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Umweltpolitik: Europäische Mobilitätswoche 2012 „Auf dem Weg in die richtige Richtung“

Commission Européenne - IP/12/966   17/09/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 17. September 2012

Umweltpolitik: Europäische Mobilitätswoche 2012 „Auf dem Weg in die richtige Richtung“

Hunderte von europäischen Städten werden sich vom 16. bis 22. September 2012 an der elften Europäischen Mobilitätswoche beteiligen. Die Bürgerinnen und Bürger werden zur Teilnahme an Aktivitäten eingeladen, mit denen dafür geworben wird, verstärkt auf alternative Verkehrsmittel zurückzugreifen und weniger das Privatauto zu nutzen. Beim diesjährigen Schwerpunkt „Auf dem Weg in die richtige Richtung“ geht um Pläne für nachhaltige Mobilität in der Stadt sowie um die Frage, wie die Bevölkerung und die örtlichen Interessenträger besser in den Planungsprozess eingebunden werden können.

EU-Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte hierzu: „Die Planung einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt ist ein Weg, um Verkehrsausbau, Umweltqualität und soziale Gerechtigkeit miteinander in Einklang zu bringen. Eine bessere Planung kann den Städten nicht nur mehr Mobilität sondern auch eine bessere Luftqualität, weniger Emissionen, weniger Lärm und eine gesündere städtische Umwelt bescheren. Der Umstieg auf ein nachhaltiges und effizientes Verkehrssystem wird dazu beitragen, die Mobilität zu erhöhen und zugleich die Umweltverschmutzung zu verringern und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Setzen wir uns also in Bewegung!

„In unserem Bemühen, die Städte sauberer und sicherer zu machen, müssen wir die richtige Balance für unseren täglichen Mobilitätsbedarf finden. Wir alle ärgern uns über Staus, Lärm und Umweltverschmutzung und kennen die Gefahr von Verkehrsunfällen, doch häufig genug führen unsere guten Absichten nicht zu einer nachhaltigen Mobilität. Deshalb fördert die Europäische Mobilitätswoche den Ausbau von Fußgängerzonen und Fahrradinfrastrukturen und die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und führt die Menschen vor Ort zusammen. Wir rufen die Städte auf, sich uns anzuschließen und die richtigen Entscheidungen für öffentlichen Verkehr, gemeinsame Straßennutzung und eine reibungslose Mobilität für Alle zu treffen", erklärte Vizepräsident Siim Kallas.

Kommissar Potočnik wird die Europäische Mobilitätswoche am 18. September 2012 im Rahmen der Veranstaltung „Sustainable Two-Wheels“ im Europäischen Parlament offiziell eröffnen. Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments wird am Nachmittag eine Anhörung abhalten und die Städte und die Öffentlichkeit einladen, über nachhaltige Mobilität in der Stadt zu diskutieren.

Auf dem Weg in die richtige Richtung

In dem Maße, in dem sich die Folgen des motorisierten Verkehrs in städtischen Gebieten immer stärker bemerkbar machen, erkennen viele Städte, dass sie ehrgeizige Strategien benötigen, um gegen stärkere Staubildung, höhere Emissionen und Verkehrsunfälle vorzugehen. Die Verfügbarkeit des öffentlichen Verkehrs hat auch soziale Auswirkungen, da beispielsweise Personen, die in Gegenden mit niedrigeren Mieten leben müssen, unter Umständen mehr Zeit brauchen, um zur Arbeit zu kommen. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft ausgearbeitete Pläne für nachhaltige Mobilität in der Stadt können die Wirtschaftsleistung von Städten stärken und die Lebensqualität vor Ort verbessern. Die Europäische Mobilitätswoche bietet die Möglichkeit, im Rahmen von Konferenzen und Debatten sowie durch die Demonstration und Erprobung von neuen Lösungen solche Pläne auszuarbeiten und zu verbessern. Außerdem wird den lokalen Behörden Gelegenheit zur Einführung und Förderung von Maßnahmen gegeben, die dazu anregen sollen, Rad zu fahren, zu Fuß zu gehen und den öffentlichen Verkehr zu nutzen.

Preis der Europäischen Mobilitätswoche

An der Mobilitätswoche teilnehmende Städte werden aufgerufen, sich für den Preis der Europäischen Mobilitätswoche zu bewerben. Die Auszeichnung geht an die Städte, deren Initiativen hinsichtlich der Qualität der Aktionen in Verbindung mit dem Thema des Jahres und der Auswahl von dauerhaften Maßnahmen als die innovativsten bewertet wurden. Im Jahr 2011 ging die Auszeichnung der Europäischen Mobilitätswoche an die Stadt Bologna (Italien). Bologna überzeugte die Jury der Europäischen Mobilitätswoche, indem es ein ganzes autofreies Wochenende organisierte und nicht nur einen autofreien Tag. Zu den dauerhaft umgesetzten Maßnahmen gehören der Bau von Ladestationen für Elektroautos und das Vorhaben, das Radwegenetz der Stadt auf 130 km auszuweiten. Die beiden anderen Finalisten waren Zagreb (Kroatien) und Larnaka (Zypern) (siehe IP/12/218).

Hintergrund

In den letzten zehn Jahren hat die Europäische Mobilitätswoche Städte bei der Schaffung einer angenehmeren und gesünderen Umwelt für die Bürger unterstützt, indem sie zur Minderung von Verkehrsstaus anhält und nachhaltige vom Menschen selbst angetriebene Verkehrsmittel fördert. Die Zahl der Städte, die an der Mobilitätswoche teilnehmen, ist seit ihrer Einführung im Jahr 2002 stetig gewachsen. 2011 beteiligten sich 2286 Städte in der ganzen Welt. Europäische Städte können die Charta der Europäischen Woche für nachhaltige Mobilität unterzeichnen und ihre Programme unter www.mobilityweek.eu veröffentlichen.

Weiterführende Informationen:

www.mobilityweek.eu

Ansprechpartner:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Helen Kearns (+32 229-87638)

Monica Westeren (+32 229-91830)

Dale Kidd (+32 229-57461)


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