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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. November 2013

Kommissar Borg debattiert mit maltesischen Bürgerinnen und Bürgern über Europa

Die „Debatte über die Zukunft Europas“ macht am 7. November 2013 in Malta Station. Kommissar Tonio Borg veranstaltet hierzu im Hotel Phoenicia, Floriana, einen Bürgerdialog, an dem auch Mitglieder des Europäischen Parlaments, Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, Bürgermeister, Stadträte und Studierende teilnehmen.

„Nachdem Malta nun seit fast zehn Jahren Mitglied der Europäischen Union ist, haben die Malteserinnen und Malteser der EU sicherlich einiges zu deren Zukunft zu sagen“, erklärte Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit. „Zum einen freue ich mich, dass die Malteser sich in der EU wohl fühlen, zum anderen ist mir bewusst, dass sie sich über Fragen wie Zuwanderung und Zukunft der Union Sorgen machen. Der morgige Dialog bietet Gelegenheit, etwas über die Ansichten und Erwartungen der Menschen bezüglich der europäischen Politik zu erfahren.“

Der Bürgerdialog in Malta fügt sich ein in eine Veranstaltungsreihe, die sich über das gesamte Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger (2013) erstreckt. In den vergangenen Wochen gab es bereits an mehreren Orten auf Malta und Gozo kleinere Debatten, organisiert in Zusammenarbeit mit dem Lenkungs- und Aktionsausschuss Malta-EU (MEUSAC).

Moderator des Dialogs ist Herman Grech (Head of Media, The Maltese Times). Themen werden unter anderem die Rechte der Bürger und die Zukunft Europas sein.

Die Veranstaltung findet am 7. November von 17.00-19.00 Uhr im Hotel Phoenicia in Floriana statt. Martin Bugelli, Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Malta, und Dr. Peter Agius, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Malta, werden das Podium vervollständigen.

Die Debatte wird live als Webstream übertragen. Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa können sich außerdem via Twitter über den Hashtag #EUDeb8 beteiligen.

Hintergrund

Worum geht es bei den Bürgerdialogen?

Im Januar dieses Jahres gab die Europäische Kommission den Startschuss für das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger (siehe IP/13/2), das den Bürgern und ihren Rechten gewidmet ist. Während dieses Jahres veranstalten Mitglieder der Kommission überall in der EU Bürgerdialoge, um mit den Menschen persönlich über deren Erwartungen an die Zukunft zu diskutieren.

Viele Kommissionsmitglieder haben bereits an solchen Debatten in ganz Europa teilgenommen. Ende 2013 und Anfang 2014 werden noch zahlreiche weitere Dialoge in der Europäischen Union folgen, bei denen EU-Politiker und Politiker aus den jeweiligen Mitgliedstaaten mit Bürgerinnen und Bürgern aus allen Bereichen der Gesellschaft diskutieren werden.

Über folgenden Link können Sie die Debatten verfolgen: http://ec.europa.eu/debate-future-europehttp://ec.europa.eu/debate-future-europe

In den 20 Jahren seit Einführung der EU-Bürgerschaft wurde viel erreicht:

Laut einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage fühlen sich 81 % der Malteser als Europäer (62 % im EU-Durchschnitt). Nur 51 % geben jedoch an, dass sie ihre mit der Unionsbürgerschaft verbundenen Rechte kennen. Zugleich möchten 69 % der Malteser mehr über ihre Rechte als EU-Bürger erfahren.

Aus diesem Grund hat die Kommission 2013 zum Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger erklärt – zu einem Jahr für die Bürger und ihre Rechte. Die Bürgerdialoge bilden ein Kernstück dieses Jahres.

Warum führt die Kommission gerade jetzt diese Dialoge?

Europa steht am Scheideweg. Die kommenden Monate und Jahre werden für die künftige Entwicklung der Europäischen Union entscheidend sein: politische Union, Föderation von Nationalstaaten oder Vereinigte Staaten von Europa? Das weitere Zusammenwachsen Europas muss mit einer Stärkung der demokratischen Legitimation der Union einhergehen. Den Bürgerinnen und Bürgern unmittelbar Gehör zu verschaffen, ist deshalb wichtiger denn je.

Was ist von den Dialogen zu erwarten?

Die Rückmeldung der Bürger in den Dialogen wird der Kommission bei der Planung der künftigen EU-Reform eine Orientierungshilfe sein. Zu den wichtigsten Zielen der Dialoge gehört auch die Vorbereitung der Wahlen zum Europäischen Parlament im Jahr 2014.

Die Europäische Kommission hat am 8. Mai 2013 ihren zweiten Bericht über die Unionsbürgerschaft veröffentlicht. Er enthält zwölf neue, konkrete Maßnahmen zur Lösung von Problemen, mit denen Bürgerinnen und Bürger nach wie vor konfrontiert sind (IP/13/410 und MEMO/13/409). Der Bericht ist die Reaktion der Kommission auf eine groß angelegte Online-Konsultation vom Mai 2012 (IP/12/461) sowie auf Fragen und Anregungen, die sich in Bürgerdialogen über die Rechte und die Zukunft der Unionsbürger ergeben haben.

Näheres dazu unter:

Weitere Informationen zum Bürgerdialog in Malta:

http://ec.europa.eu/malta/news/25.09.13_citizens_dialogue_en.htm

Debatten mit den Bürgern über die Zukunft Europas:

http://ec.europa.eu/debate-future-europe/index_de.htm

Europäisches Jahr der Bürgerinnen und Bürger:

http://europa.eu/citizens-2013/de/home

Europäer haben das Wort – Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zu den Rechten der Unionsbürger:

http://ec.europa.eu/justice/citizen/files/eu-citizen-brochure_de.pdf

Homepage von Tonio Borg, EU-Kommissar für Gesundheit:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/borg/

Website der Vertretung der Europäischen Kommission in Malta:

http://ec.europa.eu/malta

Kommissar Borg auf Twitter: @borgton

Beteiligen Sie sich an der Debatte auf Twitter: #EUdeb8

Kontakt:

Aikaterini Apostola (+32 229-87624)

Frédéric Vincent (+32 229-87166)

ANNEX: 1. Citizens' Dialogues: the debate on Europe's future continues

2. Immigration, the economy, the environment and energy are the most important issues for Maltese people

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Source: Eurobarometer Standard 79 - May 2013

3. 81% of Maltese people feel they are citizens of the EU, whilst 69% would like to know more about their rights

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Source: Eurobarometer Standard 79 - May 2013

4. Maltese people see EU as best able to tackle the negative effects of the financial and economic crisis

Figures and graphics available in PDF and WORD PROCESSED

Source: Eurobarometer Standard 79 - May 2013


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