Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 31. August 2012

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt geplante Übernahme der Alpiq-Sparte Energieversorgungstechnik durch französischen Konkurrenten VINCI

Die Europäische Kommission hat nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt, dass VINCI die Sparte Energieversorgungstechnik (EVT-Sparte) der deutschen Gruppe Alpiq übernimmt. Nach Auffassung der Kommission wirft das Geschäft keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, da es auf keinem der Märkte, auf denen sich die Tätigkeiten der am Zusammenschluss beteiligten Unternehmen überschneiden, zu einer wesentlichen Änderung der Marktstruktur käme.

Die Kommission prüfte die horizontalen Überschneidungen zwischen den Tätigkeiten der VINCI-Tochter VINCI Energies und denen der EVT-Sparte auf mehreren Märkten für Elektrotechnik und Maschinenbau in den Mitgliedstaaten, in denen beide Unternehmen tätig sind.

Die Prüfung der Kommission bestätigte, dass die gemeinsamen Marktanteile der beteiligten Unternehmen auf den betroffenen Märkten begrenzt sind und dass das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen einem ausreichenden Wettbewerbsdruck seitens einer Reihe alternativer Wettbewerber vergleichbarer Größe ausgesetzt sein wird. Die Kommission kam daher zu dem Schluss, dass die Übernahme den wirksamen Wettbewerb weder im gesamten EWR noch in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern wird.

Unternehmen und Produkte

Das Unternehmen VINCI Energies, das der VINCI-Gruppe angehört, erbringt für verschiedene Sektoren Leistungen der Bereiche Elektrotechnik, Klimatechnik und Maschinenbau. Zu den sonstigen Tätigkeiten der VINCI-Gruppe zählen öffentliche Konzessionen sowie Bau- und Infrastrukturleistungen.

Die EVT-Sparte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Elektrotechnik und Maschinenbau, insbesondere in den Geschäftsfeldern Energieübertragung und –verteilung, Kommunikationsinfrastruktur, Industriestrom, Energieerzeugung, Kabel, Umspannwerke und Onshore-Anbindungen von Offshore-Windparks. Die Unternehmen, die die EVT-Sparte bilden, sind in Deutschland, Österreich, Ungarn, Italien, der Tschechischen Republik und der Slowakei tätig.

Das Vorhaben wurde am 26. Juli 2012 bei der Kommission zur Genehmigung angemeldet.

Fusionskontrollvorschriften und -verfahren

Die Kommission ist verpflichtet, Fusionen und Übernahmen von Unternehmen zu prüfen, deren Umsatz bestimmte Schwellenwerte übersteigt (vgl. Artikel 1 der Fusionskontrollverordnung), und Zusammenschlüsse zu untersagen, die den wirksamen Wettbewerb im gesamten EWR oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würden.

Der weitaus größte Teil der Zusammenschlüsse ist wettbewerbsrechtlich unbedenklich und wird nach einer Routineprüfung genehmigt. Nach der Anmeldung muss die Kommission in der Regel innerhalb von 25 Arbeitstagen entscheiden, ob sie den Zusammenschluss genehmigt (Phase I) oder ein eingehendes Prüfverfahren einleitet (Phase II).

Eine nichtvertrauliche Fassung des heutigen Beschlusses wird veröffentlicht unter:

http://ec.europa.eu/competition/elojade/isef/case_details.cfm?proc_code=2_M_6623

Kontakt:

Antoine Colombani (+32 229-74513)

Marisa Gonzalez Iglesias (+32 229-51925)


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website