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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 6. Juli 2012

SuperAlp! 6: Eine nachhaltige Alpendurchquerung

1500 km quer durch die Alpen, um auf EU-finanzierte LIFE-Projekte und die einzigartige Gebirgslandschaft im Herzen Europas aufmerksam zu machen. Die Reise beginnt in Slowenien und führt durch Österreich, Italien und Frankreich, wo sie schließlich in Grenoble endet. Dies ist die sechste Auflage von SuperAlp!, einer vom Ständigen Sekreta­riat der Alpenkonvention organisierten nachhaltigen Alpendurchquerung.

Vom 4. bis 11. Juli wird eine Gruppe von Journalisten, die für große Zeitungen und internationale Medien in Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, Nepal, Rumänien, der Schweiz, Slowenien und im Vereinigten Königreich arbeiten, die Alpen von Ost nach West durchqueren und dabei verschiedene Transportmittel als Alternative zum Auto nutzen: Zug, Bus, Fahrrad und natürlich die eigenen Beine. Eines der Ziele von SuperAlp! besteht darin, zu vermitteln, dass man sich in den Alpen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen kann.

Kernstück der Auflage 2012 sind die Besuche bei acht LIFE-Projekten – eins in Slowenien, zwei in Österreich, drei in Italien und zwei in Frankreich –, die sich jeweils unterschiedliche Ziele gesetzt haben, von der Wiederansiedlung von Bären bis hin zur Erhaltung von Wasserökosystemen.

Die diesjährige Sonderauflage wird in Zusammenarbeit mit der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission durchgeführt, um das 20-jährige Bestehen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) und des LIFE-Programms zu begehen, mit denen die am stärksten gefährdeten Arten und Lebensräume in Europa geschützt werden sollen. Im Rahmen der FFH-Richtlinie wurde das weltweit größte kohärente Netz von Schutzgebieten — Natura 2000 — errichtet, das sich aus mehr als 26 000 Gebieten in allen 27 Mitglied­staaten zusammensetzt und beinahe 18 % des EU-Territoriums umfasst. Aufgebaut wurde dieses einzigartige Netz mit finanzieller Unterstützung aus dem LIFE-Programm.

Die Herausforderungen der Globalisierung bringen große Belastungen für den Alpenbogen mit sich. Um ihnen wirksam begegnen zu können, bedarf es koordinierter Anstrengungen aller Alpenländer. Bei der Alpenkonvention handelt es sich um einen internationalen Vertrag, der 1991 von den acht Alpenländern und der Europäischen Gemeinschaft unter­zeichnet wurde Ziel des Vertrags ist die Förderung einer aktiven Zusammenarbeit, um eine nachhaltige Entwicklung in den Alpen zu gewährleisten und die Interessen der Alpenbewohner zu schützen. Die Vogelschutzrichtlinie und die FFH-Richtlinie der EU sowie das LIFE-Instrument leisten einen wesentlichen Beitrag zum Naturschutz in den Alpen und helfen entscheidend mit, dass die nachhaltige sozioökonomische Entwicklung und der notwendige Schutz sowie die Wiederherstellung der wertvollen biologischen Vielfalt in den Alpen Hand in Hand gehen.

Weitere Informationen:

Vogelschutzrichtlinie der EU:

http://ec.europa.eu/environment/nature/legislation/birdsdirective/index_en.htm

Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU:

http://ec.europa.eu/environment/nature/legislation/habitatsdirective/index_en.htm

Natura 2000:

http://ec.europa.eu/environment/nature/natura2000/index_en.htm

Kontaktpersonen:

Joe Hennon (+32 229-53593)

Monica Westeren (+32 229-91830)


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