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Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2012: Weiterhin große öffentliche Unterstützung für Strategie Europa 2020

Commission Européenne - IP/12/857   27/07/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 27. Juli 2012

Standard-Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2012: Weiterhin große öffentliche Unterstützung für Strategie Europa 2020

Laut Standard-Eurobarometer vom Frühjahr 2012, der zweimal im Jahr von der Europäischen Kommission durchgeführten Meinungsumfrage, stoßen die Initiativen der EU für Wachstum, Stabilität und Beschäftigung bei den Europäern auf breite Unterstützung. Nach dem „Europäischen Semester“ liegt der Ball jetzt in der zweiten Jahreshälfte im Feld der Mitgliedstaaten. Sie müssen die Arbeitsmärkte modernisieren, um Arbeitsplätze zu schaffen, und Arme sowie sozial Ausgegrenzte unterstützen – das sind die wichtigsten Prioritäten in der öffentlichen Meinung der EU-Bürger. Die jüngste Umfrage macht auch deutlich, dass die von der EU vereinbarten vorrangigen Ziele – wie eine Arbeitsplatzgarantie für drei Viertel der erwerbstätigen Bevölkerung – den Europäern zufolge die Richtigen sind (s. Anlage). Die Meinungen zur Strategie 2020, d.h. der Wachstumsstrategie der EU, insbesondere zum Umfang der Initiativen und zu den Zielvorstellungen, sind ermutigend. Insgesamt sind 40 % der Europäer (+ 2 Prozentpunkte) der Ansicht, dass die EU auf dem richtigen Weg ist, um aus der Krise zu kommen und sich neuen globalen Herausforderungen zu stellen.

Trotz signifikanter Unterschiede zwischen einzelnen Ländern gibt es Anzeichen dafür, dass die Europäer allmählich weniger pessimistisch eingestellt sind, denn mehr Menschen glauben, dass der Tiefpunkt der Krise hinter uns liegt. 30 % der Europäer sind der Ansicht, dass der Höhepunkt der Auswirkungen der Krise auf dem Arbeitsmarkt bereits erreicht ist (+ 7 Prozentpunkte seit der letzten Umfrage im Herbst 2011).

Mehr als acht von zehn Europäern glauben, dass die Mitgliedstaaten der EU infolge der Krise enger zusammenarbeiten sollten, und über die Hälfte vertraut darauf, dass die EU langfristig gestärkt aus der Krise hervorgeht.

Wie in früheren Umfragen fallen die Antworten zur Lage der nationalen Wirtschaft je nach Mitgliedstaat sehr unterschiedlich aus. Während über drei Viertel der Befragten in Schweden, Luxemburg und Deutschland die Wirtschaftslage für gut halten, teilen weniger als 5 % der Befragten in Irland, Portugal, Spanien und Griechenland diese Auffassung. In den letzten sechs Monaten blieb der Anteil derjenigen, die die derzeitige Wirtschaftslage in ihrem Land für gut halten, mit 27 % (d.h. -1 %) und derjenigen, die sie für schlecht halten, mit 71 % (unverändert) insgesamt stabil.

Die Bürger sehen die EU neben den nationalen Regierungen weiterhin als wirksamsten Motor, um die Folgen der Wirtschaftskrise zu bekämpfen. Die Eurobarometer-Umfrage zeigt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede in der öffentlichen Meinung der Bürger der EU-Mitgliedstaaten bei den Hauptproblemen auf (Arbeitslosigkeit, Inflation und Wirtschaftslage).

Hintergrund

Die Eurobarometer-Umfrage vom Frühjahr 2012 wurde zwischen dem 12. und dem 27. Mai 2012 in persönlichen Gesprächen durchgeführt. Insgesamt wurden in den 27 EU-Mitgliedstaaten und in den Beitrittsländern 32 728 Personen befragt.

Weitere Informationen

Der Bericht mit den ersten Ergebnissen wird heute veröffentlicht. Er enthält die Wahrnehmung der derzeitigen Wirtschaftslage durch die Europäer und deren Zukunftssorgen sowie ihre Meinungen zur Krise und zur Strategie Europa 2020. Ferner werden Trendergebnisse zu den EU-Organen und Daten zu Fragen zur Bürgerschaft veröffentlicht.

Der Bericht mit den ersten Ergebnissen findet sich unter:

http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/eb/eb77/eb77_en.htm

ANNEX

1. Perceived importance of Europe 2020 initiatives

2. Appraisal of Europe 2020 targets

3. Perceived relevance of the Europe 2020 approach

4. Differentiation between Member States on the impact of the crisis on jobs and trends since Autumn 2011

5. Statements on the crisis: EU countries will have to work more closely together and the EU will be stronger in the long run.

6. Differentiation between Member States on the appraisal of the current state of the economy

Kontakt:

Mina Andreeva (+32 2 299 13 82)

Natasha Bertaud (+32 2 296 74 56)


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