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EU fördert Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Europäischen Union und in Drittländern mit 35,9 Mio. EUR

Commission Européenne - IP/12/711   28/06/2012

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European Commission

Press release

Brussels, 28 June 2012

EU fördert Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Europäischen Union und in Drittländern mit 35,9 Mio. EUR

Brüssel, den 28. Juni 2012 – Die Europäische Kommission hat 20 Programme zur Förderung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzeugnisse in der Europäischen Union und in Drittländern genehmigt. Der Gesamthaushalt für die dreijährigen Programme beläuft sich auf 70,7 Mio. EUR. Davon werden 35,9 Mio. EUR von der EU beigesteuert. Die ausgewählten Programme umfassen frisches sowie verarbeitetes Obst und Gemüse, Milch und Milcherzeugnisse, Erzeugnisse mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g. U.) und geschützter geografischer Angabe (g. g. A.) sowie garantiert traditionelle Spezialitäten (g. t. S.), Saatenöl, Wein und Fleisch.

Im Rahmen der Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen wurden den Kommissionsdienststellen Ende Februar 2012 41 Programme zur Absatzförderung auf dem Binnenmarkt und in Drittländern vorgeschlagen. 20 dieser Programme wurden mittels eines Bewertungsverfahrens für eine Kofinanzierung ausgewählt. Darunter sind 17 auf den Binnenmarkt und drei auf Drittländer ausgerichtet. Vier der vorgeschlagenen Programme wurden von mehreren Mitgliedstaaten vorgeschlagen. Die Drittlandprogramme zielen auf den chinesischen, norwegischen, russischen, schweizerischen, ukrainischen und nordamerikanischen Markt ab.

Eine vollständige Liste der heute angenommenen Programme und Fördermittel ist in der Anlage zu finden.

Hintergrund

Auf einen Beschluss des Rates aus dem Jahr 2000 hin kann sich die EU an der Finanzierung von Maßnahmen beteiligen, die die Öffentlichkeit für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel sensibilisieren sowie den Absatz auf dem EU-Binnenmarkt und in Drittländern fördern sollen. Das jährliche Gesamtbudget für diese Förderprogramme beläuft sich auf 55 Mio. EUR.

Diese Fördermaßnahmen umfassen PR-, Werbe- und Informationskampagnen, in denen die Vorzüge von EU-Erzeugnissen vor allem in Bezug auf Qualität, Lebensmittelsicherheit und ‑hygiene, Nährwert, Etikettierung, Tierschutz und umweltgerechte Herstellungsmethoden besonders hervorgehoben werden. Ebenfalls gefördert werden die Teilnahme an Messen und Ausstellungen, Informationskampagnen über das EU-System für geschützte Ursprungsbezeichnungen (g. U.), geschützte geografische Angaben (g. g. A.) und garantiert traditionelle Spezialitäten (g. t. S.) sowie zu den EU-Qualitäts- und Etikettierungsregelungen und zum ökologischen Landbau. Auch Informationsmaßnahmen zum EU-System für Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete (Qualitätsweine b. A.) kommen für eine Förderung in Frage.

Die EU beteiligt sich mit bis zu 50 % an den Kosten dieser Maßnahmen (mit bis zu 60 % an Programmen zur Förderung des Verzehrs von Obst und Gemüse durch Kinder und an Informationsmaßnahmen zu verantwortungsvollem Trinkverhalten und den gefährlichen Schäden infolge unverantwortlichen Alkoholkonsums). Den Restbetrag übernehmen die Branchen- oder Dachverbände, die die Programme vorgeschlagen haben, und in manchen Fällen auch die betreffenden Mitgliedstaaten.

Die interessierten Branchenverbände können den Mitgliedstaaten ihre Vorschläge für Fördermaßnahmen auf dem Binnenmarkt und in Drittländern jeweils zwei Mal im Jahr vorlegen. Die Mitgliedstaaten übermitteln der Kommission anschließend die Liste der von ihnen ausgewählten Programme und eine Kopie jedes einzelnen Programms. Die Kommission bewertet die Programme und entscheidet über ihre Förderfähigkeit.

Contacts :

Roger Waite (+32 2 296 14 04)

Fanny Dabertrand (+32 2 299 06 25)


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