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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 23. August 2012

Catherine Ashton reist nach Südafrika zum 11. politischen Dialog zwischen der EU und Südafrika auf Ministerebene

Brüssel, 23. August 2012 – Catherine Ashton, die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik der EU und Vizepräsidentin der Kommission, wird morgen nach Pretoria reisen, um am 11. politischen Dialog zwischen der EU und Südafrika auf Ministerebene teilzunehmen, den sie am 24. August gemeinsam mit Maite Nkoana-Mashabane, der südafrikanischen Ministerin für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, leiten wird. Dieser Besuch, bei dem beide Seiten den 5. jährlichen EU-Südafrika-Gipfel vorbereiten wollen, der am 18. September in Brüssel stattfinden wird, unterstreicht den Wunsch der EU, ihre strategische Partnerschaft mit diesem Schlüsselpartner in Afrika sowie auf globaler Ebene auszuweiten.

Im Vorfeld der Reise äußerte Ashton ihre tiefe Betroffenheit über die Todesfälle, die sich in der vergangenen Woche in der südafrikanischen Platinmine Marikana in Rustenberg ereignet haben: „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen in dieser schwierigen Zeit. Nach meiner Kenntnis ermitteln die südafrikanischen Behörden zurzeit noch, welche Umstände zu diesem tragischen Verlust von Menschenleben geführt haben.“

„Die Europäische Union und Südafrika sind in vielerlei Hinsicht natürliche Partner: Sie haben gemeinsame Werte, die sich auf ihre Demokratieerfahrung gründen, und sie treten beide entschlossen für eine friedliche Beilegung von Konflikten ein. Dieser erste Besuch im Rahmen meiner Afrikareise entspricht dem Wunsch der EU und auch meiner Person, die strategische Partnerschaft mit Südafrika weiter voranzubringen. So werden die EU und Südafrika aktuelle internationale und afrikanische Fragen maßgeblich erörtern können, darunter die Zukunft Somalias und des Sudans, die Bekämpfung der Piraterie und die Lage in der Sahelzone. Auch werden wir besprechen, wie die derzeitige Gewaltspirale in Syrien zurückgedreht werden kann und wie die Anstrengungen der internationalen Gemeinschaft, den Iran zur Einhaltung seiner internationalen Pflichten zu bewegen, gebündelt werden können.”

Ashton wird ihre Afrikareise mit einem offiziellen Besuch in Kenia fortsetzen.

Hintergrund

Südafrika ist einer der wichtigsten strategischen Partner der EU in der Welt. Die strategische Partnerschaft wurde im Jahr 2007 gegründet. Sie baut auf dem Abkommen über Handel, Entwicklung und Zusammenarbeit von 1999 auf, das eine schrittweise Liberalisierung von über 90 % des bilateralen Handels bis zum Jahr 2012 vorsieht. Die EU ist der wichtigste Handelspartner Südafrikas (28 % aller Ausfuhren), der größte ausländische Investor im Land (77,5 % aller ausländischen Direktinvestitionen) und Südafrikas wichtigster Entwicklungspartner (70 % aller Außenhilfen).

Der politische Dialog zwischen der EU und Südafrika ist schrittweise ausgebaut worden. Er umfasst inzwischen eine breite Palette von Themen (Frieden und Sicherheit, G20-Themen, bilaterale Beziehungen) und erstreckt sich auf sämtliche gesellschaftlichen Ebenen, angefangen bei Regierungsmitgliedern, Ministern, Parlamentsabgeordneten und ranghohen Beamten bis hin zu Sachverständigen, nichtstaatlichen Einrichtungen und Unternehmensverbänden.

Weitere Informationen:

Südafrika-Seiten des EAD: http://eeas.europa.eu/south_africa/index_en.htm

Südafrika-Seiten von EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/acp/country-cooperation/south-africa/south-africa_en.htm

Homepage der EU-Delegation in Südafrika: http://www.eusa.org.za/

Audio- und Videomaterial:

http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm

Kontakt:

Eamonn Prendergast (+32 2 299 88 51)

Sebastien Brabant (+32 2 298 64 33)

Alexandre Polack (+32 2 299 06 77)


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