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Debatte zur Zukunft Europas: Viviane Reding im direkten Gespräch mit französischen Bürgerinnen und Bürgern in Marseille

Commission Européenne - IP/13/1080   14/11/2013

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 14. November 2013

Debatte zur Zukunft Europas: Viviane Reding im direkten Gespräch mit französischen Bürgerinnen und Bürgern in Marseille

Die Zukunft Europas, die Rechte der Bürger und der Ausweg aus der Krise sind die Hauptthemen des 37. Bürgerdialogs (siehe Anhang), der heute, 14. November, in Marseille in Anwesenheit von Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission mit Zuständigkeit für Justiz, und von Christiane Taubira, Jusitzministerin der französischen Regierung, stattfindet.

"Man stellt mir hier in Frankreich viele Fragen zur Richtung, die die Europäische Union einschlägt, etwa : Wie kann das richtige Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichen Zielen und sozialen Bestrebungen gefunden werden ? Welche migrationspolitischen Lösungen soll die EU anbieten? Wie sieht die Zukunft für die Jugendlichen aus? Bei den Europawahlen im Jahr 2014 werden können sich die Bürgerinnen und Bürger für ihre Richtung entscheiden. Es ermutigt mich zu vernehmen, dass sich 60 % der französischen Bürgerinnen und Bürger für die Europawahlen interessieren. Ich hoffe, dass es nach diesem Dialog 100% sein werden,“ erklärte Viviane Reding. „Ich freue mich, dass ich in Begleitung von Justizministerin Taubira kommen kann, um die Bürgerinnen und Bürger zu hören, ihnen Europa näherzubringen und über seine Zukunft eine Debatte zu halten. Dies ist eine deutliches Zeichen : Denn Europa bedeutet Teamarbeit."

Der Bürgerdialog findet am 14. November von 17.30 bis 20.00 Uhr am Dock des Suds, 12 rue Urbain V, 13002-Marseille, statt. Dabei werden die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit zu einem direkten Meinungs- und Gedankenaustausch mit der Vizepräsidentin und der Justizministerin haben. Es werden mehrere Themen zur Sprache kommen, darunter die Rechte der Bürger, die Zukunft Europas und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger. Moderator wird Tierry Bezer vom Rundfunksender France 3 sein.

Auch Internetbenutzer können diese Begegnung direkt mitverfolgen und sich über Twitter beteiligen. Hashtag: #EUDeb8.

Hintergrund

Worum geht es bei den Bürgerdialogen?

Seit die Europäische Kommission im Januar das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger eingeläutet hat (IP/13/2), kommen die Mitglieder der Kommission zu den Bürgerinnen und Bürgern, um mit Ihnen eine Debatte zu führen.

Bisher haben 36 „ Bürgerdialoge “ in verschiedenen Ländern der Europäischen Union jeweils im Beisein eines Kommissionsmitglieds stattgefunden. Insgesamt sind über 50 solche Treffen geplant – alle in Anwesenheit politischer Entscheidungsträger (siehe Anhang). Diese Debatten stehen allen offen und können unter folgender Adresse mitverfolgt werden : http://ec.europa.eu/european-debate.

Im vergangenen Oktober fanden in Marseille, der Kulturhauptstadt 2013, neun Begegnungen und im Anschluss daran 3 öffentliche Debatten (am 23., 24. und 25. Oktober) statt. Diese Diskussionen gaben über 600 Personen Gelegenheit zur Aussprache und zum Meinungs- und Gedankenaustausch. Darüber hinaus wurden über 260 Beiträge aufgenommen, die über eine eigene Website angehört werden können: www.debat-europe2013.fr. Die große Debatte am 14. November wird den Abschluss dieser Serie öffentlicher Dialoge in Marseille bilden.

Überall in der EU nehmen Bürgerinnen und Bürger täglich ihre Rechte wahr. Dabei sind sie sich dieser nicht immer in vollem Umfang bewusst. Beispielsweise möchten sieben von zehn französischen Bürgerinnen und Bürgern mehr über ihre Rechte als Unionsbürger wissen (siehe Anhang).

Deshalb hat die Kommission 2013 zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger erklärt. Die Bürgerdialoge stehen dabei im Mittelpunkt.

Warum führt die Kommission gerade jetzt diese Dialoge?

Europa steht an einem Scheidepunkt. Die kommenden Monate und Jahre werden für die künftige Entwicklung der Europäischen Union entscheidend sein. Häufig wird über eine politische Union, eine Föderation von Nationalstaaten oder die Vereinigten Staaten von Europa gesprochen. Das weitere Zusammenwachsen Europas muss mit einer Stärkung der demokratischen Legitimation der Union einhergehen. Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar eine Stimme zu verleihen, ist deshalb wichtiger denn je.

Was ist von diesen Dialogen zu erwarten?

Die Beiträge der Bürger in den Dialogen sind für die Kommission eine Orientierungshilfe bei der Ausarbeitung ihrer künftigen Projekte. Eines der wichtigsten Ziele ist auch die Vorbereitung der Wahlen zum Europäischen Parlament 2014.

Die Europäische Kommission hat am 8. Mai 2013 ihren zweiten Bericht über die Unionsbürgerschaft veröffentlicht. Er enthält zwölf neue, konkrete Maßnahmen zur Lösung von noch immer bestehenden Schwierigkeiten der Bürger (IP/13/410 und MEMO/13/409). Der Bürgerbericht der Kommission ist das Ergebnis einer groß angelegten Online-Konsultation vom Mai 2012 (IP/12/461) und der in Bürgerdialogen zu den Rechten der Unionsbürger und zu ihrer Zukunft aufgeworfenen Fragen und Anregungen.

Mehr zum Thema

Weitere Informationen zu den Begegnungen in Marseille :

www.debat-europe2013.fr

Bürgerdialoge über die Zukunft Europas :

http://ec.europa.eu/debate-future-europe/index_de.htm

Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger :

http://europa.eu/citizens-2013/de/home

Europäer haben das Wort – Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Thema Rechte der Unionsbürger :

http://ec.europa.eu/justice/citizen/files/eu-citizen-brochure_de.pdf

Homepage von Viviane Reding, Vizepräsidentin der Kommission und EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft :

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/index_de.htm

Folgen Sie Vizepräsidentin Reding auf Twitter : @VivianeRedingEU

Beteiligen Sie sich an der Debatte auf Facebook : http://www.facebook.com/UEenFrance und auf Twitter : @UEfrance #EUdeb8

Kontakt:

Mina Andreeva (+32 2 299 13 82)

Natasha Bertaud (+32 2 296 74 56)

ANHÄNGE

1. Die Debatte über die Zukunft Europas geht weiter...

Mitgliedstaat

Stadt

Datum

Mitglied der Europäischen Kommission

lokaler/nationaler politischer Entscheidungsträger

Spanien

Cadiz

27.9.012

Vizepräsidentin Reding

Teófila Martínez Saíz, Bürgermeisterin von Cádiz

Österreich

Graz

5.1.012

Vizepräsidentin Reding

Michael Spindelegger, Vizekanzler/Außenminister

Deutschland

Berlin

10.11.2012

Vizepräsidentin Reding

Dagmar Roth-Behrendt, deutsche Europa-Abgeordnete

Frankreich

Paris

23.11.2012

Vizepräsidentin Reding

"-"

Italien

Neapel

30.11.2012

Kommissar Andor

Luigi de Magistris, Bürgermeister von Neapel

Irland

Dublin

10.01.2013

Präsident Barroso/Vizepräsidentin Reding

Enda Kenny, irischer Premierminister (Taoiseach) unf Eamon Gilmore, Vizeministerpräsident / Lucinda Creighton, Staatsministerin für europäische Angelegenheiten

Schweden

Göteborg

18.02.2013

Kommissarin Malmström

Keine

Italien

Turin

21.02.2013

Kommissarin Malmström

Piero Fassino, Bürgermeister von Turin

Portugal

Coimbra

22.02.2013

Vizepräsidentin Reding

João Paulo Barbosa de Melo, Bürgermeister von Coimbra / Lydia Mutsch, Bürgermeisterin von Esch-sur-Alzette (Video-Link), Felix Braz, luxemburgischer Abgeordneter

Italien

Rom

18.03.2013

Vizepräsident Tajani

Gianni Alemanno, Bürgermeister von Rom

Griechenland

Thessaloniki

22.03.2013

Vizepräsidentin Reding

Ioannis Boutaris, Bürgermeister von Thessaloniki

Italien

Pisa

5.4.2013

Kommissar Potočnik

Marco Filippeschi, Bürgermeister von Pisa

Belgien

Ghent

12.4.2013

Kommissar De Gucht

Daniël Termont, Bürgermeister von Ghent / Geert Versnick, Abgeordneter zum belgischen Parlament

Belgien

Eupen

23.4.2013

Kommissar Hahn

Mathieu Grosch, Europa-Abgeordneter / Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Belgien

Brüssel

4.5.2013

Vizepräsidentin Reding

Charles Picqué, Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt / Marc Tarabella, Europa-Agteordneter

Deutschland

Düsseldorf

08.05.2013

Kommissar Oettinger

Jürgen Klute, Europa-Abgeordneter / Nicolaus Kern, Vorsitzender des „Ausschusses für Europa und Eine Welt “/ Ilka Freifrau von Boeselager, Stefan Engstfeld, Markus Töns und Dr Ingo Wolf, europapolitischer Sprecher des Landtags NRW

Slowenien

Ljubljana

9.5.2013

Kommissar Potočnik

"-"

Polen

Warschau

11.5.2013

Kommissar Lewandowski

"-"

Tschechische Republik

Prag

13.5.2013

Kommissar Füle

John Perry, irischer Minister für Handel / Jan Bauer, Vorsitzender des europapolitischen Ausschusses des tschechischen Parlaments / Jan Březina und Libor Rouček, tschechische Europa-Abgeordnete / Martin Tlapa, stellvertretender Staatssekretär für europäische Angelegenheiten

Italien

Ventotene

27.5.2013

Vizepräsident Tajani

Giuseppe Assenso, Bürgermeister von Ventotene

Italien

Mailand

7.6.2013

Kommissarin Hedegaard

Giuliano Pisapia, Bürgermeister von Mailand

Luxemburg

Esch

30.6.2013

Vizepräsidentin Reding

Charles Goerens, Europa-Abgeordneter / Félix Braz, luxemburgischer Abgeordneter / Benoit Lutgen, wallonischer Regionalminister / Nicolas Schmit, luxemburgischer Minister für Arbeit und Beschäftigung

Polen

Warschau

11.7.2013

Präsident Barroso/Vizepräsidentin Reding

Róża Thun, polnische Europa-Abgeordnete / Tadeusz Masowiecki; ehemaliger Premierminister

Griechenland

Kreta

12.7.2013

Kommissarin Damanaki

Stavros Arnaoutakis, Gouverneur der Region Kreta / Spyros Danellis, griechischer Europa-Abgeordneter / Giannis Kourakis, Bürgermeister von Heraklion

Deutschland

Heidelberg

16.7.2013

Vizepräsidentin Reding

Winfred Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg

Bulgarien

Sofia

23.7.2013

Vizepräsidentin Reding

Rosen Plevneliev, Präsident Bulgariens

Belgien

Namur

13.9.2013

Vizepräsidentin Reding

Rudi Demotte, Ministerpräsident der Wallonischen Region

Vizepräsidentin Reding

Tallinn

14.9.2013

Vizepräsidentin Reding / Vizepräsident Kallas

"-"

Italien

Triest

16.9.2013

Vizepräsidentin Reding

Enzo Moavero Milanesi, italienischer Minister für europäische Angelegenheiten

Finnland

Helsinki

24.9.2013

Vizepräsidentin Reding

Sirpa Pietikäinen, finnische Europa-Abgeordnete / Tuomo Puumala, finnischer Abgeordnetet, Mitgied des Großen Ausschusses (Centre/ALDE) / Miapetra Kumpula-Natri, finnische Abgeordnete, Vorsitzende des Großen Ausschusses, ehemalige Präsidentin der Europäischen Bewegung in Finnland (SDP/S&D) / Milla Ovaska, Vorsitzende der Arbeitsgruppe junger Menschen zur Zukunft der EU

Ungarn

Györ

3.10.2013

Kommissar Andor

Enikő Győri, ungarische Staatssekretärin für EU-Angelegenheiten und Csaba Őry, Europa-Abgeordneter

Slowakei

Košice

5.10.2013

Vizepräsident Šefčovic

Pavol Paška, Präsident des slowakischen Parlaments

Schweden

Stockholm

15.10.2013

Vizepräsidentin Reding

Birgitta Ohlsson, Ministerin für europäische Angelegenheiten / Olle Ludvigsson, Europa-Abgeordneter und Sten Nordin, Bürgermeister von Stockholm

Belgien

Lüttich

17.10.2013

Präsident Barroso

Didier Reynders, belgischer Minister für auswärtige Angelegenheiten, Außenhandel und europäische Angelegenheiten / Jean-Claude Marcourt, wallonischer Wirtschaftsminister

Lettland

Riga

18.10.2013

Kommissar Piebalgs

Verteidigungsminister

Malta

Valletta

7.11.2013

Kommissar Borg

"-"

Frankreich

Marseille

14.11.2013

Vizepräsidentin Reding

Christiane Taubira, französische Ministerin für Justiz

Zypern

Lemesos

28.11.2013

Kommissarin Vassiliou

Noch zu bestätigen

Österreich

Eisenstadt

29.11.2013

Kommissar Hahn

Noch zu bestätigen

Österreich

Innsbruck

6.12.2013

Kommissar Hahn

Noch zu bestätigen

Litauen

Vilnius

13.12.2013

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

Belgien

Wavre

19.12.2013

Kommissar Barnier

Noch zu bestätigen

online

virtueller Dialog

16.01.2014

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

Dänemark

Kopenhagen

6.2.2014

Kommissarin Hedegaard

Noch zu bestätigen

Vereinigtes Königreich

London

14.3.2014

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

Spanien

Barcelona

23.2.2014

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

Belgien

europäische Bürgerdialoge

27.3.2014

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

Niederlande

Amsterdam

14.3.2014

Vizepräsidentin Reding

Noch zu bestätigen

2. Sieben von zehn französischen Bürgerinnen und Bürgern wüssten gern mehr über ihre Rechte als Unionsbürger

Quelle: Standard-Eurobarometer 79 – Frühling 2013.

3. Drei von vier französischen Bürgerinnen und Bürgern sind der Auffassung, dass das europäische Aufbauwerk den Frieden sichert

Quelle: Flash Eurobarometer 387 – Die Franzosen und die Europäische Union

4. Sechs von zehn französischen Bürgerinnen und Bürgern bezeugen ihr Interesse für die kommenden Europawahlen

Quelle: Flash Eurobarometer 387 – Die Franzosen und die Europäische Union


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