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European Commission

Pressemitteilung

Brüssel, 10. November 2013

Europäische Kommission stellt Soforthilfe für Opfer von Taifun „Haiyan“ bereit

Die Europäische Kommission hat umgehend auf die verheerenden Verwüstungen reagiert, die Taifun „Haiyan“ (Yolanda) auf den Philippinen hinterließ, und 3 Mio. EUR zur Unterstützung der Soforthilfemaßnahmen in den am stärksten betroffenen Gebieten bereitgestellt.

Der Taifun fegte am 7. und 8. November über die Philippinen hinweg und richtete mit einer Windgeschwindigkeit von fast 300 km/h massive Schäden an. Offiziell wurden mindestens 151 Tote gemeldet; die Zahl der Toten dürfte in den nächsten Tagen jedoch noch dramatisch ansteigen.

„Es handelt sich um einen der stärksten Wirbelstürme, die die Welt je gesehen hat. Ich bin tief bestürzt über die Verluste an Menschenleben und möchte den Familien und Angehörigen aller Opfer meine Anteilnahme ausdrücken,“ sagte Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion.

„Angesichts der Schneise der Verwüstung, die Taifun Haiyan auf dem Archipel hinterlassen hat, haben die Dienststellen der Kommission rasch reagiert, um sicherzustellen, dass den Katastrophenopfern umgehend Hilfe geleistet wird. Das Zentrum für Notfallabwehrkoordinierung der Europäischen Kommission (ERCC) überwacht die Entwicklung der Lage rund um die Uhr und unsere Experten für humanitäre Hilfe bleiben weiter vor Ort, um den akuten Hilfebedarf zu ermitteln.“

Mit den bereitgestellten 3 Mio. EUR soll der dringendste Soforthilfebedarf in den am stärksten betroffenen Gebieten abgedeckt werden. Die Europäische Kommission und ihre Partner der humanitären Hilfe werden die Hilfemaßnahmen eng mit den nationalen und lokalen Behörden koordinieren.

Nahezu 4,5 Millionen Menschen sind von den Auswirkungen dieses außergewöhnlich heftigen und großen Taifuns (bis zu 400 km Durchmesser) betroffen. Der Sturm zerstörte Gebäude und beschädigte Stromleitungen und Kommunikationsnetze auf einer Reihe von Inseln; zudem verursachte er Erdrutsche und Überschwemmungen. Das Amt für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission (ECHO) hat ein Expertenteam entsandt, das eng mit den philippinischen Behörden sowie den nationalen und internationalen humanitären Hilfsorganisationen vor Ort zusammenarbeiten wird, um die Lage zu bewerten und die Katastrophenhilfe zu organisieren.

Hintergrund

Trotz der Vorsorgemaßnahmen und der Evakuierung von fast 800 000 Menschen, die von den nationalen und lokalen Behörden in den betroffenen Gebieten durchgeführt wurde, wird befürchtet, dass die Zahl der Todesopfer in den kommenden Tagen, sobald die zentral gelegenen Inseln der Philippinen zugänglich sind, noch erheblich ansteigen wird.

Die Philippinen zählen zu den am stärksten katastrophengefährdeten Ländern der Erde. Haiyan ist der 25. Taifun, von dem der Archipel in diesem Jahr heimgesucht wurde. Im vergangenen Monat waren die Philippinen von einem Erdbeben der Stärke 7,2 erschüttert worden, bei dem die Häuser und Existenzgrundlagen von rund 350 000 Menschen zerstört wurden. Allein im Jahr 2013 stellte die Europäische Union bedeutende humanitäre Hilfe für die Inselgruppe bereit: 2,5 Mio. EUR wurden jüngst zur Bewältigung der Folgen des Erdbebens auf Bohol bereitgestellt. Nach dem Taifun „Bopha“ (Pablo), der im Dezember 2012 in Mindanao auf Land traf, wurden insgesamt 10 Mio. EUR für den Wiederaufbau der durch den Taifun verwüsteten Gemeinden mobilisiert. Nach den Überschwemmungen durch Taifun „Trami“ (Maring) im August stellte ECHO 200 000 EUR an Hilfe für die Betroffenen bereit, und Anfang Oktober wurde für die durch den Konflikt Vertriebenen in Zamboanga Unterstützung in Höhe von 300 000 EUR zugewiesen.

Weitere Informationen

Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission:

http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm

Website von Kommissarin Georgieva:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/georgieva/index_en.htm

Kontakt:

Irina Novakova (+32 229-57517)

David Sharrock (+32 229-68909)


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