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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 15. November 2013

Kommission begrüßt Zusage von Nestlé für Arbeitsplätze und Lehrstellen

Der öffentliche und der private Sektor müssen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit viel enger zusammenarbeiten und mehr investieren in die Ausstattung junger Menschen mit den Qualifikationen und Ausbildungen, die sie brauchen. So lautete die Botschaft der EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, Androulla Vassiliou, beim Start von „Nestlé needs YOUth“, einer neuen Initiative im Zuge der Europäischen Ausbildungsallianz der Kommission. Der Schweizer Weltkonzern hat zugesagt, in den nächsten drei Jahren 20 000 Arbeitsplätze, Lehrstellen und Praktikumsplätze in ganz Europa zu schaffen.

„Ich begrüße die heutige Zusage von Nestlé. In Krisenzeiten sind Investitionen in die Bildung und Qualifikation junger Menschen wichtiger denn je. Entscheidend ist auch, dass wir in Qualität investieren, damit unsere jungen Menschen die Qualifikationen und Fähigkeiten erwerben, die sie beschäftigungsfähig machen. Das bedeutet, dass der private und der öffentliche Sektor partnerschaftlich zusammenarbeiten müssen“, sagte Kommissarin Vassiliou.

Nestlé hat heute auch zugesagt, mit 60 000 Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten, um die Beschäftigungsmöglichkeiten für junge Menschen zu verbessern. Das Unternehmen wird 120 Geschäftsbotschafter entsenden, die Beratung und Anleitung für kleinere Unternehmen anbieten, die erstmals oder verstärkt Ausbildungsplätze schaffen möchten.

„Dies ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie sich private Unternehmen engagieren können. Die Investition in Qualifikationen kommt nicht nur den jungen Menschen zugute, sondern auch den Unternehmen selber, weil sie dadurch ein Reservoir an jungen, produktiven Arbeitskräften aufbauen. Durch die Mobilisierung seines Netzwerks von Geschäftspartnern kleiner und mittlerer Größe kann ein Unternehmen wie Nestlé die Wirkung solcher Initiativen noch verstärken“, fügte Kommissarin Vassiliou hinzu.

Im Rahmen der Europäischen Ausbildungsallianz der Kommission, die im Juli von den Kommissionsmitgliedern Androulla Vassiliou und László Andor, zuständig für Beschäftigung, ins Leben gerufen wurde, erging ein Aufruf für Partnerschaften und Zusagen zum Ausbau der Quantität und Qualität von Lehrstellen in ganz Europa. Nestlé ergriff als eines der ersten Unternehmen die Initiative und sagte zu, die Anzahl hochwertiger Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze bis 2016 um 50 % zu steigern.

Die Kommission hat 30 weitere Zusagen von Unternehmen, Sozialpartnern, Handelskammern, Industrie- und Handwerksbetrieben, Aus- und Weiterbildungsträgern, Jugendorganisationen und sonstigen Akteuren erhalten, die online veröffentlicht sind. Am 15. Oktober haben die Mitgliedstaaten eine Erklärung des Rates zur Unterstützung der Europäischen Ausbildungsallianz angenommen und Leitlinien zur Verbesserung ihrer Ausbildungssysteme vereinbart.

Hintergrund

Im nächsten Monat wird die Kommission einen Qualitätsrahmen für Praktika vorlegen, der gewährleisten soll, dass junge Menschen unter sicheren Bedingungen hochwertige Arbeitserfahrung erwerben können, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Die Kommission plant auch die Aufnahme von Lehrstellen und Praktikumsplätzen in das europäische Portal zur beruflichen Mobilität EURES; ein weiterer Vorschlag zum Ausbau der EURES-Dienste für Arbeitsuchende und Arbeitgeber soll bis Ende 2013 von der Kommission vorgestellt werden.

Durch das neue Programm Erasmus+, das im Januar anlaufen soll, werden Finanzhilfen für mehr als vier Millionen Menschen – die meisten unter 25 Jahren – bereitgestellt, damit sie im Ausland studieren, eine Ausbildung machen, arbeiten oder Freiwilligendienst leisten können. Gefördert werden 2 Millionen Studierende, 650 000 Berufsschüler und Auszubildende und mehr als 500 000 junge Menschen, die im Ausland Freiwilligendienst absolvieren oder an einem Jugendaustausch teilnehmen. Diese internationale Erfahrung stärkt die Kompetenzen und erhöht die Beschäftigungsfähigkeit.

Im Dezember 2012 hat Griechenland ein Kooperationsabkommen mit Deutschland unterzeichnet, um Unterstützung bei der Reform seines Systems für berufliche Aus- und Weiterbildung und seiner Lehrlingsausbildung zu bekommen. Dabei soll ein duales Ausbildungssystem eingerichtet werden, bei dem theoretischer Unterricht in der Schule und praktisches Lernen im Unternehmen kombiniert werden.

Weitere Informationen

GD Bildung und Kultur

Website von Androulla Vassiliou

Twitter @VassiliouEU

Europäische Ausbildungsallianz (Twitter #EAFA)

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258)

Dina Avraam (+32 229-59667)


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