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Europäische Union und Angola unterzeichnen neues Kooperationsabkommen – „Gemeinsames Vorangehen Angola – Europäische Union“

European Commission - IP/12/836   24/07/2012

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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, 24. Juli 2012

Europäische Union und Angola unterzeichnen neues Kooperationsabkommen – „Gemeinsames Vorangehen Angola – Europäische Union“

Die Europäische Union und Angola haben gestern ein neues Kooperationsabkommen mit dem Titel „Gemeinsames Vorangehen Angola – Europäische Union“ unterzeichnet.

Mit diesem Abkommen, das Angolas wachsendem Einfluss auf regionaler und internationaler Ebene und der Bedeutung engerer bilateraler Beziehungen Rechnung trägt, sollen die Beziehungen zwischen Angola und der EU durch Vertiefung des politischen Dialogs und der bilateralen Zusammenarbeit in Bereichen von gemeinsamem Interesse auf eine neue Stufe gehoben werden.

Der intensivere Dialog und die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Angola und der Europäischen Union werden sich unter anderem auf die Bereiche Frieden und Sicherheit, Wirtschaftswachstum und nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvolle Staatsführung und Menschenrechte, Energie, Verkehr, Umwelt, Wissenschaft und Technik sowie Bildung erstrecken.

Das Abkommen wurde in Brüssel im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unter dem Vorsitz des Präsidenten der Europäischen Kommission José Manuel Durão Barroso von Catherine Ashton, der Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, und Andris Piebalgs, dem EU-Kommissar für Entwicklung, für die EU und von George Chicoti, dem angolanischen Minister für auswärtige Angelegenheiten, und Ana Dias Lourenço, der angolanischen Ministerin für Planung, für Angola unterzeichnet.

Hintergrund

Die Europäische Union ist der wichtigste Geber Angolas. Aus dem 10. Europäischen Entwicklungsfonds (2008-2013) wurden über 250 Mio. EUR für ein mehrjähriges Kooperationsprogramm mit Angola bereitgestellt. Das Programm umfasst Projekte in den Bereichen verantwortungsvolle Staatsführung, Justiz und institutionelle Unterstützung, Gesundheit und Bildung, Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung, Entwicklung des ländlichen Raums, Minenräumung, Menschenrechte und Unterstützung nichtstaatlicher Akteure.

Die Europäische Union ist zudem ein wichtiger wirtschaftlicher und politischer Partner Angolas. Nach den neuesten verfügbaren Daten haben sich die Ausfuhren der EU nach Angola seit 2005 verdoppelt. Die EU ist inzwischen Angolas größter Lieferant und der drittgrößte Handelspartner des Landes insgesamt. Angolas Exporte in die EU sind im selben Zeitraum ebenfalls beträchtlich gestiegen. Auch was die Investitionsströme anbelangt, haben die bilateralen Beziehungen an Bedeutung gewonnen.

Auf politischer Ebene hat sich der Dialog zwischen Angola und der EU in den letzten zehn Jahren verstärkt, wozu in jüngster Zeit auch der Vorsitz Angolas in der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC und in der Gemeinschaft der portugiesischsprachigen Länder CPLP positiv beitrug. Der Besuch, den der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Durão Barroso kürzlich Angola abstattete, signalisierte den Ausbau der bilateralen Beziehungen und ebnete den Weg für das neue Abkommen.

Kontakt:

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)

Leonor Ribeiro Da Silva (+32 2 298 81 55)


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