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IP/13/1092

European Commission - IP/13/1092   15/11/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 15. November 2013

Kulturhauptstadt Europas 2019: Sechs italienische Städte (Cagliari, Lecce, Matera, Perugia, Ravenna und Siena) in der engeren Wahl

Die Jury, die für die Prüfung der italienischen Bewerbungen um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2019“ zuständig ist, empfiehlt nach ihrem heutigen Treffen in Rom dassCagliari, Lecce, Matera, Perugia, Ravenna und Siena sind die italienischen Städte für die Vorauswahl. Sobald diese Empfehlung von Italien bestätigt ist, müssen die Städte ihre Bewerbungsunterlagen bis Mitte nächsten Jahres vervollständigen. Die Jury wird dann im dritten Quartal 2014 erneut zusammentreten, um eine Empfehlung für die italienische Stadt auszusprechen, die im Jahr 2019 Kulturhauptstadt Europas sein soll.

Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, erklärte: „Ich möchte den Städten ganz herzlich zu ihrer Nominierung im Anschluss an die erste Auswahlrunde gratulieren. Über 20 Städte haben sich um den Titel beworben; dies ist eine Rekordzahl. Und ein Beweis für die Beliebtheit der Initiative ‚Kulturhauptstadt Europas‘. Sofern die Bewerbung Teil einer längerfristigen kulturorientierten Entwicklungsstrategie ist, kann allein schon der Umstand, in der engeren Wahl zu sein, für die betreffenden Städte bedeutsame kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Vorteile mit sich bringen. Die Kulturhauptstädte bieten den Europäerinnen und Europäern Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und das gemeinsame geschichtliche Erbe sowie gemeinsame Werte miteinander zu teilen; auf diese Weise wird die Zugehörigkeit zu einer europäischen Gemeinschaft erfahrbar. Ich möchte alle Städte, die jetzt in der Vorauswahl sind, dazu ermuntern, das Beste aus diesem Projekt zu machen.“

Gemäß einem entsprechenden Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates1 sind im Jahr 2019 Bulgarien und Italien Ausrichter der Veranstaltung „Kulturhauptstadt Europas“. Die Vorauswahl in Bulgarien wird nächsten Monat stattfinden.

Nach Marseille (Frankreich) und Košice (Slowakei) in diesem Jahr werden nächstes Jahr Umeå (Schweden) und Riga (Lettland) den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen. 2015 sind es Mons (Belgien) und Pilsen/Plzeň (Tschechische Republik), 2016 Breslau/Wrocław (Polen) und Donostia-San Sebastián (Spanien), 2017 Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) sowie 2018 Valletta (Malta). Als weitere Kulturhauptstadt Europas 2018 ist Leeuwarden (Niederlande) vorgeschlagen worden.

Hintergrund

Italien hatte Ende 2012 zu Bewerbungen aufgerufen. Mehr als zwanzig Städte folgten diesem Aufruf: Aosta, Bergamo, Cagliari, Caserta, Vallo di Diano und Cilento mit Campania (Kampanien) und Mezzogiorno (Süditalien), Erice, Grosseto und Maremma, L’Aquila, Lecce, Mantova (Mantua), Matera, Palermo, Perugia mit den Orten des von Franz von Assisi und Umbria (Umbrien), Pisa, Ravenna, Reggio Calabria, Siena, Siracusa (Syrakus) und der Südosten, Taranto (Tarent), Urbino, Venezia (Venedig) mit dem Nordosten.

Die Bewerbungen wurden von einer Jury geprüft, die 13 unabhängige Kulturexperten umfasst, von denen Italien sechs und die EU-Institutionen die übrigen sieben ernannt haben.

Die von den EU-Institutionen in die Auswahljury entsandten Mitglieder sind zurzeit:

  • von der Europäischen Kommission: Sir Jeremy Isaacs (Vereinigtes Königreich), Fernsehproduzent und früherer Direktor des Royal Opera House, Covent Garden; Manfred Gaulhofer (Österreich), ehemaliger geschäftsführender Direktor des Projekts „Graz – Kulturhauptstadt 2003“

  • vom Rat: Norbert Riedl (Österreich), Leiter der Abteilung für bilaterale und multilaterale kulturelle Auslandsangelegenheiten beim österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur

  • vom Europäischen Parlament: Jordi Pardo (Spanien), verantwortlich für internationale Kulturprojekte; Steve Green (Vereinigtes Königreich), Berater und Forscher im Bereich Kulturpolitik

  • vom Ausschuss der Regionen: Elisabeth Vitouch (Österreich), Vertreterin des Fachausschusses für Kultur und Bildung des Ausschusses der Regionen sowie Abgeordnete zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderats der Stadt Wien.

Das Verfahren zur Auswahl der Kulturhauptstädte Europas beginnt mit einer Vorauswahlrunde, nach deren Abschluss eine Liste der in die engere Wahl kommenden Städte erstellt wird. Die endgültige Auswahl erfolgt dann neun Monate später. Anschließend ernennt der EU-Ministerrat die gewählten Städte offiziell.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/culture/our-programmes-and-actions/capitals/european-capitals-of-culture_en.htm

Europäische Kommission: Kultur

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter: @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258) - Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)

1 :

Beschluss Nr. 1622/2006/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 2006.


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