere Leitungen im EU-Gebiet – ausfällt, Ziel ist der Bau eines zuverlässigen, lückenlosen Leitungssystems, das vom Kaspischen Meer bis nach Europa führt.

Das Fördergebiet Shah Deniz ist das größte Erdgasfördergebiet in Aserbaidschan. Die Produktion von Shah Deniz II (zweite Phase der Erschließung, Beginn in einigen Jahren) soll 16 Mrd. m³ pro Jahr betragen. Im Januar 2011 besuchten Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Kommissar Oettinger Baku und vereinbarten mit Präsident Ilham Aliev, dass Aserbaidschan künftig einen wesentlichen Beitrag zum südlichen Gaskorridor und zu den künftigen Gaslieferungen aus der Region am Kaspischen Meer nach Europa leisten bzw. diese ermöglichen soll.

Kontakt:

Nicole Bockstaller (+32 2 295 25 89)

Marlene Holzner (+32 2 296 01 96)


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