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Die Europäische Union unterstützt den Zugang zur Gesundheitsfürsorge für vier Millionen Menschen in Tunesien

European Commission - IP/12/886   06/08/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 6. August 2012

Die Europäische Union unterstützt den Zugang zur Gesundheitsfürsorge für vier Millionen Menschen in Tunesien

Die Europäische Kommission hat ein neues Projekt mit einem Etat von 12 Millionen EUR angenommen, das darauf abzielt, in den 13 am meisten benachteiligten Gebieten im Westen und Süden Tunesiens, in denen 40 % der Bevölkerung des Landes leben, Ungleichheiten beim Zugang zur Gesundheitsfürsorge abzubauen.

Dieses Projekt wird vier Millionen Menschen unmittelbar zugutekommen, indem es ihren Zugang zur medizinischen Grundversorgung, die Qualität der Leistungen und die Aufnahmebedingungen in den Gesundheitszentren erheblich verbessern wird. Die zentralen Maßnahmen des Projekts betreffen den Erwerb von Ausrüstung für ambulante Dienste, den Erwerb neuer Fahrzeuge für den Krankentransport und den Aufbau der Kapazitäten des Gesundheitsministeriums.

Die Unterstützung des Gesundheitsdienstes gehört zu den vorrangigen Zielen der Zusammenarbeit der EU mit Tunesien. Im Rahmen der demokratischen Transformation des Landes erlangt diese Hilfe jedoch eine besondere Dimension: Die Unterstützung der gesundheitlichen Grundversorgung ist ein Schlüsselelement für die Förderung der regionalen Entwicklung und der am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, deren Bedarf besonders akut ist.

Konkret soll das Spektrum der angebotenen Leistungen, etwa der Untersuchungen oder der fachmedizinischen Dienste, erweitert und die Qualität der Leistungen in den Grundversorgungszentren und den Zentren der mittleren Ebene angehoben werden. Damit soll etwa eine allgemeine Früherkennung mit der Alterung der Bevölkerung zusammenhängender chronischer Krankheiten gewährleistet werden.

Ein anderes Ziel besteht darin, die Mittel zwischen den Grundversorgungszentren besser zu verteilen – vor allem im Hinblick auf die technische Kapazität im Bereich der Labore, der bildgebenden Verfahren und der Zahnmedizin. Zudem soll den Rettungsdiensten in den entlegensten Regionen besondere Beachtung zukommen – in Form angemessener Fahrzeuge für den medizinischen Notdienst –, und schließlich sollen Gelder bereitgestellt werden, um Planung und Programmierung der Gesundheitsdienste durch eine Überarbeitung des Verzeichnisses der Gesundheitseinrichtungen und geeignete Schulungen für das medizinische und paramedizinische Personal zu verbessern.

Hintergrund

Ziel ist es, der demografischen und epidemiologischen Entwicklung infolge der Alterung der Bevölkerung mit einer entsprechenden gesundheitspolitischen Antwort zu begegnen, die kostenintensiver ist.

Mit einem Volumen von 12 Millionen Euro ergänzt dieses neue Projekt andere von der EU unterstützte Maßnahmen wie die gemeinsame Initiative der EU und der Weltgesundheitsorganisation von 2011, die eine Komponente Rehabilitation der Gesundheitszentren umfasste.

Zudem ist die Zivilgesellschaft in das neue Projekt eingebunden, insbesondere die Vertreter der Gesundheitsdienstleister, die Ärztekammer und die regionalen und lokalen Vereinigungen zur Bekämpfung bestimmter chronischer Krankheiten.

Weitere Informationen

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

EU und Tunesien:

http://ec.europa.eu/europeaid/where/neighbourhood/country-cooperation/tunisia/tunisia_en.htm

Europäische Nachbarschaftspolitik:

http://ec.europa.eu/world/enp/index_en.htm

Kontakt:

Peter Stano (+32 2 295 74 84)

Sebastien Brabant (+32 2 298 64 33)


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