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Europäische Kommission - Pressemitteilung

ITER-Finanzierung für 2012

Brüssel, 27. Januar 2012 – Nach der Einigung der beiden Teile der Haushaltsbehörde (Rat und Europäisches Parlament) am 13. Dezember 2011 hat die Kommission heute einen Berichtigungshaushaltsplan angenommen, um den zusätzlichen Mittelbedarf für das ITER-Projekt für 2012 zu decken (650 Millionen EUR), ohne dass die Mitgliedstaaten einen zusätzlichen Beitrag einbringen müssen.

Die für 2012 und 2013 zusätzlich benötigten 1,3 Milliarden EUR werden wie folgt finanziert:

  • 100 Millionen EUR aus dem Haushalt 2012

  • 840 Millionen EUR im Wege der Aufstockung der Haushaltsmittel des Teils „Wachstum und Beschäftigung“ (aus dem das ITER-Projekt finanziert wird): 650 Millionen im Jahr 2012 und 190 Millionen im Jahr 2013. Diese Mittel wurden durch die Senkung der Ausgabenobergrenzen 2011 in den Bereichen Landwirtschaft und Verwaltung um 450 Millionen bzw. 243 Millionen EUR und durch die Senkung der Ausgabenobergrenze 2012 im Bereich Verwaltung um 147 Millionen EUR verfügbar gemacht.

  • 360 Millionen EUR aus dem Haushalt 2013.

Mit dem heutigen Berichtigungshaushalt wird ein wesentlicher Teil dieser Einigung umgesetzt: Änderung der gegenwärtigen mehrjährigen Obergrenzen und Aufstockung der Mittel für Verpflichtungen um 650 Millionen EUR.

Zu ITER

Mit ITER – dem weltweit größten Forschungsvorhaben im Energiebereich – soll die Eignung der Fusionsenergie als eine sichere, nachhaltige und quasi unerschöpfliche Energiequelle nachgewiesen werden. An der riesigen Forschungsanlage sind neben der Europäischen Union auch China, Indien, Japan, die Russische Förderation, Südkorea und die USA beteiligt. ITER ist ein Beispiel für ein internationales Kooperationsvorhaben im Forschungsbereich in einer bislang unbekannten Größenordnung, mit dem die Verknüpfung zwischen Plasmaphysik und Technologie verwirklicht werden soll, mit Blick auf die Konzeption kommerziell nutzbarer Fusionskraftwerke. Von ITER erhofft sich die EU eine Stärkung ihrer technologischen Kompetenz und industriellen Wettbewerbsfähigkeit.

Kontakt:

Patrizio Fiorilli (+32 2 295 81 32)

Monika Sikorska (+32 2 295 23 92))


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