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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 3 August 2012

EU fördert Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und grenzübergreifenden Handel in Kenia

Die Europäische Union hat ein neues Projekt genehmigt, das in Kenia Straßenbau- und ‑instandsetzungsmaßnahmen der Regierung unterstützen und so zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen soll. Ein zweites EU-finanziertes Projekt soll die Wettbewerbsfähigkeit kenianischer Erzeugnisse durch die Verbesserung der Normen und Vorschriften und durch Schulungen der Mitarbeiter in den zuständigen Behörden stärken, um Volumen und Qualität der Ausfuhren zu erhöhen. Mit dem heute angenommenen Beschluss werden insgesamt 31,95 Mio. EUR bereitgestellt.

EU-Entwicklungskommissar Andris Piebalgs erklärte: „Mit diesen Mitteln unterstützt die EU die kenianische Regierung, die den Übergang Kenias in die Kategorie der Länder mit mittlerem Einkommen anstrebt. Die Projekte werden sich unmittelbar positiv auf die Lebensbedingungen und die wirtschaftliche Lage vieler Kenianer auswirken. Ein funktionierendes Verkehrssystem und ein günstiges Umfeld für den Handel sind unverzichtbare Voraussetzungen für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum, das allen Teilen der Gesellschaft zugute kommt.”

Insbesondere das EU-Projekt zur Instandsetzung der Landstraßen (im Gesamtwert von 20 Mio. EUR, wobei sich der EU-Beitrag auf 15 Mio. EUR beläuft) wird die Umsetzung des nationalen Plans zur Instandhaltung des Straßennetzes (2010‑2017) voranbringen. Das Projekt sieht die Instandsetzung und den Bau von mehr als 4 000 km kenianischen Straßen und die Einführung laufender Instandhaltungsarbeiten für Straßen mit einer Gesamtlänge von ungefähr 38 000 km vor. Durch das Projekt könnten für einen Zeitraum von fünf Jahren mehr als 11 000 Vollzeitarbeitsplätze entstehen. Die Bau- und Instandsetzungsarbeiten werden also zur Verringerung der Arbeitslosigkeit vor Ort beitragen. Ein Schwerpunkt wird in diesem Zusammenhang die Förderung des Zugangs von Frauen und Menschen mit Behinderungen zum Arbeitsmarkt sein (mindestens 33 % der neuen Stellen werden an Frauen und 2 % an Menschen mit Behinderungen vergeben).

Die EU finanziert den Ausbau von 160 km Landstraßen, mit dem kleine lokale Bauunternehmen beauftragt werden. Durch dieses Projekt werden die landwirtschaftlich genutzten Flächen in ländlichen Gebieten leichter und schneller erreichbar sein.

Das Gesamtziel dieser Maßnahme ist die Verringerung der Transportkosten und der Beförderungsdauer sowie die Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit, um Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Lebensstandard zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts soll ein gut verwaltetes Netz sicherer Landstraßen in fünf Regionen der Ostprovinz von Kenia geschaffen werden.

Gleichzeitig werden mit dem Programm zur Förderung von Standards und Marktzugang (12,1 Mio. EUR) Umfang, Diversifizierung und Wettbewerbsfähigkeit der kenianischen Exporte gestärkt werden. Zudem werden nationale Anstrengungen zur Durchsetzung der Normen und Vorschriften über die Lebensmittelsicherheit in Bezug auf kenianische Pflanzen und tierische Erzeugnisse unterstützt. Das Programm umfasst auch Schulungen von Mitarbeitern der kenianischen Behörden, um sie mit den Prüf- und Zertifizierungsverfahren für dieses Produkte vertraut zu machen.

Weitere 5 Mio. EUR werden für alle anderen durch die Programmplanung der EU abgedeckten Bereiche bereitgestellt, damit diese EU-Projekte entsprechend sorgfältig geplant und umgesetzt werden können.

Diese drei Projekte werden aus dem 10. Europäischen Entwicklungsfonds finanziert, über den von 2008 – 2013 Zuschüsse in Höhe von fast 400 Mio. EUR zur Förderung der wirtschaftlichen Integration in Kenia bereitgestellt werden, die vorrangig in die Schwerpunktbereiche Verkehrsinfrastruktur und Agrarsektor fließen. Weitere Unterstützung wird für die Bereiche Handel, Governance und Kapazitätsausbau geleistet.

Weitere Informationen

Website des EU-Kommissars für Entwicklung Andris Piebalgs:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/piebalgs/index_en.htm

Website der GD Entwicklung und Zusammenarbeit EuropeAid:

http://ec.europa.eu/europeaid/index_de.htm

Kontakt :

Catherine Ray (+32 229–69921)

Wojtek Talko (+32 229–78551)


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