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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 6. November 2013

Umweltpolitik: Zwölf Städte bewerben sich um den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2016“

Die Bewerbungsfrist für den Titel „Grüne Hauptstadt Europas 2016“ ist nun abgelaufen. Zwölf Städte in elf Ländern haben sich um die Auszeichnung beworben:

Dabrowa Gornicza (Polen)

Essen (Deutschland)

Larissa (Griechenland)

Ljubljana (Slowenien)

Nijmegen (Niederlande)

Oslo (Norwegen)

Reggio Emilia (Italien)

Santander (Spanien)

Tours (Frankreich)

Umeå (Schweden)

Zaragoza (Spanien)

Piteşti (Rumänien)

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Ich bin sehr erfreut über die zahlreichen Bewerbungen für den Titel „Grüne Hauptstadt Europas“. Dies zeigt, wie sehr den Städten Europas daran liegt, die Umwelt und die Lebensqualität für ihre Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Die Initiative „Grüne Hauptstadt Europas“ bietet die Möglichkeit, bewährte Verfahren und Ideen weiterzugeben und anderen Städten den Weg zu weisen. Ich wünsche allen Bewerbern für den Wettbewerb 2016 viel Glück!“

Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ wird einer Stadt mit einem beispielhaft umweltfreundlichen Stadtmanagement verliehen. Diese Städte sind bemüht, höhere Standards für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu setzen, berücksichtigen die Wünsche ihrer Einwohner und warten mit innovativen Lösungen für Umweltprobleme auf.

Um den Titel 2016 konnten sich dieses Jahr erstmals europäische Städte mit mindestens 100 000 Einwohnern bewerben, während in den vorherigen Jahren nur Städte mit mindestens 200 000 Einwohnern in Betracht kamen. Infolge der Öffnung des Wettbewerbs auch für kleinere Städte kamen über die Hälfte der Bewerbungen aus Städten mit weniger als 200 000 Einwohnern.

Die Bewerbungen werden von einer internationalen Sachverständigengruppe anhand von zwölf Indikatoren bewertet: Klimawandel (Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel), örtlicher Verkehr, städtische Grünflächen mit nachhaltiger Flächennutzung, Natur und biologische Vielfalt, Luftqualität, Lärmschutz, Abfallerzeugung und -bewirtschaftung, Wasserbewirtschaftung, Abwasserbehandlung, Ökoinnovation und Schaffung dauerhafter Beschäftigung, Energieeffizienz sowie integriertes Umweltmanagement.

Die im Jahr 2014 in die Vorauswahl gekommenen Städte werden aufgefordert, ihre Vorschläge einer internationalen Jury zu unterbreiten, die die Bemühungen der Städte um fortlaufende Umweltverbesserungen sowie ihre künftigen Ziele bewertet. Außerdem bewertet die Jury, wie den Städten die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern gelingt und in welchem Umfang sie als Vorbilder wirken und für bewährte Verfahren in anderen europäischen Städten werben können. Von ihrer Vorbildfunktion abgesehen, gewinnt die Preisträgerstadt in der Öffentlichkeit erfahrungsgemäß auch an Profil, was ihr Ansehen und ihre Attraktivität für Besucher, Arbeitnehmer und Bewohner steigern kann.

Der Gewinner wird 2014 in Kopenhagen (Dänemark), der „Grünen Hauptstadt Europas 2014“, bekannt gegeben.

Hintergrund

Seit der Einführung des Preises im Jahr 2010 wurden sechs Städte mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ ausgezeichnet: als erstes Stockholm, 2011 Hamburg und 2012 Vitoria-Gasteiz. Preisträger von 2013 ist Nantes. 2014 geht der Titel an Kopenhagen und 2015 an Bristol.

Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments, des Ausschusses der Regionen, der Europäischen Umweltagentur, des ICLEI - Lokale Gebietskörperschaften für Nachhaltigkeit, des Büros des Bürgermeisterkonvents und des Europäischen Umweltbüros.

Europa ist inzwischen weitgehend städtisch geprägt. Über zwei Drittel aller Europäer leben in größeren oder kleineren Städten. Viele Umweltprobleme unserer Gesellschaft haben ihren Ursprung in städtischen Gebieten, doch werden dort auch Lösungen für diese Probleme entwickelt.

Weitere Informationen:

www.europeangreencapital.eu

Facebook: http://www.facebook.com/EuropeanGreenCapitalAward

Twitter: http://twitter.com/EU_GreenCapital oder twittern Sie uns: @EU_GreenCapital


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