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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 16. August 2012

Europäische Union fördert Umweltschutz in Algerien

Die Europäische Kommission hat 34 Mio. EUR für ein ehrgeiziges Umweltschutzprogramm in Algerien bereitgestellt. Das Programm ist dem Schutz des algerischen Küstengebiets gewidmet, in dem fast 5 Millionen Menschen leben. In Partnerschaft mit den algerischen Behörden sollen die Umweltpolitik und die Bekämpfung der Auswirkungen des Klimawandels (zum Beispiel im Rahmen der Küstenentwicklung) in den Mittelpunkt der Entwicklungsstrategien des Landes gerückt werden.

Die Europäische Union und Algerien haben ihre Beziehungen ausgebaut, und dieses neue Programm ist ein Beispiel für die neue Kooperationsdynamik.

Die Urbanisierung und die Wirtschaftstätigkeiten belasten die Umwelt im algerischen Küstengebiet erheblich, was zu einer starken Beanspruchung der vorhandenen Ressourcen (Boden, Wasser, biologische Vielfalt auf dem Land und im Meer usw.) führt.

Mit Unterstützung der Europäischen Union haben die algerischen Behörden ein Entwicklungsprogramm für das algerische Küstengebiet aufgestellt: eine Strategie zur Planung einer kohärenten und integrierten Flächennutzung und –bewirtschaftung.

Die Europäische Union stellt Unterstützung in Höhe von 34 Mio. EUR bereit und begleitet die Umsetzung dieser Strategie. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf die Stärkung der Analyse- und Überwachungskapazitäten, die finanzielle Transparenz und auf Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung. Gefördert werden unter anderem ein nationaler Klimaplan, ein System zur Umweltbeobachtung im Küstengebiet, Bewirtschaftungspläne für Naturschutzgebiete sowie Untersuchungen zu den öffentlichen Investitions- und Betriebskosten, einschließlich Instandhaltungskosten. Privatsektor und Zivilgesellschaft werden eng in die Umsetzung der Maßnahmen eingebunden.

Dieses Programm für die Zusammenarbeit mit Algerien ergänzt andere von der Europäischen Union finanzierte Vorhaben, unter anderem Regionalprogramme, mit denen seit vielen Jahren der Umweltschutz und die Bekämpfung der Verschmutzung des Mittelmeers finanziert werden, und denen die EU große Bedeutung beimisst.

Hintergrund

Die wichtigsten Umweltfragen in Algerien betreffen die Luftqualität, die Bewirtschaftung und Qualität der Wasserressourcen, die Abfallwirtschaft, den Naturschutz, die Küsten- und Meeresverschmutzung und die Wüstenbildung.

Algerien hat eine nationale Strategie und einen Aktionsplan für Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung aufgelegt. Zudem wurden mehrere sektorspezifische Programme angenommen, insbesondere zur Wüstenbildung, zur Abfallwirtschaft und zum Schutz der Küsten- und Meeresgebiete.

Das Entwicklungsprogramm für das algerische Küstengebiet ist Teil des nationalen Richtprogramms für Algerien für den Zeitraum 2011-2013, das alle von der EU in Algerien finanzierten Maßnahmen umfasst.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/country-cooperation/algeria/algeria_en.htm

Delegation der EU in Algerien:

http://eeas.europa.eu/delegations/algeria/index_fr.htm

Kontakt:

Peter Stano (+32 229-57484)


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