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Europäische Kommission

Pressemitteilung

Brüssel, den 6. Juli 2012

Eurobarometer: Wie denken die Europäer über Ernährungssicherheit, Lebensmittelqualität und das Verhältnis zwischen der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum?

Für mehr als 90 % der EU-Bürger sind Qualität und Preis beim Kauf von Lebensmitteln ein bedeutender Faktor und wichtiger als die Herkunft (71 %) und die Marke (47 %). Die Qualität wird von 65 % sogar als „sehr wichtig“ bezeichnet, der Preis von 54 %. Das sind die Ergebnisse einer neuen, heute veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage zu Ernährungssicherheit, Lebensmittelqualität und dem ländlichen Raum. Für zwei Drittel der Befragten sind Qualitäts- und Gütesiegel wichtig, und im Vergleich zu den vergangenen Jahren werden die verschiedenen EU-Qualitätslogos von immer mehr Menschen erkannt. Die Umfrage hat ergeben, dass bereits 24 % der Befragten das EU-Biosiegel erkennen, obwohl dessen Einführung nicht einmal zwei Jahre zurückliegt. Beim Thema Ernährungssicherheit äußerten drei von vier EU-Bürgern ihre Besorgnis über die Herausforderung, die Weltbevölkerung zu ernähren, während weniger als 60 % Bedenken haben bezüglich der Frage, ob die EU und ihre Mitgliedstaaten in der Lage sind, den Lebensmittelbedarf ihrer Bevölkerung zu decken. Die Landwirtschaft leistet nach Auffassung der meisten EU-Bürger einen positiven Beitrag zum Erhalt ländlicher Gebiete. Diese Meinung wird in den meisten Mitgliedstaaten und Bevölkerungs- und Altersgruppen vertreten. Es herrscht weitgehend Übereinstimmung darüber, dass die Landwirtschaft eine positive Rolle spielt. Bei dieser Umfrage wurden über 26 500 EU-Bürger ab 15 Jahren in allen 27 EU-Mitgliedstaaten befragt.

Wichtigste Ergebnisse:

Ernährungssicherheit: Etwa 56 % der Befragten machen sich keine Sorgen über den Umfang der Nahrungsmittelproduktion in ihrem Land, bezüglich der EU insgesamt vertreten 57 % diese Meinung. Der Umfang der weltweiten Lebensmittelproduktion löst hingegen bei 76 % der Befragten Besorgnis aus. Ausgehend von diesen Ergebnissen sind 84 % der Meinung, dass die EU anderen Ländern dabei helfen sollte, ihre Lebensmittelproduktion zu steigern. Rund 81 % finden, dass die EU selbst mehr Nahrungsmittel herstellen sollte, um weniger von Importen abhängig zu sein, und 77 % möchten, dass die EU mehr produziert, um den Bedarf ihrer eigenen Bürger sowie die Nachfrage außerhalb der EU zu decken.

Lebensmittelqualität: Für 96 % der Befragten spielt die Lebensmittelqualität bei der Entscheidung, ob sie ein Produkt kaufen, eine Rolle. Damit wird sie noch vor dem Preis genannt, der für 91 % der Befragten ein zu berücksichtigender Faktor ist. Die Herkunft eines Produkts ist weniger entscheidend, doch für 71 % der Befragten noch wichtig. Die Marke eines Produktes halten hingegen 50 % der Befragten für nicht wichtig, 47 % für wichtig. Qualitäts- und Gütesiegel sind für 67 % der Befragten wichtig.

Landwirtschaft und der ländliche Raum: Wenn sie nach dem Verhältnis zwischen der Landwirtschaft und dem ländlichen Raum gefragt werden, geben 81 % der Befragten an, dass sich die Landwirtschaft ihrer Meinung nach positiv auf die Umwelt auswirkt. 86 % sind der Meinung, dass die Landwirtschaft zur Schönheit des ländlichen Raums beiträgt, und 89 % glauben, dass die Landwirtschaft hilft, ländliche Gebiete zu schützen.

Weitere Informationen

Den vollständigen Eurobarometer-Bericht „Einstellungen der Europäer zu Ernährungssicherheit, Lebensmittelqualität und dem ländlichen Raum“ finden Sie unter http://ec.europa.eu/agriculture/survey/index_de.htm

Kontakt:

Roger Waite (+32 2 296 14 04)

Fanny Dabertrand (+32 2 299 06 25)


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