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EU-Sportforum: Führende Vertreter des Sports und Minister verstärken Kampf gegen Spielabsprachen

European Commission - IP/12/977   18/09/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 18. September 2012

EU-Sportforum: Führende Vertreter des Sports und Minister verstärken Kampf gegen Spielabsprachen

Vertreter der europäischen Sportbewegung und die Sportminister, die sich am 19./20. September in Nikosia auf Zypern beim EU-Sportforum der Europäischen Kommission treffen, wollen ihren Kampf gegen Spielabsprachen verstärken. Sie werden voraussichtlich eine „Erklärung zum Kampf gegen Spielabsprachen“ verabschieden. Das Forum findet zeitgleich mit einem informellen Treffen der EU-Sportminister statt und wird sich auch mit Themen befassen wie dem Beitrag des Sports zur EU-Wirtschaft und künftigen EU-Finanzhilfen für den Breitensport sowie der Förderung von Bewegung und Aktivität im Alter.

„Sport ist für Millionen von Menschen in Europa ein wichtiger Teil ihres Lebens. Es ist mir ein Anliegen, Sport und Bewegung in jedem Alter zu fördern. Ein aktiver Lebensstil ist entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden. Leider hat der Sport heute auch mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Eine Förderung auf EU-Ebene kann dazu beitragen, dass Themen mit grenzübergreifenden Auswirkungen angegangen werden wie Spielabsprachen, Gewalt, Intoleranz und ungleiche Behandlung von Männern und Frauen im Sport“, sagte die für Sport zuständige EU-Kommissarin Androulla Vassiliou.

Die Europäische Kommission hat ein Sportkapitel für das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, Erasmus für alle, vorgeschlagen. Für den Zeitraum 2014 bis 2020 sind für den Bereich Sport durchschnittlich 34 Millionen Euro jährlich vorgesehen. Unterstützt werden transnationale Projekte, die den Austausch von Wissen und bewährten Praktiken vorantreiben sollen, wichtige nichtkommerzielle europäische Sportveranstaltungen und Arbeiten zur Stärkung der Wissensgrundlagen für die Sportpolitik. Von der Förderung profitieren werden hauptsächlich staatliche Stellen und Organisationen der Zivilgesellschaft, die im Breitensport aktiv sind.

Das Sportforum wird auch modellhafte EU-geförderte Projekte vorstellen, die während der beiden vergangenen Jahre durchgeführt wurden und den Kampf gegen Doping, den Zugang zum Sport für Behinderte, die Gleichbehandlung von Männern und Frauen, körperliche Aktivität, ehrenamtliche Tätigkeit im Sport, den Kampf gegen Gewalt und Intoleranz im Sport, die soziale Eingliederung von Einwanderern und verantwortungsvolles Handeln im Sport fördern und unterstützen. Projekte in diesen und anderen Bereichen hat die Europäische Kommission seit 2009 mit mehr als 12 Millionen Euro gefördert.

Die nächsten Schritte

Der Rat und das Europäische Parlament beraten derzeit den Vorschlag der Kommission zu Erasmus für alle. Wie viele Mittel letztendlich zur Verfügung stehen, wird voraussichtlich nach Abschluss der Verhandlungen zu dem mehrjährigen Finanzrahmen für alle EU-Politikbereiche, möglicherweise Ende dieses Jahres, feststehen. Außerdem wird die Kommission 2013 einen Vorschlag für eine EU-Initiative zur Unterstützung gesundheitsfördernder körperlicher Aktivität vorlegen.

Hintergrund

Das EU-Sportforum findet alljährlich statt und bietet der Kommission Gelegenheit, die Sportbewegung über ihre aktuellen Vorschläge zu informieren und deren Meinungen zu hören. Dort kommen 250 Delegierte zusammen, darunter führende Vertreter der internationalen und europäischen olympischen Komitees, der europäischen Verbände, der Organisationen des Breitensports und der Verbände von Ligen, Vereinen und Athleten. Das EU-Sportforum wird sich im Rahmen des europäischen sozialen Dialogs mit Arbeitgebern und Athleten auch mit verantwortungsvollem Handeln im Sport befassen.

Kommissarin Vassiliou wird auch am informellen Treffen der EU-Sportminister (20./21. September) teilnehmen. Unter anderem werden die Minister über die Wirkung der Olympischen und Paralympischen Spiele in London 2012 sprechen. In zwei gemeinsamen, hochrangig besetzten Podiumsdiskussionen wird es darum gehen, welchen Beitrag Sport und gesundheitsfördernde Bewegung zur europäischen Wirtschaft und zum Kampf gegen Spielabsprachen leisten können.

Weiterhin werden die Minister darüber sprechen, wie Sport und Gesundheit mit Blick auf Europas alternde Bevölkerung besser gefördert werden können, und sie werden sich über die Vertretung der EU in der Internationalen Anti-Doping-Agentur (WADA) austauschen, um einen Konsens für die Benennung eines Regierungsexperten für den WADA-Stiftungsrat zu finden.

Weitere Informationen

Programm EU-Sportforum

Europäische Kommission: Sport-Website

Website von Androulla Vassiliou

Zyprische EU-Ratspräsidentschaft

Androulla Vassiliou auf Twitter @VassiliouEU

Kontakt:

Dennis Abbott (+32 229-59258); Twitter: @DennisAbbott

Dina Avraam (+32 229-59667)


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