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Die Europäische Union auf dem G8-Gipfel in Camp David am 18./19. Mai 2012: „Gemeinsam handeln“

European Commission - IP/12/480   16/05/2012

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Europäische Kommission - Pressemitteilung

Die Europäische Union auf dem G8-Gipfel in Camp David am 18./19. Mai 2012: „Gemeinsam handeln“

Brüssel, den 16. Mai 2012 – Der diesjährige G8-Gipfel unter dem Motto „Gemeinsam Handeln“ findet unter dem Vorsitz von US-Präsident Obama in Camp David unmittelbar vor dem NATO-Gipfel in Chicago vom 20./21. Mai und einen Monat vor dem G20-Gipfel in Mexiko statt. Die Europäische Union nimmt auf dem Gipfel als Vollmitglied teil und wird von Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy vertreten.

Die Europäische Union wird in Camp David aktiv an gemeinsamen Antworten auf die dringendsten globalen Herausforderungen wie der Weltwirtschaft, der Nahrungsmittelsicherheit, der Energie- und Klimapolitik und regionale und politische Entwicklungen und Sicherheitsfragen mitwirken.

Kommissionspräsident José Manuel Barroso sieht dem kommenden G8-Treffen in Camp David zuversichtlich entgegen: „Die EU wird mit einer klaren Botschaft zu den G8 anreisen: Europa ist fest entschlossen, Kurs zu halten und ihre umfassende Strategie zur Überwindung der Krise und zur Wiedererlangung wirtschaftlichen Wachstums umzusetzen. Eckpunkt unserer Strategie ist ein zweigleisiges Vorgehen: wir wollen sowohl gesunde Staatsfinanzen gewährleisten als auch das Wirtschaftswachstum unterstützen. Nur so können wir das Vertrauen wiederherstellen. Auch Klima, Energie und Nahrungsmittelsicherheit stehen auf der Tagesordnung. Diese Themen werden wir auf dem Treffen mit unseren afrikanischen Partnern anschneiden. Schließlich werden wir über punktuelle internationale Themen sprechen, wie Afghanistan oder den arabischen Frühling. Die EU setzt sich entschlossen für die nachhaltige Entwicklung, eine widerstandsfähige Landwirtschaft, Armutsbekämpfung, demokratische Werte, Rechtsstaatlichkeit und internationale Stabilität ein. Sie ist gewillt, den weltweiten Herausforderungen mit Verantwortungsbewusstsein und Solidarität zu begegnen, in der G8 und darüber hinaus“.

Wie Präsident Van Rompuy erklärte, „kommt dieser Gipfel zu einem Zeitpunkt großer globaler wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen. Dank der intensiven Vorarbeit unseres Gastgebers können wir uns konkret auf die dringlichsten Fragen konzentrieren. Wirtschaft, Energie, Nahrungsmittelsicherheit und Außen- und Sicherheitspolitik stehen in Camp David ganz oben auf der Tagesordnung. Die EU nimmt voll an den Arbeiten der G8 teil und wird zu allen Themen und insbesondere zur Förderung von Wirtschaftswachstum und Beschäftigung ihren Beitrag leisten“.

In den einleitenden Gesprächen über Wirtschaftsfragen werden Kommissionspräsident Barroso und Ratspräsident Van Rompuy über den Stand der Maßnahmen der EU gegen die Wirtschaftskrise informieren.

Präsident Barroso und Präsident Van Rompuy werden die Rolle des Handels und seine große Bedeutung als wesentliche Quelle für weltweites Wachstum betonen und sich dafür einsetzen, das multilaterale Handelssystem zu stärken, den Kampf gegen protektionistische Verhaltensweisen fortzusetzen und Investitionen zu schützen.

Die EU hat in der globalen Klimapolitik eine Vorreiterrolle eingenommen und wird das auch weiterhin tun. Beide EU-Vertreter werden nachdrücklich darauf hinweisen, dass im UN-Rahmen rasch und entschlossen gehandelt werden muss, um Kohlendioxid- und andere Treibhausgasemissionen zu senken, die international vereinbarten Ziele zu erreichen und bei der Umsetzung der Beschlüsse der Durban-Plattfom Fortschritte zu erzielen.

Ferner hofft die EU, dass beim Thema Nahrungsmittelsicherheit auf bisherigen Fortschritten wie der Ernährungssicherheitsinitiative von L'Aquila aus dem Jahr 2010 aufgebaut werden kann, zu der die EU mit nahezu 4 Mrd. USD (bei einem Gesamtvolumen von 22 Mrd. USD) den größten Beitrag zugesagt und binnen zwei Jahren nicht nur beigebracht, sondern sogar übertroffen hat. Darüber hinaus wurden mit der von der EU auf dem G8-Gipfel von Japan im Jahr 2008 angekündigten EU-Nahrungsmittelfazilität seither mehr als 50 Millionen Menschen in 50 Ländern mit über 200 Projekten rund um den Globus unterstützt. Die internationale Gemeinschaft sollte die Menschen, die auf direkte Hilfsmaßnahmen angewiesen sind, nicht aus den Augen verlieren, gleichzeitig aber zu einer langfristigen Hungerbekämpfung übergehen und den Aufbau widerstandsfähiger Landwirtschaften forcieren, wozu auch verstärkte, allerdings verantwortungsvolle Privatinvestitionen in den Landwirtschaftssektor gehören.

Präsident Barroso und Präsident Van Rompuy werden aktiv zu den Erörterungen regionaler und politischer Entwicklungen und von Sicherheitsfragen im Rahmen der G8, insbesondere in Bezug auf den wirtschaftlichen Übergang in Afghanistan nach 2014 und die von der G8 auf dem Gipfel von 2011 in die Wege geleitete Partnerschaft von Deauville, beitragen.

Im Vorfeld des G8-Gipfels wird Kommissionspräsident Barroso am 17. Mai vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Lage der Weltwirtschaft sprechen. Bei dieser Gelegenheit wird er den VN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zu einem persönlichen Gespräch treffen und an einer Zusammenkunft des Forums kleiner Staaten (FOSS) teilnehmen, dem mehr als die Hälfte aller VN-Mitglieder angehören. Nach dem G8-Gipfel werden Präsident Barroso und Präsident Van Rompuy nach Chicago weiterreisen, wo am 20. Mai der Nordatlantikrat tagen wird, das wichtigste politische Entscheidungsgremium der NATO. Am folgenden Tag wird Ratspräsident Van Rompuy auf dem Gipfel der Jungen Atlantiker sprechen, während Kommissionspräsident Barroso die EU auf dem Treffen der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (ISAF) vertreten wird.

Weitere Informationen:

Webseite des Kommissionspräsidenten zur G8:

http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/president/g20/index_de.htm

Webseite des Ratspräsidenten zur G8:

http://www.european-council.europa.eu/the-president/summits-with-third-countries?lang=de&summit=201205180

G8-Webseite des US-Außenministeriums:

http://www.state.gov/e/eb/ecosum/2012g8/index.htm

Twitter: http://www.twitter.com/euHvr und http://www.twitter.com/EC_live

Videomaterial: http://tvnewsroom.consilium.europa.eu/ und http://ec.europa.eu/avservices/ebs/schedule.cfm

Kontakt::

Pia Ahrenkilde Hansen (+32 2 295 30 70)

Jens Mester (+32 2 296 39 73)


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