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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 4. November 2013

Androulla Vassiliou auf der Woche der Wirtschaft des Mittelmeerraums – Erste Bilanz der Europäischen Kulturhauptstadt Marseille-Provence

Die für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou reist vom 5. bis zum 7. November 2013 nach Marseille. Bei dieser Gelegenheit besucht sie am 6. und 7. November die Woche der Wirtschaft des Mittelmeerraums, deren siebte Auflage ganz im Zeichen der Kultur als wirtschaftlichem Entwicklungsfaktor steht. Gleichzeitig bietet diese Veranstaltung die Gelegenheit für eine erste Bilanz der Kulturhauptstadt Europas 2013 Marseille-Provence.

Ich freue mich zu sehen, dass die Kulturhauptstadt 2013 Marseille-Provence bei der Öffentlichkeit großen Anklang findet. Insgesamt haben die im Rahmen dieses Jahres organisierten Veranstaltungen bisher mehr als 7 Millionen Besucher angelockt, und es wurden mehrere Vorzeigeobjekte, wie das Musée des civilisations de l'Europe et de la Méditerranée oder das Musée d'histoire de Marseille, eingeweiht, die das kulturelle Angebot Marseilles bereichern und seine internationale Anziehungskraft verbessern. Das Beispiel von Marseille zeigt, inwiefern die Kultur ein Hebel für die Stadterneuerung und die territoriale Entwicklung sein kann“, erklärte Androulla Vassiliou.

Am 5. November wird die Kommissarin Journalisten aus den 28 EU-Mitgliedstaaten das neue EU-Programm für die Kultur- und Kreativbranche „Kreatives Europa“ vorstellen. Das Programm ist für den Zeitraum 2014-2020 mit ungefähr 1,5 Mrd. EUR ausgestattet und zielt darauf ab, die kulturelle und sprachliche Vielfalt Europas zu wahren und zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativbranche zu stärken. Laut Frau Vassiliou „wird das Programm ‚Kreatives Europa‛ Zehntausenden von Fachkräften der Kultur- und Medienbranche dabei helfen, die Vorteile der Digitalisierung und des Binnenmarktes optimal zu nutzen und ein neues Publikum in Europa und außerhalb von Europa zu gewinnen.

Kontext

Die Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ ist eine der bekanntesten Kulturveranstaltungen in Europa. Die Städte werden auf der Grundlage eines Kulturprogramms ausgewählt, das eine starke europäische Dimension aufweisen, die Öffentlichkeit einbinden, auf europäischer Ebene attraktiv sein und zur langfristigen Entwicklung der Stadt passen muss.

Die Veranstaltung ist darüber hinaus eine wunderbare Gelegenheit für die Städte, sich ein neues Image zuzulegen, sich auf der Weltkarte zu positionieren, den Tourismus zu steigern und ihre Entwicklung mithilfe der Kultur neu zu überdenken. Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ hat langfristige kulturelle, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen für die Stadt und ihren Großraum.

Nach Marseille und Košice im Jahr 2013 werden folgende Städte diesen Titel tragen: Riga (Lettland) und Umeå (Schweden) im Jahr 2014, Mons (Belgien) und Plzeň (Tschechische Republik) im Jahr 2015, San Sebastián (Spanien) und Wrocław (Polen) im Jahr 2016, Aarhus (Dänemark) und Paphos (Zypern) im Jahr 2017 und Valetta (Malta) im Jahr 2018.

Das Programm „Kreatives Europa“ baut auf der Erfahrung und den Erfolgen der Programme Kultur, MEDIA und MEDIA mundus auf, mit denen die Kultur- und AV-Branche seit mehr als 20 Jahren unterstützt wird. „Kreatives Europa“ dürfte vom Europäischen Parlament und vom Rat (Minister der Mitgliedstaaten) noch vor Ende des Jahres angenommen werden und im Vergleich zum bisherigen Budget in den Genuss einer um 9 % höheren Mittelausstattung kommen.

Das Programm wird die Kultur- und Kreativbranche dabei unterstützen, die durch die Globalisierung und Digitalisierung eröffneten Perspektiven optimal zu nutzen und die Probleme im Zusammenhang mit der Zersplitterung des Marktes und dem schwierigen Zugang zu Finanzmitteln zu überwinden.

Weitere Informationen

Marseille-Provence 2013Kulturhauptstadt Europas

Košice 2013Kulturhauptstadt Europas

Kulturhauptstädte Europas

Kreatives Europa

Website von Androulla Vassiliou

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


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