Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR LV

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 12. November 2013

EU mobilisiert weitere Unterstützung für Wiederaufbaumaßnahmen auf den Philippinen

EU-Entwicklungskommissar Piebalgs hat zusätzliche 10 Mio. EUR für die Rehabilitation der vom Taifun Haiyan verwüsteten Gebiete angekündigt. Mit der Bereitstellung dieser Mittel beweist die EU, dass sie durch eine rasche und wirksame Verknüpfung von Soforthilfe und Wiederaufbaumaßnahmen den Katastrophenopfern schnellstmöglich helfen will. Die Ankündigung erfolgte während eines Besuchs von EU-Entwicklungskommissar Piebalgs auf den Philippinen, der heute endet und im Zeichen der verheerenden Auswirkungen des Taifuns stand.

Nach Gesprächen mit Regierungsvertretern und humanitären Experten in Manila erklärte Kommissar Piebalgs: „Über die humanitäre Hilfe hinaus stellt die EU bereits jetzt Mittel für Rehabilitations- und Wiederaufbaumaßnahmen zur Verfügung stehen, um einen möglichst reibungslosen Übergang vom Krisenmanagement hin zur Schaffung neuer Existenzgrundlagen für die Bevölkerung zu gewährleisten. Wir möchten, dass zwischen der Nothilfe und den langfristigen Aktionen keine Lücke entsteht und werden mit der Regierung und den anderen Entwicklungspartnern eng zusammenarbeiten, um dies zu erreichen.“

Mögliche Interventionsbereiche sind die Instandsetzung der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung sowie des Stromnetzes, medizinische Grundversorgung, Unterstützung bei der Existenzsicherung, Unterkünfte und der Wiederaufbau von Infrastrukturen, mit dem Ziel, diese gegenüber künftigen Taifunen oder Erdbeben widerstandsfähiger zu machen.

Die neue Unterstützung wird zusätzlich zu der bereits angekündigten ersten Tranche von 3 Mio. EUR an humanitärer Hilfe bereitgestellt. Zudem sind auch von den Mitgliedstaaten Flugzeuge mit Hilfsgütern und Rettungsmannschaften in das Katastrophengebiet entsandt worden. Es ist davon auszugehen, dass noch deutlich mehr humanitäre Hilfe erforderlich sein wird, sobald genauere Informationen über den Bedarf in abgelegeneren Gebieten vorliegen.

Hintergrund

Der Taifun Haiyan oder Yolanda, wie er vor Ort genannt wird, gehört zu den stärksten jemals gemessenen Wirbelstürmen. Er fegte am 7. und 8. November über die Philippinen hinweg. Aufgrund der außergewöhnlichen Stärke und Ausdehnung dieses Taifuns sind schätzungsweise 10 Millionen Menschen — d. h. über 10 % der philippinischen Bevölkerung — direkt betroffen. Das genaue Ausmaß der Zerstörungen konnte noch nicht bewertet werden. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter; befürchtet werden mehr als 10 000 Tote. Die nationalen und internationalen Hilfemaßnahmen sind angelaufen, dürften jedoch durch ein neues Sturmtief erschwert werden.

Die Philippinen sind eines der am stärksten katastrophengefährdeten Länder der Welt. Haiyan ist bereits der fünfundzwanzigste Taifun, von dem der Archipel in diesem Jahr heimgesucht wurde. Im vergangenen Monat wurden die Philippinen von einem Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert, das die Häuser und Existenzgrundlagen von rund 350 000 Menschen zerstörte.

Weitere Informationen

IP/13/1059: EU-Kommission stellt Soforthilfe für Opfer von Taifun "Haiyan" bereit

IP/13/1063: EU reagiert auf Haiyan-Katastrophe mit koordinierten Hilfemaßnahmen

IP/13/1052: Weitere EU-Hilfe für die Philippinen

Website von EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid– Zusammenarbeit mit den Philippinen:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/asia/country-cooperation/philippines/philippines_en.htm

Kontakt:

Alexandre Polack (+32 229-90677)

Maria Sanchez Aponte (+32 229-81035)


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website